Weiterbildung de luxe: Wie Firmen sich Studiengänge kaufen
Fachhochschule KölnZieht das Vertriebsmodell von Fast-Food-Ketten in die höhere Bildung ein? Beim Academic Franchising bieten Firmen Studiengänge an, die es eigentlich nur an echten Hochschulen gibt. Das Magazin "duz" beschreibt das Für und Wider.
Interessant, dann weiß ich genau wer ganz schnell wieder seinen Dr. in markieren, kopieren, einfügen macht :-))))))))
Am Ende liegt jedem Kopierer ein Anmeldeformular bei und wen der Gerätezähler auf 10.000 Kopien umspringt - egal ob selbst gemacht oder delegiert - kommt das Ernennungsformular raus
Wunderschön: Weil die Hochschulen zu unterfinanziert sind, um (die schon seit Jahr und Tag geforderten) Teilzeitstudiengänge anzubieten, können Private Unternehmen Geld damit machen.
Aber das Bildungssystem zu privatisieren macht keinen Sinn! Denn Bildungschancen sind ein Menschenrecht. Noch dazu funktioniert Wissenschaft per Kooperation und nicht per Konkurrenz. Und es ist auch nicht zu erwarten, dass Bildung günstiger wird, wenn noch Investoren Geld daraus abschöpfen wollen.
Die Hochschulen und die Politik müssen wieder die Verantwortung für das Hochschulsystem übernehmen, auch wenn die netten Unternehmer, mit denen die Profs und Politiker zu Abend essen behaupten, sie könnten das besser...
Also 239 Euro pro Monat an Studiengebühren, die an ein Privatunternehmen fließen und die FH Köln nimmt kein Geld für die Nutzung ihrer Studiengänge. Dafür gibt's "Renomee"...
Damit ist doch klar, dass Studiengebühren überflüssig sind, denn "Renomee" ersetzt kein Geld.
N.B.: Die Universitäten könnten auch Einkünften über den Doktorverkauf generieren.