...nicht einfach ein auto mit 180 PS, ABS und Airbags.
Dafür 1000kg Gewicht, jede Menge Fahrspaß, kaum Reparatur-/Instandhaltungskosten für unter 20k EUR...Kann mich da der Meinung von Thaeve nur anschließen!
NissanNissan will als erster Hersteller weltweit ein Fahrzeug mit vollelektronischer Lenkung anbieten. Das System verzichtet auf eine mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern und soll innerhalb eines Jahres erhältlich sein. Doch um gesetzliche Bestimmungen zu erfüllen, ist ein Kompromiss nötig.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/n...-a-861953.html
...nicht einfach ein auto mit 180 PS, ABS und Airbags.
Dafür 1000kg Gewicht, jede Menge Fahrspaß, kaum Reparatur-/Instandhaltungskosten für unter 20k EUR...Kann mich da der Meinung von Thaeve nur anschließen!
Soooo toll ist Fly-by-Wire in Flugzeugen nun auch nicht. Airbus scheint die Presse da zwar gut unter Kontrolle zu haben, aber es gab schon eine Menge kritischer Situationen wegen dummer Fehler dieses Systems. Und in der Luft hat man Platz in alle Richtungen. Davon mal abgesehen hat man auch höhere Sicherheitsstandarts und eine Rundumüberwachung der Flugzeuge - und kompetenten Service. All das trifft auf PKW nicht zu. Da kann man dann drauf warten, daß Autos komische Sachen machen. Warte schon lange drauf, daß jemand mal Radarempfänger und -sendermodul kurzschließt und auf die Autobahn wirft :-(. Etc. Aber der Mensch lernt halt durch Trial-und-Error ... Da kommt's auf paar "Verluste" nicht an. Am Ende bewertet das Auto die Fahrtauglichkeit des Fahrers ... egal, wenn man dann schnell jemanden ins Krankenhaus bringen muß.
Und ein weiterer Schritt in Richtung des unmuendigen Fahrers. Sicherheit hin oder her, das groesste Sicherheitsrisiko ist der Fahrer und dort sollte direkt angesetzt werden, IMHO. Nicht mit elektronischen Helferlein, sondern mit ordentlichem Fahrertraining! Am besten mit einem vollmechanischem Auto.
Mit diesen Helferlein werden doch die Fahrer immer unkonzentrierter und verlassen sich voll und ganz auf die technik. Wenn dass jetzt auch noch beim eigentlichen Steuern passiert, muss bald ein extra Fuehrerschein fuer aeltere Autos eingefuehrt werden!
Ja ja, von wegen. Sicherheitsrelevante Systeme mit Fuzzy-Logik und Neuronalen Netzen zu bauen wäre ne klasse Lotterie :-) ... Egal wie lang man die Dinger weiterentwickelt, nie kann man sicher vorhersagen, was sie in allen Situationen tun werden. Und der von Ihnen benannte Teil der Mathematik schließt den Bereich des sog. Chaos mit ein, bzw. grenzt hart daran. Da können Sie dann theoretisieren, soviel Sie wollen, aber leider nützen die Resultate dann wenig.
Und was das "mehr verhindern als verursachen" angeht ... das ist zwar logisch, aber trotzdem nicht das, was Menschen wollen. Lieber sterbe ich mit 0.03% durch eigenes Verschulden, als mich dem Risiko auszusetzen, daß mich meine Karre mit 0.01% einfach umbringt, während ich am Lenkrad in die richtige Richtung drehe.
Nur mal n Beispiel : Das Auto will mich von einer 100m hohen Brücke stürzen (sieht in der Richtung kein Hindernis), wohingegen ich den Frontalzusammenstoß mit einem gleichgroßen Wagen vorziehe ... OK, Beispiel hinkt, wg. Leitplanke und weil in dem anderen Auto auch Menschen sitzen, aber ...
Und ein weiterer Schritt in Richtung des unmuendigen Fahrers. Sicherheit hin oder her, das groesste Sicherheitsrisiko ist der Fahrer und dort sollte direkt angesetzt werden, IMHO. Nicht mit elektronischen Helferlein, sondern mit ordentlichem Fahrertraining! Am besten mit einem vollmechanischem Auto.
