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Weibliche Führungskräfte: Merkel und Seehofer einigen sich auf Flexi-Quote
REUTERSKanzlerin Merkel und CSU-Chef Seehofer setzen auf die Flexi-Quote. Nach SPIEGEL-Informationen haben sie sich darauf geeinigt, dieses Modell für mehr Frauen in Führungspositionen gesetzlich zu verankern - statt einer festen Quote. Der Schritt soll die Gegner des Betreuungsgelds besänftigen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...835158,00.html
- #1 25.05.2012 11:36 von
- #2 25.05.2012 11:48 von
@ Quagmyre:
hatten wir die Diskussion nicht schon? Wird langsam langweilig. Wir stecken in einem festgefahrenen System fest, das sich nicht von alleine ändern wird und deshalb von aussen aufgebrochen werden muss. Danach gehts dann allen besser, weil die Arbeitskultur sich ändert. - #3 25.05.2012 11:54 von
Offenbar haben Sie überlesen, dass es derzeit ein Ungleichgewicht von 97% Männern zu 3% Frauen in den Spitzenpositionen gibt. Sie glauben also doch nicht ehrlich, dass es zu einem umgekehrten Ungleichgewicht kommen wird. Darauf wird hier auch nicht abgezielt! Die weibliche Minderheit ist Ergebnis jahrelanger Diskriminierung, die nur durch gesetzliche Quoten aufgelöst werden kann, um dann allen gleiche Chancen zu gewähren.
- #4 25.05.2012 11:57 von
Das finde ich auch daneben. Sollen die Frauen, wenn sie es draufhaben, sich doch wie alle anderen auch hocharbeiten müssen. Dieser von den eigentlichen Kernleistungen losgekoppelte Genderkram führt letzlich nur zur Schwächung der Strukturen.
Ausserdem, wie wäre es mit Quoten für Frauen in dreckigen, gefährlichen & unjangenehmen Berufen? Oder wäre den Damen das nicht recht, dort auch "Gleichberechtigung" zu erfahren? - #5 25.05.2012 11:57 von
- #6 25.05.2012 11:59 von
Diskussion
Ja, die Diskussion hatten wir schon. Allerdings gibt es für mich persönlich nach wie vor keine überzeugenden Argumente dafür, Frauen gezielt in Führungspositionen zu pushen. Vom Gleichberechtigungsaspekt mal ganz abgesehen.
Führungspositionen öffnen - ja.
In Führungspositionen aufgrund des Geschlechts hineinhieven - nein.
Ich habe zu viele abschreckende Beispiele in meinem beruflichen Umfeld, um solches Tun unterstützen zu wollen. Die Arbeitskultur hat sich in den meisten mir bekannten Fällen nachteilig entwickelt (Stutenbissigkeit, betont autoritäres Auftreten, Überlegenheitsgefühl, jetzt den Männern mal was reinwürgen zu können ...) - #7 25.05.2012 12:00 von
- #8 25.05.2012 12:01 von
- #9 25.05.2012 12:06 von
Es gab und gibt immer gute Gründe für staatliche Diskriminierungen. Deshalb sind sie ja so beliebt.
Nur eines hat es nie gegeben: Machtlose, die Gesetzte erlassen konnten.
Wer Gesetze zur Diskriminierung erlassen kann, ist nicht Machtlos, sondern hat im Gegenteil dominierenden Einfluß. Staatliche Diskriminierung geht immer von oben nach unten und dient dem Schutz bestehender Strukturen und dem Bewahren von vorhandenen Interessen. Genau so hier.
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