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Weibliche Führungskräfte: Siemens-Aktionäre stimmen über Frauenquote ab
Ein fester Frauenanteil*im Siemens-Aufsichtsrat: Über dieses*Ziel sollen die Aktionäre des Techonologiekonzerns entscheiden. Die Unternehmensführung hält*allerdings*wenig von dem Vorhaben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...805676,00.html
- #1 23.12.2011 22:17 von
Für mich ist das gequirlte Scheisse!
Was soll die Quotierung der Frauen, völlig unabhängig von deren prozentualer Mitarbeiteranzahl in der Belegschaft und Qualifikation, bei der Verteilung von "Pöstchen"?
Wenn schon, dann bitte eine generelle Quotierung für Mann und Frau. Dann hat auch der Azubi im Kindergarten oder bei der deutschen Vogue, eine Chance auf einen gut dotierten Aufsichtsrats- oder Vorstandsposten. Die Qualifikation spielt bei der Quotierung ja sowieso keinerlei Rolle.
Nebenbei fordere ich eine:
- altersgerechte Quotierung
- nationalitätengerechte Quotierung
- religionsgerechte Quotierung
am besten auch noch die
- gesinnungsgerechte Quotierung z.B. nach Parteibuch
vielleicht können auch noch die Anzahl der persönlichen Haustiere bei der Zuteilung berücksichtigt werden.
Willkommen in der Planwirtschaft! - #2 24.12.2011 08:23 von
ne ne ne
Diese Quoten sind doch wieder mal das Papier nicht wert auf dem sie stehen.
Wenn man die schon überall einführt, dann bitte auch eine Männerquote in Kindergärten. Wenn schon gerecht, dann bitte überall. - #3 24.12.2011 08:59 von
Min 40% Frauenanteil im Aufsichtsrat?
Wie hoch ist der Frauenanteil bei Siemens an den Werkbänken/Lötstellen/Labors etc?
20-30%?
Aber "oben" sollen es also 40% per Dekret sein?
Das ist dann Gleichberechtigung? - #4 24.12.2011 09:13 von
Frauenquote widerspricht Grundgesetz
Ich verweise hiermit auf das Grundgesetz:
Grundgesetz Artikel 3 Absatz 3:
Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden
Quoten bevorzugen ein Geschlecht einseitig und damit ist jede Frauenquote Grundgesetzwidrig. - #5 24.12.2011 09:50 von
worum es bei der Quote wirklich geht
Richtig erkannt - es gibt keinen Grund, warum ausgerechnet Frauen mittels Quote bevorzugt werden sollen, Nationalitäten, Religionen etc. jedoch nicht.
Das zeigt aber worum es wirklich bei der Quote geht: eine - recht kleine - Gruppen von Frauen (vgl. Verein "Frauen in die Aufsichträte") will sich hier eine Art Freifahrtschein auf lukrative Posten schaffen. Unterstützt wird das ganze vornhemlich von PolitikerInnen - wie etwa U. von der Leyen - die auch ganz gerne nach ihrer politischen Karriere ein gutes Auskommen finden wollen. In Norwegen - ein Land mit F-quote- hat sich das gezeigt: eine geringe Anzahl von Frauen teilt sich die Pöst`chen auf und kassiert ab.
Dass die Quote - da Männer durch sie wegen ihres Geschlechts diskriminiert werden - europarechtswidrig ist (vgl. nur Unisex-Urteil des EuGH) intererssiert diese Kreise natürlich genausowenig wie die Tatsache dass sie dem Leistungsprinzip klar widerspricht.
Es bleibt nur zu hoffen dass die - weiblichen wie auch männlichen - Aktionäre dieses Spiel durchschauen und dem Antrag der Unternehmensfühurung und der der Positon von Frau Ederer folgen werden.
Ansonsten ist auch bei Siemens in Zukunft Planwirtschaft, (Männer-)diskriminierung und Quote statt Leistung angesagt.
Sorry - von einem solchen Unternehmen will ich keine einzige AKtie besitzen. - #6 24.12.2011 13:55 von
Jetzt lacht man ja nur noch über Frauen
Anstatt sich durch harte Arbeit eine Position zu verdienen, wollen es einige Damen wieder mal auf die einfache Tour versuchen. Entweder versucht's man durch eine offene Bluse oder wie jetzt durch weinen, weinen, weinen. Wer hat denn überhaupt vor solchen Frauen noch Respekt. Damit wird genau das Gegenteil erreicht. Jeder lacht nur noch über die schwachen Frauen.
Und wenn's dann eine Quotenposition gibt, wirds mit Sicherheit was im Personalbereich wie Sondervorstand für Gleichstellungsgeschädigte und Betriebskulturbanausen. - #7 24.12.2011 14:47 von
bei Siemens nicht sinnvoll
Siemens ist im Bezug zum Thema "Frauen in Führungspositionen" unter den global playern ein Vorzeigeunternehmen, das im zehnköpfigen Vorstand mit Frau Kux und Frau Ederer zwei Damen hat. Deshalb hat die oberste Siemens-Personalchefin Ederer vollkommen Recht, wenn sie die publikumsheischende Aktion des "Vereins der Belegschaftsaktionäre" nach Abstimmung über eine Frauenquote durch die Aktionäre ablehnt. Sie selbst hatte so eine Quote nicht nötig, um in den Siemens-Vorstand zu kommen. Sie und Frau Kux sind doch der Beweis dafür, dass eine Quote bei Siemens nicht sinnvoll ist.
- #8 24.12.2011 15:07 von
Nicht
nur die Unternehmensführung sondern auch die Ationäre werden wenig bis nichts von diesem dümmlichem Vorhaben halten.
Wieviele Frauen sind denn technisch tätig, in dem Technologiekonzern ?
10 % ?
In einen Vorstand arbeitet man sich hoch.
Nicht einmal hochschlafen ist möglich.
Vor der Abstimmung ein klarer Zukauf. - #9 24.12.2011 21:54 von
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