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Weltkonjonktur: Der Herbst der Oligarchen

Die Weltfinanzkrise lässt Reichtum und politischen Einfluss der russischen Magnaten schwinden. Die Präsidentenmacher von gestern betteln nun beim Kreml um Kredite.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,599577,00.html
  1. #10

    Das Russische Geld ist in der Schweiz

    ICh wusste nicht dass in der Schweiz Banken schließen mussten, denn vornemlich dort ist das Privatvermögen der Oligarchen abgelegt.
  2. #11

    Russland in der Krise

    Das kommt davon wenn man sein Imperium auf Krediten und Rohstoffen aufbaut... Russland hat es versäumt in Zeiten des Aufschwungs das Geld sinnvoll zu investieren und somit die Wirtschaft zu diversifizieren und zu modernisieren, dies wird ihnen nun zum Problem. Oder würde ein Europäer freiwillig einen Lada kaufen?
    Die Krise in Russland wird mehr das Ausland treffen als sie selbst, da Russland der grösste Exportmarkt für Luxusgüter war und Russen nun wieder mehr heimische Produkte kaufen müssen, was wieder die Binnenwirtschaft stützen wird. Das neureiche Russen wieder kürzer treten müssen ist sicher eine Genugtuung, allerdings das wir als Exportland den Preis dafür bezahlen müssen ist die Kehrseite der Medaille.
  3. #12

    abnick

    Zitat von MarkusKrawehl Beitrag anzeigen
    Immerhin bringen sich die russischen Oligarchen noch nicht selbst um.
    Zum Glück tun es die Deutschen - dummerweise immer erst dann, wenn durch ihre Handlungsweise innerhalb der (arbeitenden!) Bevölkerung ausreichend Schaden angerichtet wurde.

    OK, der andere Adolf war eigentlich eher Österreicher...

    Insofern hält sich mein Mitleid diesbezüglich in klar definierten Grenzen.

    Das Gier-Gen führt unweigerlich zum Suizid.
    (Schade nur, dass diese (meine) (Hypo)These noch nicht wissenschaftlich untermauert ist) ;-)


    PS
    Was hätte dieser Adolf denn überhaupt zu verlieren gehabt?
    Etwa einen *Rücksturz* in ein Reihen-EFH - oder gar in eine Mietwohnung, welche ihm qua Hartz IV sogar noch von der arbeitenden Bevölkerung bezahlt worden wäre? (Oder wäre er gar für letzteres immer noch zu wohlhabend gewesen?)
    Fragen über Fragen...

    PPS
    Hätte dieser Mann sich vor etwa knapp einer halben Dekade durchsetzen können, wäre mein Haus nicht bezahlt und ich spätestens in dieser Woche unter einer Brücke erfroren aufgefunden worden. (Stichwort: *Operation Skunk* - Insider sollten wissen, was gemeint ist)

    Kurz nach Weihnachten fange ich langsam wieder an, an Gott zu glauben...
  4. #13

    Umwertung

    Hallo Leute,

    ich denke, die gegenwärtige Finanzkrise bietet für die Oligarchen eine ganze Reihe neuer Chancen.

    Prinzipiell gilt natürlich die Vorgehensweise: Gewinne privatisieren - Verluste verstaatlichen, also auf den Steuerzahler abwälzen.

    Obendrein können die Oligarchen etliche finanziellen Probleme, die allein aufgrund unsolider Wirtschaftsweise (Korruption, Schlamperei usw.) entstanden sind, als unvermeidliche Folgen der Finanzkrise deklarieren.

    Besser geht's doch gar nicht: Sie raffen und gieren, machen mehr oder weniger Murks und schieben es dann auf die Finanzkrise. Und das Beste daran: die Steuerzahler müssen's bezahlen. Kann das Leben schöner sein?

    Hoch sollen sie leben, die Oligarchen!








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