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Weltkriegswrack: Taucher bergen Stuka-Teile aus der Ostsee

dapdDie Ostsee gibt ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg frei: Taucher haben mit der Bergung eines deutschen Sturzkampfflugzeugs geborgen. Bei den Arbeiten stießen die Taucher auf rätselhafte Wrackteile - sie könnten von einem weiteren Flugzeug stammen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...837793,00.html
  1. #10

    Frei nach dem Motto :

    Zitat von f.orenstöpsel Beitrag anzeigen
    Man hat im laufe der Zeit mehr Artefakte,Schwerter,Rüstungen,
    Helme etc. aus der römischen Zeit gefunden und ausgestellt,als
    dt. Flugzeuge des 1.und 2.Weltkrieges.
    Selbst in Friedenszeiten wurden leider viel zu häufig Relikte des
    kalten Krieges tonnenweise eingeschmolzen und für immer vernichtet.
    Etwas traurig ist das schon.
    ....Schwerter zu Pflugschare. Oder in Neudeutsch Receycling.
    Im Feindesland waren die Waffen der Gegner willkommene
    Rohstoffe, im eigenen Lande mussten sie verschwinden,
    um nicht Gefahr zu laufen, als alter Nazi geoutet zu werden.
    Völlig verständlich also.
  2. #11

    konnte nie verdammt werden...

    Zitat von anti-de Beitrag anzeigen
    Künstler, die für die Nazis gearbeitet haben, werden mit
    Damnatio memoriae belegt, die Tötungsmaschinen aber werden
    unter gewaltigem Aufwand gepflegt und sogar in Museen aus-
    gestellt.
    ....schließlich mussten die Deutschen im Zuge der Wiederbewaffnung
    ja recht schnell wieder mit solchen Tötungsmaschinen umgehen können !

    Im übrigen, im Vergleich zu den USA und den meisten anderen Ländern, ist das deutsche Verhältniss zu solchen Geräten äusserst
    kühl.

    In Japan z.b. sind solche Geräte im Yasakuni-Schrein quasi Objekt
    göttlicher Verehrung.

    In Großbritannien richtet ein Museum einmal im Jahr ein Tank-Festival aus, wo die Maschinen in vollem Einsatz gezeigt werden.

    Und in Amerika werden Schlachten gleich komplett nachgestellt, oft
    mit zigtausenden Komparsen.

    Da ist das nüchterne deutsche Betrachten im Museum doch wirklich harmlos !
  3. #12

    Dornier Wal "Hecht"

    Wer möchte mit mir das Wrack des Verkehrsflugbootes Dornier Wal "Hecht" suchen in Juli 1930 gesunken ca, 20 Meile von Bornholm ?
    Näheres bei mir bekannt.
    Es wäre toll, dieses Flugboot zu finden und (Teile) zu bergen.

    Würde es nicht weltweit die Idee "Flugboot" wieder einen Schub geben?

    Ich höre gerne von Ihnen.

    Dornier Wal Documentation Center
    M.Michiel van der Mey
    Autor
  4. #13

    ohne menschliche Überreste

    Ich vermute, man wird auch keine finden. Der Fundort vor Sassnitz und die Tatsache, dass die Ju-87 beim Aufschlag auf das Wasser nicht zerbrochen ist, deuten auf eine gelungene Notwasserung aufgrund eines Motorschadens während einer Übung hin. Die Besatzung dürfte dann wenig später selbst an Land geschwommen oder von der DLRG aufgefischt worden sein. Näheres wird man erfahren, falls die Verbandskennzeichen noch zu erkennen sind. Flugzeugwracks werden im seichten Wasser aber durch Wellengang und Gezeiten nachträglich weiter zerstört. Und nun zu den politisch korrekten Nörglern: Die Restauration eines solchen Flugzeugs hat nix mit Kriegsverherrlichung oder gar Neonazitum zu tun. Hier geht es schlicht um die Bewahrung eines Stücks Technikgeschichte. Und im Zeitalter von Drohnen und Cruise Missiles ist ein altes Propellerflugzeug genauso eine Restaurierung wert, wie ein mittelalterliches Katapult.
  5. #14

    da hat wohl jemand den begriff "dive-bomber" zu ernst genommen :D

    könnte aber vielleicht sogar mein uropa sein, den hat man nie gefunden.


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