dapdTrotz Schuldenkrise sagt der Internationale Währungsfonds ein stärkeres Wachstum der Weltwirtschaft voraus. Selbst für die Euro-Zone sind die Experten nicht mehr ganz so pessimistisch, auch wenn ein Restrisiko bleibt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828152,00.html
[Dieser Thread kann damit geschlossen werden. Es ist nämlich bereits alles notwendige erschöpfend gesagt :)
Für Otto Normalverbraucher nichts, da er in der westlichen Welt nicht mehr daran partizipiert. Es gibt nicht mehr Arbeitsplätze, von denen man auch leben kann und es gibt kein Einkommenswachstum. Die Zeiten sind endgültig, dank Globalisierung, vorbei.
Unternehmensgewinne und Aktienkurse werden steigen, nur der Pöbel hat nix davon.
Innerhalb der europäischen Währungszone bestehen erhebliche ökonomische Ungleichgewichte, ablesbar an den einzelnen nationalen Leistungsbilanzsalden. Diese resultieren aus völlig verschiedenen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeiten. Sollte also die Weltwirtschaft stärker wachsen, so haben in erster Linie die exportstarken und exportfähige Industrieländer einen Wettbewerbsvorteil davon. Inwieweit sich dieser dann auf die Europroblemländer als positiver konjunktureller Belebungsfaktor übertragen lässt, ist abzuwarten. Unsere Leistungsbilanzüberschüsse können also auch weiterhin die Leistungsbilanzdefizite der anderen Euroländer ausgleichen (Europool EZB).
Für uns selbst erwachsen trotz einer sich möglicherweise verstärkenden Weltkonjunktur aus den beiden Kombinationsfonds EFSF-ESM, den Target 2 Salden und den möglichen Ausfallrisiken bei den aufgekauften Staatsanleihen weitere erhebliche Belastungen und auch Risiken.
Internationaler Währungsfonds: Lagarde
Griechenland: Lagarde verspricht mehr Hilfe vom IWF - Wirtschaft - FAZ
Ökonomieforschung: Die wichtigsten deutschsprachigen Wirtschaftsblogs - Konjunktur - Politik - Wirtschaftswoche
Natürlich...
nachdem Mme Lagarde gestern noch von einer globalen Brandmauer sprach. ;-)
Wahrscheinlich sind die "Experten" beim IWF samt und sonders verblendete und nicht mehr therapiefähige Keynesianer, die wohl wirklich daran glauben, dass die monströse Gelddruckerei der Notenbanken gemäß ihrer Nachfragetheorie auch tatsächlich mehr Wirtschaftswachstum generiert.
Dass es mit unserem falschen Geld, nämlich dem Schuld- bzw. Kreditgeld, allerdings letztendlich nur Schuldenwachstum geben kann, realisieren sie nicht. Durch die ausufernde Kreditexpansion lässt sich nun mal kein GESUNDES langfristiges Wirtschaftswachstum erzeugen, denn dadurch werden weder reale Ersparnisse noch neues (echtes) Kapital geschaffen, wodurch Investitionen möglich werden. Das Einzige, was wächst, ist also der Konsum auf Kredit...