Auf Deutsch klingt's leider eher wie bei einem trotzigen Kind: "Ich möchte lieber nicht."
Dann übersetzt man es halt anders, hört sich falsch an, ist aber richtig: "Ich bevorzuge, dies nicht zu tun."
ddp images/ Capital PicturesDas bisschen, was Sie noch lesen, schreiben Sie sich selbst, nämlich Konzepte, Mails oder Präsentationen? Dann verpassen Sie etwas. Weltliteratur kann sogar als Arbeitslektüre taugen. Hier kommen fünf Klassiker als Ratgeber für den Berufsalltag, von Thomas Mann bis Virginia Woolf.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...856389,00.html
Auf Deutsch klingt's leider eher wie bei einem trotzigen Kind: "Ich möchte lieber nicht."
Dann übersetzt man es halt anders, hört sich falsch an, ist aber richtig: "Ich bevorzuge, dies nicht zu tun."
Ich habe Frankenstein eher im Kopf auf die ethnsichen Fragen.
Mary Shelley erläutert hier schon vor über 150 Jahren genau die gleichen Fragen, wie heute bei der Genforschung!
Wie weit dürfen wir gehen und sollen wir wirklich einen Menschen erschaffen (Klonen!)?
Kann man jeden nur Nahe legen zu lesen.
Sehr nette Anregung, Romanzitate im Arbeitsleben zu verwenden. Manche zitieren ja auch fortwaehrend Filme. Aber ich denke, man sollte das nicht uebertreiben. Der beruemte Entwicklungsoekonom Walt Whitman Rostow beispielsweise hat seine Studentheorie immer wieder mit Thomas Mann's Buddenbrooks begruendet. Tatsaechlich hat Rostow kaum Bezug auf einen anderen Autor genommen. Da werde ich dann nachdenklich und frage mich, ob man wissenschaftliche/oekonomische Abhandlungen tatsaechlich auf einem Roman aufbauen sollte oder ob man da nicht lieber oekonomische Texte und Daten verwenden sollte. Der Tag hat nur begrenzt viele Stunden und man muss waehlen, was man lesen will. Vermutlich waere viel Steuergeld, was in die Entwicklungshilfe gegangen ist, erfolgreicher investiert werden koennen, wenn die Weltbank und USAID nicht Rostow's Stufentheorie unterstellt haette, die offenbar auf der Familiengeschichte der Buddenbrooks aufbaut.
Weltliteratur sollte man nicht lesen, um im Job besser zu sein! Wo kommen wir denn dahin. Literatur soll man lesen, aus Spaß am lesen! Heutzutage wird anscheinend alles unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet. Thomas Mann dreht sich gerade im Grab um!
Frankenstein wird als tragische Figur geschildert. Tragik ist natürlich meist reizvoller und ergiebiger in der Darstellung. Trotzdem wäre das Buch besser, wenn Frankensteins Ideal sich durchsetzen würde. Mary Shelley war am Schluß halt doch zu konventionell, um sich das zu trauen.