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Weinunverträglichkeit: Schnaps- oder Schnupfennase?

REUTERSJuckreiz, Durchfall, Herzrasen: Wein kann allergische Symptome auslösen, und das passiert häufiger als vermutet. Auf Weinetiketten dürfen daher Angaben wie "enthält Sulfite" nicht fehlen. Doch Wissenschaftler entwickeln bereits Getränke, die weniger allergene Stoffe enthalten sollen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-881199.html
  1. #1

    Was soll dieser Quatsch?

    Weine ohne Schwefel gab es schon immer und sie gibt es immer noch. Viele Winzer verzichten mittlerweile darauf. Das Schwefeln des Weines ist eine Erfindung des letzten Jahrhunderts und es gibt vielerorts Bestrebungen, diese abzuschaffen.... was genau machen also diese Wissenschaftler dort? Forschungsgelder verschleudern? Man sollte sich vielmehr mit den Produzenten unterhalten und die richtigen Fragen stellen....dann benötigt man diesen Quatsch nicht.
  2. #2

    im Wein liegt

    Wahrheit sagte man früher. Heute liegen Allergien und
    Unverträglichkeit im Wein. Sollte es doch an der Herstellung
    liegen? Man kann auch aus Trauben Wein machen. Aber
    es muß ja immer Mundgerecht hergepanscht sein.
  3. #3

    Qualitätsjournalismus ist das nicht !

    Wenn man nichts zu berichten hat sollte man keine Sachen ausgraben von denen man nichts versteht. Es ist immer wieder eine Freude wenn Journalisten über etwas berichten von dem sie so wirklich keine Ahnung haben. Manchmal sollte man erst darüber nachdenken welchen Schaden man anrichtet bevor man etwas publiziert. Einfach nur Gränzwerte an zu geben und ein paar Informationen negativ zu verknüpfen kann jedes Kind. Der Autor sollte sich Gedanken machen ob er den richtigen Beruf gewählt hat . Ach und wenn ihr fragen zu diversen Inhaltsstoffen oder auch besonders zu Schwefel habt fragt Fachleute aus der Praxis. Beispielsweise auf der Hochschule Geisenheim auf der ich auch studiere, dort wird sich mit diesen Themen etwas besser beschäftigt als man denken sollte.
  4. #4

    Na und?!

    Wer keinen Wein verträgt, der soll halt Bier trinken! Mein Gott!
  5. #5

    Es nervt...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Juckreiz, Durchfall, Herzrasen: Wein kann allergische Symptome auslösen, und das passiert häufiger als vermutet. Auf Weinetiketten dürfen daher Angaben wie "enthält Sulfite" nicht fehlen. Doch Wissenschaftler entwickeln bereits Getränke, die weniger allergene Stoffe enthalten sollen.

    Allergische Reaktion durch Sulfite im Wein: Allergie bei Alkohol - SPIEGEL ONLINE
    ... der Artikel ist von einem Laien für Laien geschrieben nicht schlecht und ziemlich unfassend dargestellt, jedoch die Schlussfolgerungen der angeblichen "Wissenschaflter" sind einfach nur grotesk. Gerade an die Histamin-Intoleranz, die gelegentlich durch Rotwein ausgelöst werden kann und teils starke Kopfschmerzattacken und mehrere weitere Symptome auslösen kann, könnte auch ein "normaler" Arzt schon längstends denken, für diese Erinnerung brauchts ganz sicherlich keine "Pseudo-Wissenschaflter". Sämtliches Beschriebenes ist eigentlich nämlich bereits seit Jahren oder Jahrzehnten bekannt, insbesondere auch die Sulfit-Unverträglichkeit, die jedoch nahezu ausschließlich bei Asthmatikern zu beobachten ist; lediglich der Hinweis auf das Lipid-Transfer-Protein der Weintrauben ist von neueren Erkenntnissen, jedoch spielt dies bei der Auslösung einer Wein-Allergie so gar keine Rolle mehr, da durch den Herstellungsprozess maximalst zerstört.

