Weight Watchers: Punkt, satt und Sieg?

obs/ Weight Watchers (Deutschland) GmbH"Weight Watchers ist eines der größten und erfolgreichsten Diät-Netzwerke der Welt. Doch es gibt kaum unabhängige Studien über die Effektivität des Punkte-Ernährungssystems. Wie gut ist Weight Watchers also wirklich? Fünf Kritikpunkte, die man kennen sollte.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...819416,00.html
  1. #50

    Mit Weightwatchers 22 kg abgenommen

    Ich habe vor 7 Jahren mit Weight Watchers 22 kg abgenommen, und ich halte mein Gewicht immer noch. Und ich habe nicht nur Gurke, Quark und Pumpernickel gegessen.

    Das System funktioniert, ist sehr flexibel und macht total Spaß.

    Ich verdanke WW ein völlig neues Lebensgefühl und deshalb LIEBE ICH WW.
  2. #51

    optional

    Immer weniger Bewegung soll durch Diäten und allgemein weniger essen ausgeglichen werden. Wenn man von den Anstregungen genug hat, dann wird sich gewundert, warum das Gewicht her zu als abnimmt. Jedes Auto bzw. Fahrrad wird deutlich behutsamer gepflegt, als der eigene Körper. Bewegung, Bewegung und Bewegung...alles weitere sollte sich damit erledigen. Generell darf auf die Ernährung geachtet werden, aber am Ende einfach nur bewegen.
  3. #52

    Zitat von Inuk Beitrag anzeigen
    Ich finde bei Weight Watchers auch die Regelung, 5-mal am Tag Obst und Gemüse, gut. Dadurch, dass ich tagsüber öfters und kleine Mengen esse, hat bewirkt, dass mein Heißhunger auf Schokolade erfreulicherweise stark gesunken ist. Der Wunsch Schokolade zu essen, war mitunter so schlimm, dass ich zwei Tafeln Schokolade abends gegessen habe. Ich habe mich gefühlt wie ein Raucher, der genau weiß, dass Rauchen nicht gut für ihn ist, aber trotzdem raucht. Innerhalb eines halben Jahres habe ich 15 kg an Gewicht verloren.
    Und das ist gut so. Ich klopfe mir heute noch auf die Schulter, dass ich meine Scheu überwunden habe und zu Weight Watchers gegangen bin.

    An dieser Stelle ein großes Dankeschön an diese Organisation, auch wenn sie sehr kommerziell ist. Aber das haben nun mal US-amerikanische Organisationen so an sich, und das ist nicht verwerflich.
    Am Ende zählt der Erfolg und der Zweck heiligt die Mittel. Allerdings gibt es die Tipps für Umme im Netz, aber der "Zwang" hilft den Leuten. Wenn nach WW immer noch eine gesunde Ernährung steht, alles richtig. Wer den Zwang benötigt soll dafür bezahlen, es geht auch so und das sogar relativ einfach.
  4. #53

    Zitat von Frollein B. Beitrag anzeigen
    Natürlich ist das System arg vereinfacht, aber nicht jeder möchte sich zum Ernährungswissenschaftler ausbilden lassen, um abnehmen zu können.
    Muss man doch überhaupt nicht. Da reicht doch ein wenig banales Grundwissen. Wieviel Energie benötigt ein Mensch, wie energiereich sind ungefähr welche Produkte, wie wirken sich Bewegung aus, wie setzt sich eine ausgewogene Mahlzeit zusammen, was sind "Dickmacher", was lässt sich praktisch unbeschränkt essen. Das ist ja wohl kein Fachwissen, sondern auch einem Vorschüler noch zu vermitteln.
    WW funktioniert durch Ernährungsumstellung.
    Natürlich, bloss könnte man auch einfach direkt zur Ernährungsumstellung springen und WW getrost auslassen.

    Die Teilnehmer lernen, welche Lebensmittel sich wie auf ihr Gewicht und Wohlbefinden auswirken und für Bewegung kann man Zusatzpunkte sammeln.
    Wohl wahr, bloss erschreckend, dass das offenbar so viele erst einmal kostenpflichtig lernen müssen. Solche Kenntnisse vermittelt doch alleine gefühlt jeder zweite Artikel aus dem Gesundheits-Ressort.
  5. #54

    Ich als erfolgreiche Weight Watchers - Teilnehmerin (30kg seit August 2001), die dennoch dafür bekannt ist, stets alles kritisch zu hinterfragen, muss sagen, dass ich den Artikel
    einerseits in einigen Kritikpunkten berechtigt,
    andererseits stellenweise so verfälschend finde, dass ich mich frage, ob das Absicht war, ob man Weight Watchers unbedingt schlecht darstellen wollte? Ein schönes Beispiel ist das Herausstellen der Abbruchrate bei Weight Watchern, bei dem aber völlig unter den Tisch gekehrt wird, dass diese die mit die niedrigste war.

