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Weibliche Führungskräfte: EU plant Frauenquote per Gesetz

Die EU macht ernst mit der Quote. Laut einem Zeitungsbericht will Justizkommissarin Reding die Unternehmen zu einem Frauenanteil in Aufsichtsräten von 40 Prozent verpflichten - und zwar per Gesetz. In Deutschland sind es derzeit nur knapp 18 Prozent.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...838759,00.html
  1. #40

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU macht ernst mit der Quote. Laut einem Zeitungsbericht will Justizkommissarin Reding die Unternehmen zu einem Frauenanteil in Aufsichtsräten von 40 Prozent verpflichten - und zwar per Gesetz. In Deutschland sind es derzeit nur knapp 18 Prozent.

    EU plant Gesetz für Frauenquote in Aufsichtsräten - SPIEGEL ONLINE
    In der Wirtschaft zählt nur der Erfolg, das ist kein Sandkasten wie die EU-Zentrale in Brüssel. Für erfolgreiche Unternehmen gilt: "Never change a running System", alles andere wäre eine Schwächung.
    Da müsste man fairerweise in Indien oder China diese Quote auch einrichten.
    An die Spitze eines Unternehmens (oder ganz allgemein einer Gruppe von Menschen) setzen sich die, die sich durchsetzen, das ist der "natürliche" Lauf der Dinge, Punkt.
    Natürlich bedingt haben Frauen gar keinen biologischen Vorteil, keine Notwendigkeit oder Motivation, ihren Status dahingehend zu verbessern.
    Anders die Männer; sie stehen quasi rein biologisch unter dem Zwang, in Hierarchien aufzusteigen, "Kämpfe" zu gewinnen.
    Alle, auch die Frauen schauen beispielsweise gerade die Fussball-EM der MÄNNER; für die Siegerinnen der Frauen-EM interessiert sich niemand.
    Deswegen der hohe Männeranteil in den Führungsetagen; die Frauen "wollen" einfach gar nicht in dem Maße "nach oben".

    So ist das Leben, fragt den Broder!
  2. #41

    überflüssig

    Ich gehe mal davon aus, dass ein Unternehmer seine Personalauswahl am Erfolg der Firma ausrichtet. Mir ist es doch völlig egal, ob die Stelle XY durch einen Mann, eine Frau, einen Zwitter einen Weißen, einen Farbigen usw. besetzt wird. Entscheidend ist das Arbeitsergebnis. Eine Quote ist so hilfreich, wie ein Kropf. Ich bin schon gespannt darauf, wann sich der erste männliche Sozialpädagoge in eine Stelle im Frauenhaus klagt. Denn wenn ich es richtig verstanden habe, sollte durch die Quote ja Gleichberechtigung für beiderlei Geschlecht hergestellt werden. Seltsam auch, dass sich die ganze Diskussion immer nur um lukrative Jobs in der Führungsebene dreht. Echte Gleichberechtigung will eigentlich keiner. Gerne wird ins Feld geführt, das Frauen auch gesundheitlich robuster sind usw. Aber wo sind denn die Frauen unter den Dachdeckern, unter den Maurern usw? Da ist es dann schnell vorbei mit dem Interesse an Gleichberechtigung. Auch kenne ich Fälle, in denen bessere männliche Bewerber benachteiligt wurden, weil sie das falsche Geschlecht hatten. Das wird in der öffentlichen Diskussion aber komplett ausgeblendet. Leider auch in den Medien.
  3. #42

    Das Resultat ist vorhersagbar:
    Da alte Führungskräfte erst nach derem Ausscheiden ersetzt werden wird man stattdessen beim Nachwuchs groß umändern.
    Jede Frau, welche man auch nur irgendwie als Führungskraft ausgeben kann, wird die Stelle bekommen um diese Quote zu erfüllen, egal wie gut qualifiziert die männliche Konkurrenz ist.
    Sexistische Benachteiligung der Männer unter dem Deckmäntelchen der Gleichberechtigung.

    Wieso darf Reding überhaupt Gesetze machen? Ich habe sie nicht gewählt.
  4. #43

    Positive Diskriminierung ...

    ... ist halt auch Diskriminierung.

    Meine Auffassung:

    Ein Unternehmen, welches eine faehige Frau nicht als Fuehrungskraft einstellt, nur weil sie eine Frau ist, ist ein voellig idiotisches Unternehmen.

    Ein Unternehmen, welches eine unfaehige Frau wg. einer Quotenerfuellung ("Quotentussi") einstellen muesste, ein zur Idiotie verurteiltes Unternehmen.

    Und, ich moechte die Frau sprechen, die als "Quotentussi" eingestellt wird, und auszuhalten im Stande waere, was dann ueberall auf den Fluren, in meetings und zwischen Geschaeftspartnern getuschelt wird; "dat isse, die Quotentusse". - Eine Horrormobbingvorstellung wohl nur.
  5. #44

    Wenn erstmal der Euro Ende des Jahres gefallen ist, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die EU auch erledigt hat...
  6. #45

    Richtig!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU macht ernst mit der Quote. Laut einem Zeitungsbericht will Justizkommissarin Reding die Unternehmen zu einem Frauenanteil in Aufsichtsräten von 40 Prozent verpflichten - und zwar per Gesetz. In Deutschland sind es derzeit nur knapp 18 Prozent.

    EU plant Gesetz für Frauenquote in Aufsichtsräten - SPIEGEL ONLINE
    Richtig!
    Schluss mit den Extrawürsten!
    40% Frauenqote auch bei der Müllabfuhr und im Kohlebergbau unter Tage..........u.s.w.
  7. #46

    Selbstdiskriminierung

    Wenn ich das schon wieder lese, bekomme ich eine wut auf möchtegern-immanzen ...
    Das ganze als "frauenquote" zu bezeichnen ist schon ein grundsatzfehler. Wenn dann sollte es heissen, dass min. 40% von beiden geschlechtern vertreten sein sollen und nicht "40% frauenanteil".

    allterdings empfinde ich solche gesetze schon an sich als schwachsinn, da so das geschlecht über die Fähigkeiten gestellt wird und man ja genau das gegenteil erreichen will.
  8. #47

    optional

    wenn wir eine frauenquote bekommen.. wird es dann auch eine für dicke, kleine männer geben? die sind schließlich genau so benachteiligt wie frauen
    oder eine frauenquote bei den unfalltoten? oder eine bei den arbeitslosen? nein?
    es ist typisch, das frauen mal wieder eine bevorzugte behandlung wollen.. gleichberechtigung ist das nicht
  9. #48

    Das Problem ist, dass wir dank EU-Erweiterung jetzt 27 von diesen EU-Hanseln in Brüssel sitzen haben und jeder sich auf seinem Gebiet nach Lust und Laune austoben darf. Da ist die natürlich Versuchung groß, die eigene Agenda duchzusetzen und sich mittels eines Gesetzes zu "verewigen".
  10. #49

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU macht ernst mit der Quote. Laut einem Zeitungsbericht will Justizkommissarin Reding die Unternehmen zu einem Frauenanteil in Aufsichtsräten von 40 Prozent verpflichten - und zwar per Gesetz. In Deutschland sind es derzeit nur knapp 18 Prozent.

    EU plant Gesetz für Frauenquote in Aufsichtsräten - SPIEGEL ONLINE

    wird wohl dann zeit das die piraten an die macht kommen.

    soweit ich es verstehe ist man dort ja dafür das jeder mann sich als frau fühlen kann und umgekehrt.

    wie auch immer, jedenfalls liesse sich jede frauenquote dann spielend erfüllen, auch 100% wären kein problem.


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