Dass die Bundeswehr kein Hort guter Sitten ist, weiss man doch schon lange.
Auch wenn ich gar kein Freund von Guttenberg bin, ist es doch ganz klar, dass man dafür Guttenberg nun wirklich nicht verantwortlich machen kann.
Alkohol-Exzesse, Waffenspielereien, Offiziersversagen: Immer weitere peinliche Enthüllungen bringen die Bundeswehr in die Bredouille. Verteidigungsminister Guttenberg steht vor einer Bewährungsprobe - kann er die Truppe reformieren?
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...741464,00.html
Dass die Bundeswehr kein Hort guter Sitten ist, weiss man doch schon lange.
Auch wenn ich gar kein Freund von Guttenberg bin, ist es doch ganz klar, dass man dafür Guttenberg nun wirklich nicht verantwortlich machen kann.
Das ist im Grunde DIE Chance für Guttenberg seinen Zweiflern (zu denen ich durchaus gehöre) zu beweisen, dass er auch noch andere Dinge kann, als für Boulevardblätter den Politdressman zu geben. Also los, ich bin gespannt.
Karl Theodor zu Guttenberg ist nur seit dem 28. Oktober 2009 Verteidigungsminister. Es kann nicht wahr sein, dass Spiegel Online ihm implizit die ganze Schuld an den Pannen der Bundeswehr in die Schuhe schiebt. Es liegt auf der Hand dass die Zustände in unserer Bundeswehr auf eine langjährige Entwicklung zurückzuführen sind. Anstatt einer Hetzjagd gegen den Minister zu führen, erwarte ich eine sachliche Berichterstattung.
Sicherlich enthält der Bericht des Wehrbeauftragten wieder einige Fälle, die nicht akzeptabel sind, wo aber die Verantwortlichen auch zur Rechenschaft gezogen wurden. Gleiches wird geschehen, wenn sich die Berichte über die Geschehnisse auf der Gorch Fock bewahrheiten.
Die Treibjagd, die derzeit veranstaltet wird und bei der selbst Fälle auftauchen, die 20 Jahre zurückliegen, ist allerdings absolut lächerlich. Hier will die Opposition nur dem Verteidigungsminister an die Karre fahren und das leider auf dem Rücken der vielen Soldaten, die für diese Politiker, auch die der Opposition, den Kopf hinhalten. Es ist schade, dass sich auch seriöse Zeitungen oder auch spiegel online an dieser Schlammschlacht gegen die Soldaten beteiligen. Das haben diese nicht verdient.
Es ist nicht Guttenberg's Problemtruppe -der hat sie vor einem Jahr die Fuehrung uebernommen, im Zustand wie sie da war- sondern sie ist Deutschland's Problemtruppe.
Sie gehoert Deutschland zu 100%. Einschliesslich aller Angehoerigen, Fuehrungsmassgaben, Gesetzen, Personalvoraussetzungen und Haushaltsmittel.
Als ob das "Guttenbergs Truppe" wäre. Mir wird nur übel bei dem Gedanken es würde ein "Ernstfall" eintreten und unsere Truppe würde gefordert. Nicht wie bisher...
Liebe Grüße.
Was für ein Unfug. Die BW ist wie sie ist und immer war - ein Ersatz für echtes Militär. Ich frage mich, welche Blumentruppe als Endprodukt dieser anrollenden Gutmenschenkampagne übrig bleiben wird.
Welch ein Glück, dass es bisher noch niemals nötig war, wirklich gegen einen ernsthaften Gegner anzutreten.
Sollten Piraten unsere Schiffe angreifen, sind die Koreaner sicher bereit, uns zu helfen. Sie werden ein wenig verächtlich auf die daneben ankernde deutsche Fregatte herabschauen, aber was solls: Wenigstens haben wir unsere Unschuld bewahrt und können die anderen pösen Militärs runtermachen, die unseren Leuten zwar den Arsch gerettet haben, aber dabei so entsetzlich unkommunikativ vorgegangen sind.....
Nachdem niemand mehr zum Bund muß und nur noch Freiwillige einen ARBEITSVERTRAG abschliessen, gelten die Regeln zur Diskriminierung usw. jetzt erst recht. Da werden sich einige Offiziere noch sehr wundern, was alles strafbar ist oder eingeklagt werden kann! Wenn sich nichts ändern, hilft der Corpsgeist auch nicht mehr.
Das ist nicht ein Problem des Ministers, sondern der Generäle. Wenn die sich nicht mehr um ihre "Arbeit" kümmern stehen sie vielleicht bald ohne Mitarbeiter da?
Gutenberg, ist zwar ein smarter Asymphat, aber Sie haben vollkommen recht. Er ist nicht an der Entwicklung bzw. dem, was eingetreten ist, schuld. Die BW läuft schon immer neben der Gesellschaft/Bevölkerung her, ist in sich nicht gefestigt, hat kein Selbstvertrauen und der Bürger in Uniform ist ein Witz. Da bleiben eigentlich nur Alkohol und Exesse. Deutschland hat es eben vor 1945 zu sehr mit dem Militär übertrieben und findet sich nunmehr kaum damit zurecht. Eigentlich sollte man den Laden an dieser Stelle dicht machen.