Die EU macht ernst mit der Quote. Laut einem Zeitungsbericht will Justizkommissarin Reding die Unternehmen zu einem Frauenanteil in Aufsichtsräten von 40 Prozent verpflichten - und zwar per Gesetz. In Deutschland sind es derzeit nur knapp 18 Prozent.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...838759,00.html
Frauen stellen jetzt schon die Mehrheit der Universitätsabgänger. Der einzige Grund, weshalb Frauen nicht dieselben Aufstiegschancen haben wie Männer liegt in der potentiellen oder tatsächlichen Mutterschaft, die von der Gesellschaft nicht in dem Maße honoriert wird, wie es (für die Gesellschaft) existenziell nötig wäre. Deshalb brauchen wir keine Frauenquote, sondern eine MÜTTERQUOTE. Erst wenn Mütter ihrer Rolle entsprechend in allen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsgremien vertreten sind, kommt dieses Land zur Vernunft.
Niemand fordert Quoten für Männer. Auf keiner Ebene. Das ist der Unterschied. Wenn aber Quoten für Frauen in Top-Positionen gefordert werden, dann kommen diese Vorwürfe des Rosinenpickens auf. Zurecht. Ich denke dass diese Vergleiche die Absurdität sehr gut aufzeigen ...
Natürlich liegt es nicht an Intellekt/Intelligenz - ich behaupte dass die heutigen männlichen Aufsichtsräte nicht unbedingt die intelligentesten Männer sind. Bei solchen Positionen geht es um grundsätzliche Lebenseinstellungen (Beruf vor Familie?), nachgewiesene berufliche Führungserfahrungen in zweiter/dritter Linie, Durchsetzungsvermögen, und auch um Fachkompetenz ... einige dieser Qualifikationen erwirbt man in jahre- und jahrzehntelanger beruflicher Arbeit.
Mich würde mal interessieren wie viele Frauen sich überhaupt ernsthaft für solche Posten interessieren. Gibt es da Zahlen ?
Ich habe noch keine Zahlen gesehen, vielleicht gibt es sie aber.
Typischerweise bewerben sich ja nur Personen mit entsprechender Führungserfahrung aus den obersten Ebenen, bzw. nur solche weisen nachweisbare Qualifikationen aus. Ist die Ebene unterhalb von Aufsichtsräten/Vorstand heute mit 40% Frauen besetzt ? Ich denke nein.
Würden sich unter den ernsthaften Kandidaten nur 20% Frauen befinden, wäre der geforderte 40% Anteil eigentlich auch unter diesem Aspekt nur eine Farce.
Was viele hier wohl übersehen:
Ein Aufsichtsrat hat nichts mit Qualifikation zu tun. Es ist eher eine Art Schöffenrichter-Gremium, das nach Kriterien wie Dauer der Werkszugehörigkeit oder Beziehung zu Teilhabern zusammengesetzt wird.
Da tut eine Feminismus-Quote nicht wirklich weh.
Wenn die Quoten-EU-Funktionärinnen anfangen, Frauen-Quoten für Vorstände oder gar grundsätzlich für alle Führungskräfte zu installieren - dann ist Zeit für Panik.
es ist von mindestens 40% Frauen die Rede, nicht von höchstens 60% Männern ... 60% Frauen wären für Frau Reding keine Diskrimierung, nach dem man ja so lange diskriminiert wurde ...
wenn sich nur 10% Frauen für solche Posten interessieren und "objektiv fachlich" eignen ... dann liegt mit Sicherheit eine Diskriminierung vor. Objektiv fachlich schliesst Kriterien ein die ich in einem anderen Post genannt habe.
Firmengründungen von Frauen : träumen Sie weiter. Schauen Sie sich einmal die Statistiken z.B. des Europäischen Patentamts in München nach Ländern an. Schauen Sie nach den Ländern in denen die Verhältnisse bzgl. des Themas das Sie ansprechen besser sind (Skandinavien, Frankreich ...).
Ich denke es hat eher damit zu tun dass sich Kunstgeschichtler, Romanisten, Sozialpädagogen und Lehrer seltener unter Firmengründern finden.
Da irrt die Frau Bschorr gewaltig. Nicht die heutigen Quoten beim Studienabschluss zählen, sondern die Quoten vor 25-30 Jahren, als die heutigen Anwärter auf Aufsichtsratsposten studiert haben.
Und auch nicht in allen Studienfächern sondern nur in im Wirtschaftleben relevanten wie Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaft, Rechtswissenschaften, Ingenieurswissenschaften etc.
man halt auf welch "dünnen Beinchen" diese Forderungen stehen. Von der Uni in den Aufsichtsrat oder ähnlich, dass kann in Brüsseler Gremien funktionieren, die werden vom Steuerzahler durchgefüttert ...
Vor 30 Jahren waren prozentual deutlich weniger Frauen an den Unis und in den genannten Fächern war der Frauenanteil geringer als heute. Bei Ingenieuren hat sich dies übrigens bis heute kaum gebessert.