    Und was nur beiläufig erwähnt wurde, Wein oder andere Alkoholika können die Darmdurchlässigkeit für andere Allergene, die ansonsten problemlos toleriert werden, erhöhen und so tatsächlich indirekt bei der Auslösung von allergischen Reaktionen beteiligt sind. Die vollständig "normale" Frage ist daher bei jedem Allergiker in der Praxis, haben Sie bei dem fraglichen Ereignis Alkohol genossen. Bei einer "echten" Allergie dürfte dies das entscheidende Problem darstellen, ansonsten sind nach Weingenuss nahezu ausschließlich Psedoallergische Reaktionen/Intoleranzreaktionen zu beobachten.

    Allergen Wein Allergie rotwein Allergologie
  6. #6

    Ah ja...

    Zitat von martin-hamm Beitrag anzeigen
    Wenn man nichts zu berichten hat sollte man keine Sachen ausgraben von denen man nichts versteht. [...].
    Na, so richtig hilfreich war Ihr Rundumschlag aber auch nicht. Wenn Sie in Geisenheim so viele tolle Sachen lernen, dann behalten Sie Ihre Weisheiten doch nicht für sich, sondern teilen Sie hier mit dem interessierten Publikum. Einfach nur zu behaupten, woanders wisse man deutlich besser Bescheid, nützt niemandem etwas und kann man sich daher genauso gut sparen.
  7. #7

    Leider falsch

    Zitat von marcop Beitrag anzeigen
    Weine ohne Schwefel gab es schon immer und sie gibt es immer noch. Viele Winzer verzichten mittlerweile darauf. Das Schwefeln des Weines ist eine Erfindung des letzten Jahrhunderts und es gibt vielerorts Bestrebungen, diese abzuschaffen....
    Da ein Teil des Sulfidgehalts ein zwangsläufiges Produkt der Hefen ist, hat es eben noch keinen Wein "ohne Schwefel" gegeben. Daneben ist die Menge des zur Konservierung zugegebenen SO2 je nach Weinsorte sehr unterschiedlich (Faustregel: je süßer, desto mehr).
    Selbst Fruchtsäfte enthalten geringe Mengen an Schwefeldioxid.
    Bislang waren die stark sulfidreduzierten Weine weniger haltbar, von daher wäre das im Artikel beschriebene Verfahren möglicherweise tatsächlich eine Neuerung, die zum ersten Mal niedrigen SO2-Gehalt bei gleichbleibender Haltbarkeit ermöglichen könnte. Bei solchen Rotweinen, die vor dem optimalen Trinkzeitpunkt erst einige Jahre lagern, müßte sich das aber erst nach langwierigen Versuchen noch bewähren.

    Es wird sie eventuell überraschen, dass sogar Ihr Körper diesen bösen Schwefelverbindungen produziert, nachdem sie z.B. ein saftiges Steak verzehrt haben.
  8. #8

    toll!

    Zitat: Bestehe der Wein eine weitere Prüfrunde im Mai, "dann steht dem Verfahren technisch nichts mehr im Weg."

    Das ist ja toll! ich trinke seit vier Jahren nur noch reinen vergorenen Traubensaft, sogenannte vins naturels - natural wines, ungeschwefelt und ohne Zusatzstoffe, auch keine Extrakte hergestellt - jetzt, wenn die aus Bremerhaven mit den EU-Geldern fertig sind, ist das Verfahren, was seit Jahren noch extremer in anderen Ländern angewandt wird endlich offiziel frei gegeben. Die so geheimen Extrakte können sie auch gleich weg lassen! Und ein relativ sicheres Nahrungsmittel wird Wein erst, wenn es in der EU auch als Nahrungsmittel gilt, sprich: Zutatenliste auf das Produkt! Das will ja keiner! Oder doch?
  9. #9

    Genau

    Zitat von artusdanielhoerfeld Beitrag anzeigen
    Wer keinen Wein verträgt, der soll halt Bier trinken! Mein Gott!
    Bin selbst betroffen. Rotwein löst bei mir Schnupfen und leicht anschwellende Atemwege mit ständigem Räusperzwang aus.

    Also bin ich Biertrinker. Auch lecker.


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