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Weiße Texanerin verklagt US-Uni: Wie gleich ist gleich genug?

Fred R. Conrad/The New York Times/laifWeiß, schwarz, Latino - amerikanische Hochschulen dürfen ihre Studenten nach diesem Kriterium auswählen. Abigail Fisher, 22, weiß, schaffte es nicht an ihre Traum-Uni und fühlt sich diskriminiert. Jetzt klagt die Texanerin vor dem höchsten Gericht, der Fall hat Bedeutung für die gesamten USA.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-860719.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weiß, schwarz, Latino - amerikanische Hochschulen dürfen ihre Studenten nach diesem Kriterium auswählen. Abigail Fisher, 22, weiß, schaffte es nicht an ihre Traum-Uni und fühlt sich diskriminiert. Jetzt klagt die Texanerin vor dem höchsten Gericht, der Fall hat Bedeutung für die gesamten USA.

    Diskriminierung in USA: Weiße Amerikanerin verklagt Universität - SPIEGEL ONLINE
    der artikel ist sehr einseitig geschrieben, trifft die aktuelle vorgehensweise bei vielen amerikaner auf unverstaendnis.

    "affirmative action" gibt es mittlerweile schon seit jahrzehnten und auch trotz dieser bevorzugung haben es Unis schwer "genug" minorities zu bekommen. das argument, dass studenten aus schwachen high-schools in armen vororten nicht mit reichen, weissen studenten mithalten koennen, zieht in diesem falle nicht - da die UT Austin generell die Top 10% aus dem jewiligen high-school jahrgang zulaesst. also man kann auch in einer armen high-school mithalten... man muss halt nur eben gut sein....

    ich wuerde gerne einmal den aufschrei in deutschland hoeren, wenn bei der studienplatz vergabe "bonuspunkte" fuer minderheiten vergeben werden wuerden....
  2. #2

    "Wenn nur die Noten über einen Studienplatz entschieden, mache das die Aufnahmeverfahren nicht gerechter. Denn: Schon bei den Tests in der Schule würden nicht-weiße Jugendliche diskriminiert. "

    Wie wärs denn damit diese Diskriminierung aufzuheben, statt zu versuchen, sie mit einer neuen Diskriminierung zu kontern? Wobei nicht gesagt wird worin diese Diskriminierung bei den Noten bestehen soll.
    Allgemein kann man nur Erfolg für die KLägerin wünschen. Es ist überraschend, dass dieser offensichtliche Rassismus überhaupt drchgeführt werden darf.
  3. #3

    Unter der Prämisse, dass wirklich Gleichheit unter allen ethnischen Gruppen herrscht, würde ich der jungen Dame Recht geben. Allerdings ist das wohl eine eher utopische Annahme und daher würde ich das System wegen Fragen der Gleichberechtigung unterstützen. Allerdings kommt mir der 1/4 Quotient zu groß vor. Latinos und Afroamerikaner haben schließlich auch die Möglichkeit unter der acht besten Prozent ihres High-School Jahrgangs zu kommen...
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weiß, schwarz, Latino - amerikanische Hochschulen dürfen ihre Studenten nach diesem Kriterium auswählen. Abigail Fisher, 22, weiß, schaffte es nicht an ihre Traum-Uni und fühlt sich diskriminiert. Jetzt klagt die Texanerin vor dem höchsten Gericht, der Fall hat Bedeutung für die gesamten USA.

    Diskriminierung in USA: Weiße Amerikanerin verklagt Universität - SPIEGEL ONLINE
    Wenn nach "Rasse" ausgewählt werden darf seitens der Unis, ist das eben Rassismus.
    Falsche Rasse => Pech gehabt!
  5. #5

    bei Kafka

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weiß, schwarz, Latino - amerikanische Hochschulen dürfen ihre Studenten nach diesem Kriterium auswählen. Abigail Fisher, 22, weiß, schaffte es nicht an ihre Traum-Uni und fühlt sich diskriminiert. Jetzt klagt die Texanerin vor dem höchsten Gericht, der Fall hat Bedeutung für die gesamten USA.

