Weltkriegswrack: Taucher bergen Stuka-Teile aus der Ostsee

dapdDie Ostsee gibt ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg frei: Taucher haben mit der Bergung eines deutschen Sturzkampfflugzeugs geborgen. Bei den Arbeiten stießen die Taucher auf rätselhafte Wrackteile - sie könnten von einem weiteren Flugzeug stammen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...837793,00.html
  1. #1

    Ist schon verrückt...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Ostsee gibt ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg frei: Taucher haben mit der Bergung eines deutschen Sturzkampfflugzeugs geborgen. Bei den Arbeiten stießen die Taucher auf rätselhafte Wrackteile - sie könnten von einem weiteren Flugzeug stammen.

    Stuka-Wrack in der Ostsee: Taucher bergen Reste von Ju-87 - SPIEGEL ONLINE
    Man hat im laufe der Zeit mehr Artefakte,Schwerter,Rüstungen,
    Helme etc. aus der römischen Zeit gefunden und ausgestellt,als
    dt. Flugzeuge des 1.und 2.Weltkrieges.
    Selbst in Friedenszeiten wurden leider viel zu häufig Relikte des
    kalten Krieges tonnenweise eingeschmolzen und für immer vernichtet.
    Etwas traurig ist das schon.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Ostsee gibt ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg frei: Taucher haben mit der Bergung eines deutschen Sturzkampfflugzeugs geborgen. Bei den Arbeiten stießen die Taucher auf rätselhafte Wrackteile - sie könnten von einem weiteren Flugzeug stammen.

    Stuka-Wrack in der Ostsee: Taucher bergen Reste von Ju-87 - SPIEGEL ONLINE
    Auf dem Ehemaligen Flughafen Gatow befindet sich das Luftwaffenmuseum und nicht das Ehemalige Luftwaffenmuseum. Ein kleiner aber feiner Unterschied.
  3. #3

    gibt es sowenig erhaltene stukas, daß sich dieser aufwand lohnt?

    und selbst wenn, zugegeben, interessantes unterfangen, aber warum nicht stattdessen die bismarck bergen? :-)
  4. #4

    kein Titel eingefallen

    Zitat von McMacaber Beitrag anzeigen
    gibt es sowenig erhaltene stukas, daß sich dieser aufwand lohnt?
    Es wurden nur 5700 davon gebaut, aber gleichzeitig ist sie eines der
    bekanntesten Flugzeugmuster der damaligen Zeit. Deshalb will sich
    jedes Museum gerne mit einem Exemplar schmücken.
    P.S. Die Amerika hatten die Ju 87 als Vorbild, als sie die A10 Warthog
    entwickelt haben !

    Zitat von McMacaber Beitrag anzeigen
    und selbst wenn, zugegeben, interessantes unterfangen, aber warum nicht stattdessen die bismarck bergen? :-)
    Der Versuch wäre Erfolgversprechender als bei der Titanic :-)))
  5. #5

    Zugegeben...

    ... es liegt nicht ganz auf diesem technischen Niveau: Aber wenn ich mir vorstelle,dass ich in den 70ern auf einem altem Wehmachts-Motorrad durch die märksche Landschaft gefahren bin,so dauert es mich schon,dass ich das alte Gerät schliesslich einfach verschrottet habe. Niemand scheint diese Dinge besser zu schätzen,als jene Herrschaften, die uns erzählen,wie schlimm damals doch alles war ... Aber man spürt diese Bewunderung, die fast so etwas wie ...NEID ist.
  6. #6

    da ist er wieder der

    ein Begriff den es im deutschen Sprachgebrauch und Militärwesen nicht gibt und auch nie gab. Oder genauer gesagt die Übersetzung des Begriffes "Jagdbomber" aus dem englischen "Fighter bomber", offenbar ist es heute Standard immer Begriffe aus dem anglo-amerikanischen Sprachgebrauch zu verwenden, auch wenn sie die Aussage verzerren. Und hier wird es falsch. Die Ju-87 war ein Sturzkampfbomber, mit den Methoden der vierziger Jahre die einzige Methode Bomben auf Punktziele und Schiffe zu werfen. Damit ist die Ju-87 verwandt mit der Aichi D3A1 u A2 "Val" , den "Banshee" und "Dauntless" der Amerikaner sowie der BA-65.
    Nur ein Jagdbomber oder "Kampfbomber" (wo kommt eigentlich dieser Begriff her???) war sie nie! Diese Aufgabe erfüllten in der deutschen Luftwaffe zunächst die Me-110 und später die FW-190 der Versionen F und G.
    Aber alle diese Flugzeuge blieben immer geeignet für den Luftkampf, eine Aufgabe die für die Ju-87 unlösbar war und deren Einsatz immer nur unter einer wenigstens lokalen Luftüberlegenheit stattfinden konnte.
  7. #7

    Erziehung falsch gelaufen

    Kleinkindern gibt man kein Kriegsspielzeug mehr, die alten Unverbesserlichen holen sich ihr Spielzeug mühsam aus der Ostsee. Bis aus über 1000 Einzelteilen wieder ein Stuka entstzeht....

    Ein teueres, Hobby für erwachsene Nostalgiger könnte man akzeptieren, es kostet aber die Millionen von Euros der Steuerzahler, wenn es von der Bundeswehr gehoben und zusammengeflickt wird um ins Marinemuseum zu kommen.
  8. #8

    Gegenrede !!!

    Zitat von kleinzack Beitrag anzeigen
    Kleinkindern gibt man kein Kriegsspielzeug mehr, die alten Unverbesserlichen holen sich ihr Spielzeug mühsam aus der Ostsee. Bis aus über 1000 Einzelteilen wieder ein Stuka entstzeht.....
    zu Punkt 1.: werfen sie mal einen kleinen Blick in eine beliebige
    Computerspielabteilung ! Heute spielen die Kleinen nicht mehr
    auf dem Teppich mit dem Spielzeugpanzer, die führen am PC
    die Wehrmacht via Mausklick zum Sieg !

    zu Punkt 2.: wird überall auf der Welt so gemacht, um Teile der
    eigenen oder fremden Geschichte fürs Museum wieder herzurichten.
    Das so etwas jetzt auch öffentlich in Deutschland geschieht sollte
    man doch lieber als längst überfällige Normalisierung unseres
    Geschichtsverhältnisses bewerten !

    Zitat von kleinzack Beitrag anzeigen
    Ein teueres, Hobby für erwachsene Nostalgiger könnte man akzeptieren, es kostet aber die Millionen von Euros der Steuerzahler, wenn es von der Bundeswehr gehoben und zusammengeflickt wird um ins Marinemuseum zu kommen.
    Wie kommen Sie auf Millionen ? Im Artikel ist von den Kosten keine
    Rede !
  9. #9

    Es ist doch merkwürdig....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Ostsee gibt ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg frei: Taucher haben mit der Bergung eines deutschen Sturzkampfflugzeugs geborgen. Bei den Arbeiten stießen die Taucher auf rätselhafte Wrackteile - sie könnten von einem weiteren Flugzeug stammen.

    Stuka-Wrack in der Ostsee: Taucher bergen Reste von Ju-87 - SPIEGEL ONLINE
    Künstler, die für die Nazis gearbeitet haben, werden mit
    Damnatio memoriae belegt, die Tötungsmaschinen aber werden
    unter gewaltigem Aufwand gepflegt und sogar in Museen aus-
    gestellt.