    Genauer kann das jeder Interessierte in meinem Blog nachlesen, in dem ich mir die Mühe gemacht habe, den Artikel zu hinterfragen und besonders kritische Aussagen zu korrigieren: Mission Blue Fire? Mission Disneyland!

    Nein, ich bin kein Weight Watchers - Lemming,
    ja, ich sehe Schwachstellen im Programm,
    dennoch ist Weight Watchers das Programm, bei dem ich am Besten und Genussvollsten abnehmen kann, weil ich auf nichts verzichten muss, mit einem anderen Programm hätte ich keine Chance.
  6. #55

    Es geht wohl um Glück, wie immer

    Zitat von Inuk Beitrag anzeigen
    Schlussendlich jedoch ist, jeder ist seines Glückes Schmied. Egal welchen Weg er wählt, Hauptsache er führt zum Erfolg. Manchen ist er 39,95 Euro wert und der Erfolg von Weight Watchers zeigt, dass das ein gerechter Preis ist.
    Dies schreibt Ihnen ein WW-Mitglied.
    Was nichts kostet taugt nichts. 39,95 pro Monat ist richtig viel Geld für ein paar gute Ratschläge, ein Sportverein kostet pro Jahr weniger als zwei von diesen Monatsbeiträgen. Dafür kann ich an jedem Training teilnehmen, insbesondere Gymnastik. Auch Muckibuden sind nicht mal halb so teuer wie WW. Ratgebende Pastoren und Ärzte sind hingegen viel teurer.

    Abnehmen und Zunehmen wird im Kopf geregelt, natürlich in unbewußten Sphären, es wird eine Reihe Einflußfaktoren geben. Ein Wibbelpeter kann fressen wie ein Scheunendrescher, ohne Sport zu treiben, ein unbeweglicher Mensch verbraucht fast nichts. Und wenn er zu faul ist zu kochen und nur Stullen ißt, setzt er ohnehin an. Alkohol hat natürlich ähnliche Folgen, die Bierbäuche und –busen sind eindeutig zuzuordnen, und irreparabel.

    Das Fett ist ein Symptom, es ist nicht die Ursache, die viel tiefer steckt. Bei den ungewöhnlich dicken Menschen läßt sich nicht nur auf Bequemlichkeit schließen, sondern auf Ängste, Unsicherheiten, Sorgen. Genußsucht mag eine Rolle spielen, aber auch sie hat Gründe.

    Neulich fiel mir ein alter Bekannter auf, der innerhalb kurzer Zeit aufgegangen war wie ein Hefekloß. Er war gemobbt worden, nicht zu knapp. Mein Leihsohn (über 1,90 m lang) hatte mit siebzehn von 120 auf unter 90 Kilo abgenommen. Der Sport, zu dem ich ihn überreden konnte, hat nur bedingt eine Rolle gespielt. Er war optimistisch, Nach zwei versiebten Lehren hatte er mit 25 seine 150 Kilo, Tendenz steigend. Die Hoffnungen sind weg, die Mädels wollen nichts von ihm wissen, er versinkt in Passivität. Er ißt nicht mal viel, höchstens halb soviel wie ich.

    Der Mensch will Sinn, er will glauben, je verträumter die Rezepte sind desto schöner. Glücklich und zufrieden sein kann der Mensch offensichtlich nicht ohne vermeintlichen Grund. Aber sein Glaube versetzt Berge. So kommt es, daß ein Placebo einen größeren Effekt haben kann als ein nachgewiesenermaßen wirksames Mittel. Ganz abstruse Blüten treibt dieses Phänomen etwa bei der Sauberkeitsideologie. So sind die meisten Frauen der Meinung, sie könnten Mikroben und Bakterien durch Sagrotan vernichten.
  7. #56

    Naund

    Zitat von spon-facebook-10000194930 Beitrag anzeigen
    Ich habe vor 7 Jahren mit Weight Watchers 22 kg abgenommen, und ich halte mein Gewicht immer noch. Und ich habe nicht nur Gurke, Quark und Pumpernickel gegessen.

    Das System funktioniert, ist sehr flexibel und macht total Spaß.

    Ich verdanke WW ein völlig neues Lebensgefühl und deshalb LIEBE ICH WW.
    nochmal, ich habe 26 kg OHNE WW, ohne jeden anderen Mist abgenommen. Halte mein Gewicht ebenso und bin froher als Sie. Wetten? Denn ich habe auf 4 Jahre gerechnet ( seit ich abgenommen habe) rund 1900 Euro gespart. hahaha
  8. #57

    genau hinsehen

    Die Kritik ist sicher hier und da berechtigt und auch begründet. Aber hallo??? Gerade die DGE ist einer der größten Fürsprecher für WW und ich denke mal eine IHK Prüfung (das gabs früher bei WW nicht) schüttelt sich auch keiner aus dem Ärmel.

