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Weibliche Führungskräfte: EU plant Frauenquote per Gesetz

Die EU macht ernst mit der Quote. Laut einem Zeitungsbericht will Justizkommissarin Reding die Unternehmen zu einem Frauenanteil in Aufsichtsräten von 40 Prozent verpflichten - und zwar per Gesetz. In Deutschland sind es derzeit nur knapp 18 Prozent.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...838759,00.html
  1. #110

    Zitat von TylerD. Beitrag anzeigen
    Die Quote brauchen wir dann eher bei Erziehern oder Grundschullehrern.
    Gehen Sie doch mal ins nächste Krankenhaus oder Pflegeheim und gucken wie viele männliche Pflegekräfte Sie da finden.
    Bei männlichen Gebäudereinigern dürfte ihnen das auch leicht fallen.
    Ich wünsche ihnen aber verdammt viel Glück bei der Suche nach weibchen Müllwerkern oder Möbelpackern.

    Das ist ja aber auch irgendwo logisch, denn wer sich mal bewusst macht was eine richtig volle Mülltonne oder ein massiver Kleiderschrank wiegt, der wird wissen warum man da weniger Frauen findet. Der Wille die Tonne zu bewegen nützt garnix wenn die Kraft einfach nicht reicht.
    Ich habe auch schon weibliche Möbelpacker im Haus gehabt, die ihren männlichen Kollegen in nichts nachstanden. Und bei den Papiermüllsammlungen unseres örtlichen Vereins melden sich meistens genauso viele Frauen wie Männer freiwillig - im Gegensatz zu den meisten Foristen hier, die aus ihrem gemütlichen Bürostuhl über "Frauen zur Müllabfuhr" herumpolemisieren, weiß ich so übrigens auch aus praktischer Erfahrung tatsächlich, was eine solche Tonne wiegt...

    Zitat von retmar Beitrag anzeigen
    Versuchen Sie mal, bei den vielen existierenden Fensterputzfirmen eine Frau zu finden. Ebenso bei den Reinigungsfirmen, die nach Brand- und Wasserschäden aktiv werden. Auch bei gewöhnlichen Gebäudereinigungsfirmen arbeiten jede Menge Männer, die sich oft zum Meister qualifiziert haben (Frauen weniger. Warum wohl?). Mein Treppenhaus wird regelmässig von zwei Männern geputzt.
    Klar können Sie dann bei gezielter Suche wieder Unterbranchen finden, wo die Statistik in Ihrem Sinne spricht. Wenn Sie sich für die Erziehungsbranche Hochschullehrer in der E-Technik rauspicken, haben Sie dort auch einen Traum-Männeranteil... Und was das Treppenhausputzen angeht - Glückwunsch, zwei ist ja eine wirklich statistisch signifikante Zahl. (Mit einer solchen Art zu argumentieren nehmen Sie doch bitte schön meine Erfahrungen mit Möbelpackerinnen auch gleich mal zum "Beweis", dass es in der Branche keine Unterrepresentation gibt...) - Nach mehreren intensiven Suchen an verschiedenen Wohnorten nach Putzkräften für unser Treppenhaus ist mir dagegen noch kein Mann begegnet, insofern scheint mir diese Statistik angesichts der etwas größeren Fallbasis verlässlicher...

    Bei männlichen Altenpflegern kenne ich mich ganz gut aus.
    Ok, damit hatte ich zugegeben noch recht wenig zu tun. Meine einzigen Bekannten in dieser Branche sind allerdings Frauen, die fast ausschließlich von Kolleginnen erzählen...
  2. #111

    Zitat von kfp Beitrag anzeigen
    Ich habe auch schon weibliche Möbelpacker im Haus gehabt, die ihren männlichen Kollegen in nichts nachstanden...
    Sehr schön aber wollen Sie mir jetzt echt erzählen, dass es so viele Frauen gibt die dazu körperlich in der Lage sind ?
    Ausnahmen bestätigen auch da die Regel, es soll ja auch Männer geben, die kein Gurkenglas öffnen können.

    Zitat von kfp Beitrag anzeigen
    ...Und bei den Papiermüllsammlungen unseres örtlichen Vereins melden sich meistens genauso viele Frauen wie Männer freiwillig - im Gegensatz zu den meisten Foristen hier, die aus ihrem gemütlichen Bürostuhl über "Frauen zur Müllabfuhr" herumpolemisieren, weiß ich so übrigens auch aus praktischer Erfahrung tatsächlich, was eine solche Tonne wiegt...
    Ich weiß nicht wie die Papiermüllsammlung bei ihnen aussieht von daher kann ich dazu nix sagen. Allerdings weiß ich nich woher Sie wissen wollen was die Foristen die von der Frauequote bei der Müllabfuhr sprechen, so in ihrem Leben machen.
    Es ist auch schön, dass Sie wissen wie viel eine volle Tonne wiegt aber wie viele Frauen fallen ihnen ein, die in der Lage sind davon mehrere in wenigen Minuten durch die Gegend zu wuchten ?

