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Weltdrogenbericht: Immer mehr Süchtige in Entwicklungsländern

DDPDer Agenturchef kokst, der Angestellte trinkt, der Student kifft - soweit die Klischees über Drogenkonsum. Doch Drogensucht gibt es in immer mehr Formen und immer mehr Ländern, wie der neue Weltdrogenbericht der Uno zeigt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...841069,00.html
  1. #1

    Der Großteil des Schadens ist Folge der Illegalität

    Herr Fedotov sagt "[i]llegale Drogen verstärken die Kriminalität, untergraben die Menschenrechte und sind ein erhebliches Gesundheitsrisiko". Schenkt man dem Alternative World Drug Report von Count the Costs glauben, so müsste der Satz "Die Illegalisierung von Drogen verstärkt die Kriminalität, untergräbt die Menschenrechte und ist ein erhebliches Gesundheits- und Sicherheitsrisiko.".
    Ähnliches legt der heute veröffentlichte Bericht über den Beitrag der Drogenprohibition zur Verbreitung von HIV der Global Commission on Drug Policy nahe.
    Auch die Piratenpartei Deutschland unterstreicht zum Weltdrogentag ihre Forderung nach einer neuen, nichtrepressiven Drogenpolitik.
  2. #2

    ist schon interessant...

    .... dass die Diskussion dieses Artikels somal gar niemanden interessiert.
    Warum eigentlich? "immer mehr Süchtige in Entwicklungsländern" ... so was ist daran ausssergewöhnlich. Die nehmen halt auch Drogen, wie in den Industrienationen auch!
    Der Unterschied ist; Die Drogenabhängigen sind in den Entwicklungsländern komplett auf sich allein gestellt. Keine sozialen Einrichtungen wie hierzulande, die Suchtkranken womöglich dabei helfen aus ihrer Misere herauszukommen.
    Naja, kollateraler Schaden, betrifft ja ohnehin nur 0,5% der Bevölkerung.
    Und mich ohnehin nicht, die nerven sowieso mit ihrem "haste mal ´nen Euro?" (Ironie aus)
    Traurig ist die Tatsache dass Frauen sich wohl recht schnell Psychopharmaka verschreiben LASSEN. Spätestens zu diesem Thema sollte, meiner Meinung nach, ein Nachdenken stattfinden, denn das bezieht sich potentiell zumindest auf einen stärkeren Anteil als 0,5%, wohl auch, in unserer Gesellschaft.
  3. #3

    Was will ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Agenturchef kokst, der Angestellte trinkt, der Student kifft - soweit die Klischees über Drogenkonsum. Doch Drogensucht gibt es in immer mehr Formen und immer mehr Ländern, wie der neue Weltdrogenbericht der Uno zeigt.

    Uno-Drogenbericht: Mehr Süchtige in Entwicklungsländern - SPIEGEL ONLINE
    Was will uns (Menschen) die UNO wieder vorschreiben? Unterschiedliche Drogen gehören ion den verschiedenen Ländern zur Kultur. Wer in der UNO entscheidet, was erlaubt ist und was nicht. Den erfolglosen Versuch kennen wir bereits aus der Geschichte der USA.
    Die UNO sollte sich lieber darum kümmern
    Iran: Todesurteil gegen zwei Männer wegen Alkoholkonsums - SPIEGEL ONLINE
    Aber da sieht sie wohl keine Aufgabe, ist ja nur Alkohol.
  4. #4

    es kam ...

    Zitat von herrwestphal Beitrag anzeigen
    ....
    Traurig ist die Tatsache dass Frauen sich wohl recht schnell Psychopharmaka verschreiben LASSEN. Spätestens zu diesem Thema sollte, meiner Meinung nach, ein Nachdenken stattfinden, denn das bezieht sich potentiell zumindest auf einen stärkeren Anteil als 0,5%, wohl auch, in unserer Gesellschaft.
    Das kam vor ein oder zwei Tagen im Fernsehen. Sind Frauen an Depressionen erkrankt, werden sie behandelt (und erhalten Medikamente). Sind Männer an Depressionen erkrankt, wird das in vielen Fällen wegen der unterschiedlichen Symptome nicht erkannt. Sie bekommen deshalb keine Medikamente. Das Ergebnis ist die höhere Selbstmordrate bei Männern.
  5. #5

    Wieso gibt es eine so hohe Nachfrage nach dem Zeug ?

