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Wegestreit auf Mallorca: Wanderer müssen draußen bleiben

Sie schlängeln sich durch Berge, zum Meer, durch phantastische Landschaften. Seit Menschengedanken waren Fußwege auf Mallorca frei zugänglich. Nun treffen Wanderer immer öfter auf Barrieren: Viele Fincabesitzer wünschen keinen Besuch - oder nur solchen, der bezahlt.

http://www.spiegel.de/reise/europa/0...685274,00.html
  1. #1

    kann ich verstehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie schlängeln sich durch Berge, zum Meer, durch phantastische Landschaften. Seit Menschengedanken waren Fußwege auf Mallorca frei zugänglich. Nun treffen Wanderer immer öfter auf Barrieren: Viele Fincabesitzer wünschen keinen Besuch - oder nur solchen, der bezahlt.

    http://www.spiegel.de/reise/europa/0...685274,00.html
    .. ich möchte vor meiner Hochsicherheitsranch ( Minen , Elektrozaun , Kampfhunde ) auch keine Unterschichtgaffer sehen .

    In Drittweltstaaten hat man als Herrscher und Grundbesitzer noch Rechte ; da darf man Sachbearbeitergesichter mit weißen Socken und Softeis in der Hand verprügeln lassen wenn die dumm im Naturschutzgebiet herumlungern .
  2. #2

    So ist das Leben, willkommen im 21ten Jahrhundert

    Wahrscheinlich wurden da Grundstücke mit irgendwelchen Trampelpfaden an private Investoren verkauft. Da darf man sich jetzt auch nicht wundern, wenn die einen zaun um ihren Besitz ziehen.

    Für Nostalgie und Romatik ist da eben kein Platz mehr, aber am Ballermann ist ja noch genug Platz...
  3. #3

    Wir wandern....

    Wenn man so naiv ist, in südlichen Ländern nur mal so loswandern und ohne Hindernisse ein bestimmtes Ziel erreichen zu wollen, kann man interessante Erfahrungen machen.
    Die harmloseste ist, auf einem Acker oder vor einem Zaun zu landen.
    Man kann sich aber auch plötzlich einem lieben Hundchen gegenübersehen, das einem kläffend und zähnefletschend den Wanderspaß verderben will.

    Da bekommt man dann begreiflicherweise Sehnsucht nach dem Balneario 6.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie schlängeln sich durch Berge, zum Meer, durch phantastische Landschaften. Seit Menschengedanken waren Fußwege auf Mallorca frei zugänglich. Nun treffen Wanderer immer öfter auf Barrieren: Viele Fincabesitzer wünschen keinen Besuch - oder nur solchen, der bezahlt.

    http://www.spiegel.de/reise/europa/0...685274,00.html
    Es gibt eine ganz einfache Lösung: Mallorca solange boykottieren, bis die Regionalregierung das Problem beseitigt hat - sprich, ein vernünftiges allgemein zugängliches Wanderwegnetz eingerichtet ist. Es gibt ja auch genügend andere schöne Inseln zum Wandern.

    Wenn die mallorquinischen Hoteliers erst einmal ein, zwei Jahre lang halbleere Häuser haben, ist genügend Druck da, das Thema schnell und energisch zu bewältigen. Denn dann
    hängen die jeden Widerspenstigen am nächsten Baum auf...
  5. #5

    Bleibt doch in Deutschland!

    Zitat von wll Beitrag anzeigen
    Es gibt eine ganz einfache Lösung: Mallorca solange boykottieren, bis die Regionalregierung das Problem beseitigt hat - sprich, ein vernünftiges allgemein zugängliches Wanderwegnetz eingerichtet ist. Es gibt ja auch genügend andere schöne Inseln zum Wandern.

    Wenn die mallorquinischen Hoteliers erst einmal ein, zwei Jahre lang halbleere Häuser haben, ist genügend Druck da, das Thema schnell und energisch zu bewältigen. Denn dann
    hängen die jeden Widerspenstigen am nächsten Baum auf...
    Absolut richtig. Wanderer und Radler sind kultivierter und zahlungskräftiger als Ballermänner, und wer das nicht kapiert, dem ist nicht zu helfen. Dass es geht, zeigen auch andere Inseln.

    Notfalls bleibt man eben in Deutschland: Hier hat jedermann Betretungsrecht im Wald, ganz gleich, wem der Grund gehört. Außerdem gibt es im Pfälzerwald die schöneren Hütten und im bayerischen Wald die interessantere Wildnis. Und das Gejammere wegen Abfalls, das Wanderer und Radler zurücklassen würden, ist Unsinn.
  6. #6

    Zitat von wll Beitrag anzeigen
    Wenn die mallorquinischen Hoteliers erst einmal ein, zwei Jahre lang halbleere Häuser haben, ist genügend Druck da, das Thema schnell und energisch zu bewältigen.
    Für mich ist das auch ein Grund, die Insel nicht zu besuchen. Da gehöre ich aber zu den 0.05% wanderwilligen Inselbesuchern. Ich glaube kaum, dass die einen Druck auf die Hoteliers ausüben können. Schön wäre es...
  7. #7

    Nicht bis fünf zählen können

    Das Schild in Banyalbufar warnt nicht in vier Sprachen, sondern in fünf. Katalanisch ist auch eine Sprache. So viel sollte man wissen, wenn man über Mallorca schreibt. Und die "wütende" Aufschrift hätte SPON auch gerne übersetzen dürfen - oder ist der Ausdruck "Hu...söhne" (je nach Stimmungslage durch "ren" oder "nde" zu ergänzen) zu unfein für die Brandstwiete?
  8. #8

    ..

    Das Problem ist mittlerweile schon uralt und den Großteil der Wanderer hat man bereits vergrault.
    Ich war zweimal dort, das zweite und definitv letzte Mal nur, um meiner Frau wenigstens nochmal die schönen Ecken Mallorcas zu zeigen (Mitte 90er).

    Aber es gibt auch noch andere schöne Landschaften in Europa.
    Der Osten bietet zB. auch noch schöne Berge ohne viel Trubel.

    Schade ist es halt um die wirkliche Besonderheit der Tramuntana: Im Süden im Sommer fast Sandwüste, im Norden zerklüftete Felslandschaft und überall in nächster Nähe das Meer.
    Auf über 1000m im freien Mittelmeer stehen hat einfach was.

    Aber es gibt ja auch noch Korsika - da funktionierts besser.








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