    Im Grunde will ich damit auch nur sagen, dass manche Jobs einfach aufgrund der körperlichen Anforderungen selten von Frauen gemacht werden und nicht weil die Damen grundstätzlich zu faul sind.
    Da würde eine Quote keinem etwas bringen.
    Allerdings wurden schon oft genug Männer davon abgehalten z.B. Erzieher zu werden. Nicht weil sie das nicht könnten, sondern weil es eine Masse an Vorurteilen gegen sie gibt.
    Bevor man da aber an Männerquoten arbeitet, sollte man eher für Verständnis und Aufklärung sorgen und sexistische Diskriminierung auch da bestrafen.
    Das tut man für Frauen immerhin auch.
  3. #112

    Zitat von TylerD. Beitrag anzeigen
    [zu Möbelpackerinnen...] Sehr schön aber wollen Sie mir jetzt echt erzählen, dass es so viele Frauen gibt die dazu körperlich in der Lage sind ?
    Klar sind das auch Ausnahmen, allerdings geht beim Möbelpacken wohl der überwiegende Teil der Zeit nicht mit Waschmaschinenschleppen drauf, sondern mit Kisten verschiedener Größe und Gewichts (die oft auch noch gepackt werden müssen), kleineren Möbeln, sperrigen und/oder zerbrechlichen Gegenständen usw. Da muss nicht jeder im Team ein muskelbepackter Hüne sein, um trotzdem einen vollwertigen Teil zu leisten... (Bei der Büroarbeit hat ja auch jeder sein Spezialgebiet.)

    Allerdings weiß ich nich woher Sie wissen wollen was die Foristen die von der Frauequote bei der Müllabfuhr sprechen, so in ihrem Leben machen.
    Ohne es genau zu wissen, wette ich gerne mit Ihnen, dass von denen eher verschwindend wenige Müllmänner, Minenarbeiter unter Tage oder Fensterputzer sind...

    Im Grunde will ich damit auch nur sagen, dass manche Jobs einfach aufgrund der körperlichen Anforderungen selten von Frauen gemacht werden
    Das streite ich gar nicht ab, natürlich gibt es bestimmte Berufe, die eher für Männer oder Frauen geeignet sind.

    und nicht weil die Damen grundstätzlich zu faul sind.
    Da unterscheiden Sie sich aber deutlich von den meisten Foristen hier. Denn gerade das wird hier ja ständig wiedergekäut, dass Frauen faul sind und nur die Rosinen herauspicken wollen. Und dagegen wende ich mich entschiedenst - sowohl Frauen und Männer leisten ihren Anteil in unbeliebten Jobs, die einen hier (Bsp. Müllabfuhr), die anderen dort (Klos schrubben), der abgelutschte Spruch "Frauen zur Müllabfuhr" und diverse kreative Abwandlungen davon zum Abwürgen der Quotendebatte sind daher absolut unsachlich...

    Allerdings wurden schon oft genug Männer davon abgehalten z.B. Erzieher zu werden. Nicht weil sie das nicht könnten, sondern weil es eine Masse an Vorurteilen gegen sie gibt.
    Bevor man da aber an Männerquoten arbeitet, sollte man eher für Verständnis und Aufklärung sorgen und sexistische Diskriminierung auch da bestrafen.
    Auch da stimme ich Ihnen gerne zu - Diskriminierung sollte in beide Richtungen bekämpft werden... (Und mein Sohn ginge sicher viel lieber in den Kiga, wenn er dort auch mal mit ein paar männlichen Betreuern herumtollen dürfte...)
  4. #113

    Neues aus dem Quotenreservat

    Inwieweit es ein gutes Beispiel sein soll, dass ein Uterus die ausschlaggebende Qualifikation und der Mann weiter gesetzlich benachteiligt werden muss, bleibt erneut im Nebulösen der Quotenfetischisten, in dem man vage die Erkenntnis dämmern sieht, dass Frauen ohne Zwangsschutz in Quotenreservaten nicht konkurrenzfähig sind. Untersuchungen zu Norwegen belegen nebenher eindrucksvoll den immensen ökonomischen Schaden oktroyierter Weiblichkeit; diese maternalistische Zwangsbeglückung ist nicht zu verwechseln mit den medial höchstgepriesenen Unternehmen die auf natürlichen Wege zu einer oder mehreren, aber niemals die magischen 40% erreichend, Frauen im Vorstand gelangt sind.
  5. #114

    36%-Steigerung des Frauenanteils...

    ...innerhalb einen Jahres wird im Artikel als geringfügig dargestellt: "hat sich der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der deutschen Großkonzerne zuletzt etwas erhöht." Eine Steigerung um mehr als ein Drittel binnen gut einen Jahres! Das verschlägt die Sprache.








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