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Welternährung: Klimawandel bedroht globale Getreideernte

Die Temperatur steigt, die Ernteerträge fallen: Forscher haben überprüft, wie sich die Erderwärmung in den vergangenen 30 Jahren auf die Produktion von Getreide ausgewirkt hat.*Vor allem Weizen- und Mais sind betroffen - ein massives Problem für die Versorgung der Weltbevölkerung droht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...760690,00.html
  1. #30

    -

    Zitat von Hajojunge Beitrag anzeigen
    Das Klima war in der Erdgeschichte noch nie konstant. Die bisher größten Klimaänderungen waren niemals anthropogen.
    Stimmt.
    Stimmt.

    Und? Was genau soll das uns sagen? Ach ja, nichts. Das haben sie schön von jemandem nachgeplappert, nur leider sind diese Worte völlig sinnfrei.
    Hier werden Fakten genannt um folgenden Argumenten scheinbare Seriösität zu geben, nur haben diese Fakten keinerlei Zusammenhang zu diesen. Man könnte genausogut sagen "Die Erde ist rund. Im Winter ist es kalt.".

    Okay, das stimmt nicht ganz. Mit diesen ähnlich sinnfreien Fakten würde man nicht die gleichen unterschwelligen Andeutungen machen (welche falsch sind, aber man sagt sie ja nicht direkt).


    "Das Klima war in der Erdgeschichte noch nie konstant."
    -> Ah, also ist sich verändertes Klima völlig natürlich. Warum sollten wir das denn stoppen?


    Selbst wenn es natürlich ist (was vom Großteil der Wissenschaftlichen Gemeinschaft (die bestimmt alle dafür bezahlt werden) bezweifelt wird) heisst es nicht das es gut ist. Früher gab es auf der Erde keinen freien Sauerstoff oder eine Komplettvereisung. Völlig natürlich. Wenn sich so eine Veränderung also abzeichnen würde müssen wir nicht versuchen sie zu stoppen, richtig? Gabs doch früher auch mal.


    "Die bisher größten Klimaänderungen waren niemals anthropogen."
    -> Also muss das was heute passiert eigentlich auch nicht anthropogen sein. War es doch früher auch nicht. Und wenns ne kleine Klimaveränderung ist isses doch eigentlich egal, oder?


    Wie würden sie denn auf "Die größten Tierrassen-Aussterbeereignisse waren niemals anthropogen." reagieren? Der Satz stimmt absolut. Es gab Massensterben wo 90% aller Rassen von der Erdoberfläche verschwunden sind.
    Und? Macht dies das zur Zeit von uns ausgelößte Massensterben weniger "schlimm"?**

    Wenn die (wahrscheinlich) anthropogene Erderwärmung das Level der bsher größten Klimaänderungen erreicht würden wir ziemlich in der Scheisse sitzen, eine geringere reicht völlig aus ernste Schäden zu verursachen.

    Ach ja, und für die "langsamen" unter uns - natürlich waren die früheren (nicht nur die "größten", alle) Klimaveränderungen nicht anthropogen. Geht ja auch nicht anders - ohne Menschen. Das ist aber keinerlei Indikator das der heutige Klimawandel nicht anthropogen ist.
    Bevor Menschen das Feuer benützt haben waren sämtliche Brände nicht anthropogen. Würden sie daraus ableiten das Brände danach auch nicht anthropogen sind?



    **(BTW - Mir persönlich ist es eher egal ob noch eine Affenart o. ä. ausstirbt. Ist schade, hat aber auf uns keinen so rechten Effekt. Also who cares... Nur ist das nicht für alle Rassen der Fall. Ein Beispiel wäre das Bienensterben. Wenn das sich weiter verschlimmert und in ein Aussterben umschlägt haben wir wirklich ein Problem. Viele Planzen *brauchen* Bienen, Obstbäume zum Beispiel. Denken sie dran wenn sie keine Äpfel mehr auf dem Tisch sehen.)
  2. #31

    Realistische Beurteilung von Hebeln

    Die zitierte Studie spricht von Ernterückgängen von 3-5 Prozent über ca. 30 Jahre. Leider ist die Quelle nicht zugänglich, aber auf Basis des Artikels werden diese Werte scheins auf die jeweiligen Getreidearten bezogen. Bei genauerer Betrachtung der Infografiken stellt man aber fest, dass je nach Getreideart positive und negative Effekte bestehen, z.B. in USA negativer Effekt bei Mais, aber positiver Effekt bei Weizen. Eine betriebswirtschaftliche Vorgehensweise wird also dazu führen, dass in USA mehr Weizen, aber weniger Mais angebaut wird. In anderen Ländern sind die Effekte gegenläufig und durch funktionierenden Welthandel kommt es zu einer Saldierung der Effekte. D.h. die Effekte würden sich zumindest teilweise aufheben und man kommt auf Netto-Effekte von <3% (ja, ich weiß - getreideartspezifische Ausbeuten usw. usf.).