Das bestimmte Dinge Zeit brauchen und nicht erzwungen werden können ist eine Sache. Dass man den Männern unterstellt sie wollen ihre Erbhöfe erhalten und wehren sich nur deshalb dagegen eine andere. Die objektiven Faktoren sprechen dafür dass das ganze eine Zeitfrage ist : schon heute haben viele Frauen Führungspositionen in erster und zweiter Line erklommen ... und sie werden die anderen Stufen auch erreichen.
Einen Berg ersteigt man auch von unten - ausser man sitzt in Brüssel und lässt sich mit dem Hubschrauber nach oben fliegen ...
Wieso soll die Mitforistin ihren Beitrag plötzlich belegen, wenn es die Mitforisten die 60 Beiträge zuvor auch nicht machen mussten? So ein plötzlich unterschiedliches Verhalten könnte mit dem Geschlecht zusammen hängen.
In meinem Bekanntenkreis gibt es eine Frau, die erst seit wenigen Jahren Frau ist. Sie berichtet, dass sie seit ihrer Geschlechtsumwandlung and
ers behandelt wird als vorher, dabei haben sich ihre Qualifikationen nicht gewandelt. Sie wird in Konferenzen deutlich öfter unterbrochen, ihre Beiträge werden weniger beachtet, sie muss sich mehr durchsetzen als früher. Sie muss mehr Kompetenz beweisen, bevor sie von neuen Kunden, die sie nur als Frau kennen, akzeptiert wird.
Falsch.
Die Quote schreibt einen Mindestanteil von 40% vor aber das heißt nicht, dass die anderen Stellen an Männer vergeben werden müssen.
Die 60% sind schlicht und ergreifend nicht reserviert.
Ich möchte das Geschrei mal hören wenn sich jemand erdreisten würde, 60% der Posten ausschließlich mit Männern besetzen zu wollen.
Da würde es den meiten Leuten wohl kaum so schwer fallen die Diskriminierung hinter dem Quotensystem zu erkennen.
Mh das hat meine Mutter auch mit 2 Kindern geschafft.
Ansonsten wird keine Frau in Deutschland per Gesetz gezwungen Kinder zu haben.
Was nicht heißt, dass man die Vereinbarkeit von Karriere und Familie nicht fördern darf.
Ok diese Forderung kam auch von vielen anderen Foristen aber ich nehme ihren Beitrag mal als Beispiel.
Liebe Mitmänner,
seien wir mal ehrlich, diese Quote würde nicht funktionieren.
Nehmen wir mal ein Bergbau Unternehmen mit 1000 Angestellten unter Tage. Da müssten dann 400 Männer entlassen werden und ihre Stellen muss man dann mit Frauen besetzen. Das man aber so schnell 400 Damen findet die diesen Job machen wollen bezweifle ich jetzt einfach mal.
Wie soll die Quote da erfüllt werden ?
Man kann ja niemanden zu dem Job zwingen.
Allerdings könnte es z.B. mit einer Männerquote in Erziehungsberufen eher klappen. Es gibt verdammt viele Männer die Interesse an einem Job in diesem Umfeld hätten und Bedarf hätte unserer Gesellschaft auch. Nur hat man als Mann in diesem Business mit allerlei Vorurteilen zu kämpfen.
Da entescheidet man sich dann eher dagegen
Wenn man die Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen will, dann müssen auch genug qualifizierte Damen für die Stellen vorhanden sein.
Das dies aber vieleicht garnicht so ist, wird von den Quotenbefürworten allerings nicht bezweifelt.
Da werden dann Statistiken von aktuellen Studienabschlüsen vorgelegt ohne dabei zu beachten, dass niemand direkt vom Studium in den Vorstand geht.
Die Quotenfans behaupten, dass der geringe Anteil an der Benachteiligung liegen muss und allein die Theorie der mangelnden Kandidatinnen aufzustellen und sie prüfen zu wollen wird als männliches Gejammer interpretiert.
Wie unsinnig das aber ist, zeigen doch die norwegischen Goldröcke.
Als man da wegen der Quote die Posten besetzten musste, gab es defakto nicht genug Frauen mit den passenden Qualifikationen um die Stellen zu besetzten. Selbst nachdem sich einige Firmen absichtlich ihre Gesellschaftsformen geändert haben und diese Quote somit nicht umsetzen mussten, gab es zu viele Stellen und zu wenige Kandidaten.
Somit haben sich ein paar wenige Damen die Stellen geteilt.
Das ist nachgewiesen und nichts was man wegdiskutieren kann, nur weil es nicht in die Weltvorstellung passt.
Dies wird sich aber in der nächsten Zeit auch ändern, wenn mehr und mehr ausreichend qualifizierte Frauen in der Position für diese Stellen sind. Mir möge jetzt bitte keiner mit der ewigen alten Geschichte von den unqualifizierten Männern in Vorständen kommen.
Ich weiß auch, dass es da viele Deppen gibt die den Posten nicht wegen ihrer Qualifikation haben aber ein Unrecht rechtfertigt noch lange kein anderes. Schon garnicht wenn das eine durch die Fehler von einzelnen Personen verursacht und das andere per Gesetzt eingeführt wird.