Weimer macht witzig: Legendäres Satire-Blatt "Pardon" kehrt zurück

DDPGrass, Loriot, Enzensberger: Die Namen früherer Autoren des Satire-Magazins "Pardon" taugen zum Angeben. Zum 50. Geburtstag kommt das eingestellte Blatt jetzt zurück. Ex-"Focus"-Chef Wolfram Weimer, Kopf hinter dem ehrgeizigen Projekt, hat dafür Harald Schmidt und Eckart von Hirschhausen engagiert.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...846242,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Grass, Loriot, Enzensberger: Die Namen früherer Autoren des Satire-Magazins "Pardon" taugen zum Angeben. Zum 50. Geburtstag kommt das eingestellte Blatt jetzt zurück. Ex-"Focus"-Chef Wolfram Weimer, Kopf hinter dem ehrgeizigen Projekt, hat dafür Harald Schmidt und Eckart von Hirschhausen engagiert.

    Satire-Magazin "Pardon" kehrt unter Wolfram Weimer zurück - SPIEGEL ONLINE
    Das sind, sofern die Neuauflage so gut wird, wie das Vorbild, ausserordentlich gute Nachrichten!
  2. #2

    Super

    Ich vermisse Pardon seit 1982. Wenn es wieder kommt, will ich es haben.
  3. #3

    Tempora...

    1966 war unser Abiturjahr und pardon war Kult (Ich habe den ganzen Jahrgang noch).
    Danach kam die Uni, Rudi Dutschke und der SDS (Alle reden vom Wetter).
  4. #4

    Noch ein Revival?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Grass, Loriot, Enzensberger: Die Namen früherer Autoren des Satire-Magazins "Pardon" taugen zum Angeben. Zum 50. Geburtstag kommt das eingestellte Blatt jetzt zurück. Ex-"Focus"-Chef Wolfram Weimer, Kopf hinter dem ehrgeizigen Projekt, hat dafür Harald Schmidt und Eckart von Hirschhausen engagiert.

    Satire-Magazin "Pardon" kehrt unter Wolfram Weimer zurück - SPIEGEL ONLINE
    Bernd Zeller hatte doch schon 2004 versucht, die Zeitschrift "Pardon" wiederzubeleben:

    pardon (Zeitschrift)
  5. #5

    Na ja...

    Wer von Hirschhausen lustig findet, der kann vermutlich wenig mit Titanic anfangen und umgekehrt. Schmidt hat von seiner Schlagfertigkeit gelebt, mal sehen wie das im Magazin funktionieren wird.

    Das Blatt wird sich seine eigene Zielgruppe suchen und mit der Besetzung sicher keine Konkurrenz zu Titanic werden.
  6. #6

    Gähn

    Eine überflüssige Exhumierung.
  7. #7

    Ausgerechnet Weimer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ex-"Focus"-Chef Wolfram Weimer, Kopf hinter dem ehrgeizigen Projekt, hat dafür Harald Schmidt und Eckart von Hirschhausen engagiert.
    Ausgerechnet Weimer, der im "presseclub" zumeist durch seine stramm konformistische Haltung und seine unkritischen Äußerungen zu Angela Merkel auffällt, will ein Satiremagazin herausbringen.
  8. #8

    Oh Graus!

    Das ist es, was die deutsche Zeitschriftenlandschaft braucht: ein Satire-Magazin aus der rechten Ecke. Was dürfen wir denn da erwarten? Sehr wahrscheinlich ätzende Polemik gegen den Anspruch des griechischen Lastwagenfahrers auf ein menschwürdiges Leben, Lafontaine-Bashing und die monatliche Seite mit den Mohammed-Karrikaturen. Dazwischen ein wenig Klamauk auf dem Niveau von "Hurra Deutschland". Und das unter dem Label eines ehemals linken Kampfblattes.

    Mit der Titanic ist die Sparte der bürgerlichen Witzblätter eigentlich ausgereizt. Bleibt zu hoffen, das der Pardon-Fake bald wieder eingeht.
  9. #9

    optional

    Satire machen, mit einem Zyniker, wie Harald Schmidt? Das wird interessant!