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Weingut auf schwedischen Schären: Chateau Bullerbü
Weinanbau in Schweden ist in etwa so naheliegend wie ein Skilift in der Wüste. Doch ein 90-jähriger Querkopf trotzt den Naturgesetzen und bewirtschaftet auf einer Schäreninsel den wohl nördlichsten Weinberg der Welt - mit Algen und Eierschalen als Dünger.
http://www.spiegel.de/reise/europa/0...716775,00.html
- #1 13.09.2010 20:37 von
Wein an extremen Orten...
Als Südtiroler muß ich was zu wein schreiben... :)
Schöner Artikel...
Endlich mal etwas, daß man NO-Konflikt, HRE, und die anderen kleinen und großen Unannehmlichkeiten vergessen kann...
Interessant wie die Weinreben auf dem Felsen entlangkriechen; dort ihre Trauben entwickeln und die ganze Wärme aus dem Felsen saugen. Solche "kriechenden Reben" findet man auch in Gebieten mit hohen Windgeschwindigkeiten und in Gegenden mit wenig Wasser wie bsw. auf Lanzarote wo beide eigentlich negativen Bedingungen aufeinandertreffen...
http://www.lanzarote.com/de/weine/
In Südtirol kann ich beobachten, daß infolge des Klimawandels die Trauben immer früher reifen und daß der Weinbau in vorher unbekannte, unvorstellbare Höhenlagen klettert...
Der Limit für den kommerziellen Anbau liegt derzeit bei circa 1000 Höhenmetern; "Hobbybauern" kommen noch sehr viel höher, auch 1200-1300 Meter...
Besonders im warmen und trockenen Vinschgau, wo Trockenheit(teilweise auch unter 600 mm/Jahr), mit sonnenreichen Südhang und mancherorts vor Nordwind geschützten Lagen/Mulden einhergeht...
http://www.bauernladen.it/de/wein/
Der Rekord allerdings liegt an der Südspitze Südtirols...
"...Übrigens befindet sich auf diesem Hochplateau von Fennberg auch das historische Anwesen Hofstatt mit einer Rebanlage, geschützt in einer Mulde, welche der höchste Weinberg Südtirols und auch einer der höchsten Europas ist. Aus diesen Trauben, es sind Müller-Thurgau-Trauben, wird in der Schlosskellerei Tiefenbrunner in Entiklar ein vorzüglicher weißer Wein mit dem Namen „Feldmarschall“gekeltert."
http://www.suedtirols-sueden.eu/urla...ls-sueden.aspx
http://www.tiefenbrunner.com/1845.0.html
Na dann... ;)
Angesichts der Situation der HRE sollte man Geld wohl lieber in Sachwerten investieren, als einfach 40 Mia. Euronen als "Bürgschaft" einfach in ein Faß ohne Boden zu stecken...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...716967,00.html
Leider leben wir in einer Zeit, die leicht dazu verleitet Trost im Weinberg und Weinkeller zu suchen... ;(
Viele Grüße aus Südtirol...
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