Mit diesen Helferlein werden doch die Fahrer immer unkonzentrierter und verlassen sich voll und ganz auf die technik. Wenn dass jetzt auch noch beim eigentlichen Steuern passiert, muss bald ein extra Fuehrerschein fuer aeltere Autos eingefuehrt werden!
Ist die größte Fehlerquelle die es gibt. Wenn ihr euch mal an die Gesetze halten würdet dann gäb es 50% weniger Unfälle. Zu dumm zum anständig Auto fahren aber über Elektronik mäckern. Guckt euch mal die Energieübertragung im Menschen an (zb. das Gehirn)... Das dümmste Säugetier der Erde.... der Mensch.
auch dann haben sie sich an die jeweiligen Verkehrsregeln zu halten.
Sie haben kein Wegerecht.
Also nix mit schneller fahren als erlaubt oder das überfahren von roten Lichtzeichenanlagen.
Oder haben sie Blaulicht und Martinshorn in ihrem Wagen und dürfen dieses benützen.
btw. auch Fahrten unter Sonderrechten erlauben nicht alles.
Kommt es zu einem Unfall den sie verschuldet haben sind sie dran.
Habe ich erwähnt, solches zu beabsichtigen? Nee, nee, von diesem Zeugs lasse ich die Finger. OK, Fuzzy kann in bestimmten, eng umgrenzten Bereichen funktionieren, das wars aber dann auch.
Dieser Bereich der Mathematik erlaubt mir vor Allem zu erkennen, wo das Chaos liegt und wo sich die Systeme "vernünftig" verhalten. Das ist äußerst nützlich, weil ich damit die Grenzen des Systems erkennen und Design-Alternativen bewerten kann.
Das ist wahr, aber letztendlich eine Sache der Gewohnheit. Bei Einführung der Gurtpflicht gab es ähnliche Diskussionen ("...wenn ich dann nicht aus meinem brennenden Auto ..."). Mit Zeit und Gewöhnung geht das vorbei. Es gibt auch kam Kritik an Airbags, obwohl die Steuerung derselben nicht gerade einfach ist und ein Versagen der Elektronik (im Sinne eines falschen Auslösens während der Fahrt) durchaus fatale Folgen haben könnte.
Da kommen wir mehr in den Bereich der moralischen Bewertung als der technik: ist es gerechtfertigt, das eigene Leben auf Kosten unbeteiligter Dritter zu retten? Das System könnte Ihnen dann ja ein Popup mit den Buttons "Sterben?" und "Auf Kosten Anderer Überleben?" aufblenden ;-).
Wenn das mit der "Verelektronisierung" von Autos so weiter geht, wird mein nächster Wagen ein schön restaurierter Renault R4 oder VW Variant mit H-Kennzeichen sein. Günstig in Versicherung und Steuer, bei guter technischer Einstellung und besonnener Fahrweise nicht einmal exorbitant teuer im Unterhalt - und von jedem Dorfschmied am entferntesten Ende der Welt reparierbar.
Ich möchte kein Auto, das mir das Fahren abnimmt und in dem ich mich vollständig auf die reibungslose Funktion von CPUs und eine stets fehlerfrei agierende Elektrik verlassen muss.
Von Backup-Systemen, die - wie hier beschrieben - bei Ausfall der Elektrik eine "mechanische Krücke" (Einkuppeln einer mechanischen Verbindung zwischen Lenkrad und Lenkstange) anbieten, möchte ich niemals abhängig sein: Ein System, das ggf. über Jahre hinweg nie zum Einsatz kommt, so dass man nicht weiß, ob's im Fall der Fälle denn auch funktioniert, ist in meinen Augen keines, dem ich mein Leben oder das meiner Familie anvertraue.
P.S.: Ich würde gerne mal einen heutigen Fahranfänger, der nur noch mit elektronischen Helferlein fahren gelernt hat, in einem Auto erleben, wo diese ausfallen oder das diese gar nicht anbietet...