    Diskriminierung in USA: Weiße Amerikanerin verklagt Universität - SPIEGEL ONLINE
    und bei juristen ist alles möglich
  6. #6

    Es gilt wie immer:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weiß, schwarz, Latino - amerikanische Hochschulen dürfen ihre Studenten nach diesem Kriterium auswählen. Abigail Fisher, 22, weiß, schaffte es nicht an ihre Traum-Uni und fühlt sich diskriminiert. Jetzt klagt die Texanerin vor dem höchsten Gericht, der Fall hat Bedeutung für die gesamten USA.

    Diskriminierung in USA: Weiße Amerikanerin verklagt Universität - SPIEGEL ONLINE
    Am stärksten wird heute der junge männliche Weiße diskriminiert, weil alle anderen Gruppen positive Diskriminierung erfahren. Frauen haben die Frauenquote, Behinderte die Behindertenquote und andere Ethnien haben als Minderheit ebenfalls ihr Stück vom Kuchen. Nur beschweren soll man sich nicht, schließlich war das "Jahrhunderte lang andersrum". Dass man(n) mit vergangenem Unrecht aber persönlich nichts zu tun hatte ist da nebensächlich.

    Jüngstes mir bekanntes Beispiel ist das Auswahlverfahren der Medizinischen Universität Wien, die dieses Jahr Frauen mit schlechterem Testergebnis Männern mit besseren Testergebnissen vorgezogen hat um "jahrelange Diskriminierung" auszugleichen. Denn man konnte sich nicht erklären warum Männer nur 40% der Bewerber aber 60% der Aufgenommenen stellten. Männer schnitten besser ab, Grund dafür musste eine Ungerechtigkeit sein. Also mal die Ergebnisse der Frauen hochgerechnet und nun ist das Ergebnis so, wie es sein soll: 60% der Plätze gingen an Frauen (benötigter Punktwert mindestens 131), 40% an Männer (benötigter Punktwert mindestens 139).

    Nachdem mehrere Männer die das Nachsehen hatten mit Klagen gedroht haben, wurden weitere 60 Plätze zur Verfügung gestellt. Das hätte die Diskriminierung fast aufgehoben und Männern einen Platz gegeben die besser waren als die Frauen. Aber Pustekuchen, auch diese 60 Plätze wurden wieder nach Geschlechterquote vergeben.

    Größer kann Mann nicht mehr verarscht werden.
  7. #7

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    der artikel ist sehr einseitig geschrieben, trifft die aktuelle vorgehensweise bei vielen amerikaner auf unverstaendnis.

    "affirmative action" gibt es mittlerweile schon seit jahrzehnten und auch trotz dieser bevorzugung haben es Unis schwer "genug" minorities zu bekommen. das argument, dass studenten aus schwachen high-schools in armen vororten nicht mit reichen, weissen studenten mithalten koennen, zieht in diesem falle nicht - da die UT Austin generell die Top 10% aus dem jewiligen high-school jahrgang zulaesst. also man kann auch in einer armen high-school mithalten... man muss halt nur eben gut sein....

    ich wuerde gerne einmal den aufschrei in deutschland hoeren, wenn bei der studienplatz vergabe "bonuspunkte" fuer minderheiten vergeben werden wuerden....

    das ist bei uns längst standard - vor allem auch in behörden, wo immer erst eine "minderheut" den job bekommt. auf anordnung! lesen sie dazu mal die entsprechenden regularien in bremen.

    bei uns ist es nur so, dass sobald das jemand kritisieren würde, er als nazi, rassist oder ähnliches hingestellt würde.
  8. #8

    Zitat von meergans Beitrag anzeigen
    bei Kafka und bei juristen ist alles möglich
    Danke!
    Den Spruch werde ich mir gut merken. Habe öfters mit Juristen zu tun.
    Sie haben mindestens 1000 % recht.
  9. #9

    Wie in Deutschland

    Das ist bei uns nicht anders.
    Deutsche Eltern haben es schwer einen "Kita"-Platz für ihr Kind zu bekommen. Ein Mohammed oder Hassan werden aber gerne gesehen. Man will ja schließlich eine "bunte" Kitagruppe, und Migrantenkinder nicht ausgrenzen.


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