    Auch mal eine Frage die man sich immer im Zusammenhang mit solchen Meldungen stellen sollte.

    Das Problem schein wohl weniger das Angebot zu sein sondern die Nachfrage.

    Wie müßte unsere Gesellschaft aussehen, damit dieses Zeugs bedeutend weniger attraktiv ist?

    Diese Fragestellung sollte man immer mit erörtern.

    In Mexiko hat der Drogenkrieg schon mehrere 10000 Tote gekostet. Wenn es weniger Nachfrage wäre, gäbe es wohl auch weniger Trouble auf der illegalen Anbieterseite.
  6. #6

    Enthält der Bericht auch, wieviele Staaten

    sich durch die einnahmen von hohen steuern durch den verkauf legalisierte drogen (Alk und Tabak) prostituieren?

    wenn tabak und alk so übel wären, wie es immer propagiert wird, warum gibts ihn dann noch zu kaufen?

    nun, prostition ist eben das älteste gewerbe.

    ich bin für die legalisierung aller drogen und gegen die prostition der staaten mit dem steuergeschäft mit diesen drogen.
  7. #7

    Viel interessanter ist doch, weshalb diese 0,5 % Drogenabhängige sind und was es die restlichen 99,5% kostet.
    Aber da bitte keine Selbsteinschätzungsstudie, sonst gibt´s wieder nur lauter Vorbildhafte mit schlechter Kindheit.
  8. #8

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Das kam vor ein oder zwei Tagen im Fernsehen. Sind Frauen an Depressionen erkrankt, werden sie behandelt (und erhalten Medikamente). Sind Männer an Depressionen erkrankt, wird das in vielen Fällen wegen der unterschiedlichen Symptome nicht erkannt. Sie bekommen deshalb keine Medikamente. Das Ergebnis ist die höhere Selbstmordrate bei Männern.
    Es gibt keine unterschiedlichen Symptome. Es gibt die Tendenz männlicherseits weiterhin den Helden zu spielen und so zu tun, als ob er alles im Griff hätte. Wo das Männlein nicht zugeben kann, dass es nicht mehr kann, da kann der Doktor auch nicht helfen.
    Schuld daran sind natürlich die Frauen. Möchten Sie sonst noch irgend jemandem die Verantwortung unterjubeln für das eigene Unvermögen? Gratuliere.
    Was die Medikamente betrifft, die kriegen Sie heute noch vor jeder Diagnose verschrieben. Sie müssen nur laut genug jammern. Oder dem Hausarzt glaubhaft machen, dass da ernsthaft der Wurm drin ist. Ihre Opfertheorie männlicherseits ist die pure Einbildung aus Ihrer männlicher Sicht.
  9. #9

    News aus der Zeit der Reefer Madness?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joint in Coffeeshop im niederländischen Hengelo: 27 Millionen Menschen weltweit sind drogensüchtig.
    (...)
    Bei Razzia beschlagnahmte Cannabis-Pflanzen: Der immer größere Drogenkonsum in den Entwicklungsländern und Schwellenländern sei besorgniserregend, sagte UNODC-Direktor Juri Fedotow.
    Diese Bildunterschriften unter Fotos, auf denen jeweils ein Joint und ein paar Cannabispflanzen zu sehen sind, zeugen ja wohl von einem Drogenverständnis aus den 60er Jahren, als Cannabis noch als Teufelsdroge verdammt wurde.

    2012 sollte man eigentlich wissen, dass Experten in aller Welt, sowie auch hohe Polizeiverantwortliche sich dafür aussprechen, Cannabis zu legalisieren, da die geringen Gefahren des Konsums einfach keine Kriminalisierung der Nutzer rechtfertigen.

    Mit dem Geld, das täglich weltweit für die sinnlose Verfolgung von Cannabis-"Straftätern" zum Fenster rausgeschmissen wird, könnte man wahrscheinlich locker die europäische Schuldenkrise lösen. Steuereinnahmen durch legalisiertes Cannabis noch nicht mal berücksichtigt...


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