    Aber es gibt genug falsche Ansätze -- bei das Heidi Klum angefangen, die den Leuten völlig falsche Barbie-Puppen-Ideale in den Kopf setzen und einer Nahrungsmittelindustrie (Lebensmittel sind das nämlich nicht mehr was uns vorgesetzt wird) die den Verbraucher täuscht und belügt mit falschen Deklarierungen während die Poltik um Gottes Willen dieser Lobby nicht auf die Füße tritt.
    Kinder glauben an die lila Kuh - in allem sind unnötige Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker mit Suchtfaktor drin und die Masse der Leute ernährt sich mit Tüten und Fertigmischungen bis hin zum schnellen Fertiggericht.

    Ich kenne WW seit 1974 -- natürlich ging es immer mal ein wenig wieder rauf und dann wieder runter, wenn auch im Endeffekt seit meinen Teenagerjahren dennoch eher down als up. Auch und dank WW -- denn die Motivation macht viel aus und flexible Programme die den Leuten nicht abends nur Eiweiß vorschreiben, wenn denen grad nach Nudeln ist. Die Flexibilität des Programms macht den Vorteil und Unterschied aus. Wer danach wieder weiter macht wie zuvor, nimmt auch wieder zu. Logisch, das ist wie das kleine Einmal eins.
    WW kann helfen die Ernährung umzustellen -- selbstständiges Denken und Eigenverantwortung für den eigenen Körper nimmt einem auch WW nicht ab. Folglich sind Jojos auch nicht WW anzulasten sondern jedem einzelnen selbst.
    Durch zunehmendes Alter und damit sinkendem Grundumsatz hab ich grad auch ein paar wenige Kilos runterzubringen und bin wieder bei WW eingestiegen. Neues Programm holen, lernen und dann gehts auch ohne Monatskosten alleine sehr gut weiter.

    Als absoluter Sporthasser (sportliche Aktivität bedeutet für mich nur eine weitere Verpflichtung zu etwas was mir persönlich keinen Spaß macht) gehen wir die Eiweiß- und Sportbeter mächtig auf den Keks und selbst WW mit dem Bewegungsprogramm nervt dann.

    Weder lebe ich sklavisch nach Punkten noch renne ich einem Hype nach. Nicht ich passe mich dem Programm an, sondern dieses Programm kann ich an meine Bedürfnisse anpassen. Und die damit verbundene eigene Achtsamkeit mit sich selbst bewirkt schon Abnahmen.

    Also bitte etwas differenzieren, denn die Theorie vom Abendeiweiß ist genausowenig bewiesen, während Mischkost von jeher von Ernährungswissenschaftlern Zustimmung auch fürs Abnehmen fand. Ob das dann Brigitte - Fit for Fun Diät oder WW ist, ist persönliche Vorliebe. Diese Programm können helfen, gesamt seine Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen und achtsamer mit sich umzugehen. Das Denken und das Umsetzen auch für die Zeit danach nimmt uns kein Programm ab.
  9. #58

    Ich finde den Beitrag ja TOTALEN Quatsch. Die Teilnehmer haben in einem Jahr nur ca.3 Kilo abgenommen? Wie haben die das denn geschafft ?- jeden 2 Tag ne Tafelschokolade dazu? . Ich kenne viele Leute in meinem Umfeld, die mit Weight Watchers wirklich viel Gewicht verlohren haben. Eine Freundin von mit hab 40 Kilo in einem Jahr verlohren. Natürlich kommt es darauf an, wie "dick" man ist, wenn man damit anfängt.
    Ich habe mich vor 2 Wochen auch dafür entschieden, bei Weight Watchers mitzumachen. Ich gehe aber nicht zu den Treffen, sondern mache es mit den Büchern zu Hause. Ich habe jetzt schon 3 Kilo abgenommen. Und ich bin vill "moppelig" .. also sollte es bei mir langsam gehen. Ich halte strickt an den Plan und habe auch noch keine "heißhunger attaken",wie es dort steht, gehabt. Ich bin völlig überzeugt von dem Weight Wachters Programm und würde es wirklich jedem Empfehlen, da es meiner Ansicht, das einzigste ist, was wirklich hilft!
  10. #59

    WW sollte eigentlich überflüssig sein,

    wenn Menschen auf ihren Körper hören. Meiner signalisiert mir, ob ich etwas zu essen brauche und auch, ob er etwas Süßes, Salziges oder Saures braucht.