    Da ist es gut zu wissen, dass in Deutschland allein 8% der Anbauflächen durch EU-Marktordnung stillgelegt sind.

    Derzeit werden ca. 3% der Getreideproduktion für Biokraftstoffe verwendet. Selbst eine Verdoppelung der Biokraftstoffe führt also nur zu einem Effekt von 3% auf die Nahrungsgetreideversorgung.

    Etwas anderes ist der Getreideverbrauch durch erhöhten Fleischkonsum. Trotz geringerem Fleischkonsum in Industrieländern rechnet man aufgrund des höheren Konsums in Schwellenländern mit einer um 40% erhöhten Fleischnachfrage bis 2030. 40% des Getreides wird für Tierfutter verwendet. Das heißt der Hebel liegt bei 16% Effekt auf Getreide für Brot - also eine Größenordnung mehr.

    Selbst dann gibt es aber noch viele Kompensationspotentiale. Z.B. liegen die Getreideausbeuten pro Fläche in Russland und der Ukraine bei 50% der westeuropäischen Werte.

    Mir ist es daher nicht verständlich, dass Einzeleffekte einfach nur wiedergegeben werden, man aber nicht Relationen zu Kompensationseffekten herstellt. Dadurch könnte man mal eine runde Bewertung durchführen.
  3. #32

    nun, man muss....

    ...dann aber auch die Konsequenzen ziehen !
    Erweiterung der Anbaufläche (Urwaldrodung, Bauernvertreibungen ...) bzw. Umwidmung bestehender Nutzflächen zugunsten von Ölsaaten, Monokulturen u.ä. für die Produktion von "Bio"-Treibstoffen - das ist ein riesiger Fehler, eine miserable Ökobilanz und ein teures Eigentor der Öko-Bewegung.

    Wir brauchen jede nur mögliche landwirtschaftliche Fläche für Nahrungsmittel.
    Alternative Energien - ja, auch zu höheren Preisen - ja, aber nicht um diesen Preis...
    Biotreibstoffe - ja, aber nicht auf Kosten der Natur selbst bzw. der Nahrungsgrundlagen der Menschen. Sie sollten vor allem auf bisher nicht verwerteten biologischen Abfallprodukten basieren.

    Und last not least - wir müssen wohl auch einige Essgewohnheiten umstellen: wenn zig Millionen weniger Fleisch (und damit weniger Futtermittel verbrauchen und weniger Abgase erzeugen...) und weniger Kalorien zu sich nehmen (und ganz nebenbei noch unser Gesundheitssystem entlasten) - reichts ein wenig länger....
  4. #33

    Togal für Alle!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Temperatur steigt, die Ernteerträge fallen: Forscher haben überprüft, wie sich die Erderwärmung in den vergangenen 30 Jahren auf die Produktion von Getreide ausgewirkt hat.*Vor allem Weizen- und Mais sind betroffen - ein massives Problem für die Versorgung der Weltbevölkerung droht.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...760690,00.html
    Wir wissen nicht, was dieser freundliche Klimaforscher auf seine eigene Prognose hin empfiehlt - wir empfehlen Genmais und -getreide von Monsanto!
    Getretener Quark wird breit, nicht stark.
  5. #34

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    Zitat von Porgy Beitrag anzeigen
    Man sollte lieber mal diesen Biokraftstoff-Irrsinn beenden, wenn man sich Sorgen um die globale Getreideproduktion macht.
    Man kann doch nicht mit Nahrungsmitteln Auto fahren!
    Dummes Geschwätz. Wie wäre es ganz einfach mit:
    - weniger oder gar kein Auto fahren?
    - weniger oder gar kein Fleisch essen?

    Beides Dinge, auf die ein Durchschnittsdeutscher nicht verzichten kann.

    Im übrigen sind sowieso zu viele Menschen auf dieser Erde. Es können nicht alle überleben.... die Nahrungsmittelknappheit ist sozusagen eine natürliche Selbstregulierung.
  6. #35

    dbfgf

    Zitat von crocodil Beitrag anzeigen
    ..ich habe von dem Klimawandel noch nichts bemerkt.
    - 12 Grad im Januar. Warum nicht +12 Grad im Winter??
    Ist doch nur Angstmacherei von einigen.....
    Schon mal was von Kontinentalverschiebung gehört? Un die Pole haben sich nur aufgrund dieser verschoben. Hat aber mit dem Klimawandel übewrhaupt nichts zu tun. Was die Frage mit den Urpferdchen soll erschließt sich mir überhaupt nicht, wundern sie sich das es Fossilien gibt?
  7. #36

    Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr weggeworfen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...ein massives Problem für die Versorgung der Weltbevölkerung droht.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...760690,00.html
    In Großbritannien landet 1/3 aller Lebensmittel auf dem Müll.
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26546/1.html

    In den USA werden 40% aller Lebensmittel weggeworfen.
    http://www.heise.de/tp/blogs/2/146623

    In Deutschland wird etwa die Hälfte der Lebensmittel weggeworfen, 20 Millionen Tonnen im Jahr.
    http://www.greenpeace.de/themen/umwe...auf_dem_muell/

    Ein Großteil dieser weggeworfenen und der gegessenen Lebensmittel und der dafür benutzten Zutaten und Futtermittel wird aus weniger wohlhabenden Teilen der Erde importiert. Solange das so läuft, sind alle Diskussionen über Klimafolgen müßig.
  8. #37

    Co2 Alternativen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Temperatur steigt, die Ernteerträge fallen: Forscher haben überprüft, wie sich die Erderwärmung in den vergangenen 30 Jahren auf die Produktion von Getreide ausgewirkt hat.*Vor allem Weizen- und Mais sind betroffen - ein massives Problem für die Versorgung der Weltbevölkerung droht.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...760690,00.html
    2100 - 10 Milliarden Menschen?
    Bestimmt nicht Europa, bestimmt sind es Ländern in Asien (z.b. Türkei und China) ,und Afrika.
    Ob die schon mal was von Anti Baby Pille und Kondome gehört haben-oder ist das gegen einen Glauben?
    Aber sicher heißt es dort :besser Dumm bleiben und Hungern als Schlau sein und Technik haben.

    Man sollte in dieser Rechnung einige Kriege der Zukunft um Wasser ,Energie und Nahrung nicht vergessen.

    Auch mögliche Gesetze,das die Menschen mehr Co2 Verbraucher wie Bäume pflanzen und schützen sollten.
    Sowie weniger Co2 Erzeuger benutzen sollten,z.b. dadurch das Sie unsere Mineralölsteuer einführen.

    Ebenso einen gesund Geiz bei der Verwendung von Zeit,Arbeit,Rohstoffe und das Gehirn einschalten um Alternativen für
    ihre derzeitigen Produkten und zukünftigen Abfällen entwicklen z.b. das altbekannte Recycling,oder Wirkungsgrad Erhöhungen.

    Auch sind Mais und Weizen samt Fleisch sind eh ziemlich ungesund,Reis sehr Wasser und Arbeitsintersiv,
    besser wären Algen und Gemüse.
  9. #38

    Keine Ahnung?

    Zitat von Silverhair Beitrag anzeigen
    Reden sie schlicht keinen Unsinn wenn sie keine Ahnung haben! Es geht hier nicht um Schwindel , sondern darum das in den letzten 30 Jahren sich die Nahrungsmittelproduktion durch die "ERFOLGTE" Erwärmung der Erde schon verschlechtert hat - also um Existierende Fakten!
    Gibt es Ihnen nicht zu denken, dass selbst dieser extreme Katasthrophenartikel "zugeben" muss, dass die Getreideernten in den letzten 30 Jahren massiv zugenommen haben? Auch die Relativierung, dass Computersimulationen ergeben haben, dass die Zunahme der Erträge ohne Erderwärmung noch um 3-5% grösser gewesen wäre, kann doch einfach nicht ernst genommen werden, oder?
    Die einzige Aussage, die in diesem Artikel bzw. diesem Forschungsprojekt stimmt ist, dass die Welternährung bedroht ist. Ursache ist allerdings die Bekämpfung der frei erfundenen anthropogenen Erderwärmung durch sog. erneuerbare Energien. Fühlen Sie sich gut dabei, beim Tanken von E10 - je nach Tankgrösse - ca. 30 kg Getreide zu "verbrennen"? Daraus könnte man 40 kg Brot herstellen... Tank statt Teller ist das Problem!
  10. #39

    Unterschied zwischen Klima und Wetter

    Zitat von crocodil Beitrag anzeigen
    ..ich habe von dem Klimawandel noch nichts bemerkt.
    - 12 Grad im Januar. Warum nicht +12 Grad im Winter??
    Ist doch nur Angstmacherei von einigen "Wissenschaftlern".
    Ihnen ist der Unterschied zwischen Klima und Wetter geläufig?

    Aber solange wir noch > 10 KG Getreide für ein 1 KG Fleisch oder Getreide in Treibstoff "umwandeln" können ist doch alles in Ordnung. Erst wenn gegen diesen Irrsinn vorgegangen wird, kann man diese Klimaerwärmungs-Experten ernst nehmen. Aber solange niemand dagegen etwas unternimmt, muss man davon ausgehen, dass an der Klimaerwärmung nichts dran ist und nur dazu dient, den Menschen Angst zu machen.








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