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Webbrowser: Chrome ist populärer als Internet Explorer

StatistaDer Vorsprung ist knapp, aber erreicht: Marktforschern zufolge wird Googles Chrome-Browser von mehr Menschen benutzt als irgendein anderer Web-Betrachter. Nur in zwei Regionen der Welt liegt Microsofts Browser jetzt noch vor der Konkurrenz.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...834261,00.html
  1. #1

    Firefox ist mit 25,74 Prozent weit abgeschlagen
    So weit nun auch wieder nicht, wobei es mich bei deren seltsamen Update-Politik nicht wundert, dass die Nutzer abspringen. Interessant wäre es die Statistik nach geräten aufzuschlüsseln. Kommt der hohe Anteil von Chrome vielleicht durch Smartphones zustande?
  2. #2

    Chrome gibt es fuer smartphones a) nur als Beta und b) nur fuer Android 4.0.
    Ich glaub nicht das Chrome da weit verbreitet ist.
  3. #3

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    So weit nun auch wieder nicht, wobei es mich bei deren seltsamen Update-Politik nicht wundert, dass die Nutzer abspringen. Interessant wäre es die Statistik nach geräten aufzuschlüsseln. Kommt der hohe Anteil von Chrome vielleicht durch Smartphones zustande?
    Ein weiteres muss man berücksichtigen... Ich kenne viele, die genau wie ich, nach wie vor Firefox benutzen, weil man weder mit IE, und erst recht nicht mit Google etwas zu tun haben will.

    Man sollte sich vielleicht ab und zu daran erinnern, dass das Intrenet noch nicht besonders alt ist und, dass die Entwickung erst in den Kinderschuhen steckt. Wenn Regierungen und Konzerne den Laden doch eines Tages unter ihre Kontrolle bekommen, werden wir nicht mal mehr so eine nebensächliche Wahl wie zwischen Browsern haben.
  4. #4

    Glaub ich auch nicht.

    Sonst wär Safari wohl kaum unter "Sonstige" - bedenkt man die Verkaufszahlen von iPhone, iPad und iPod Touch - nicht Wenige haben einen PC im Haushalt - aber zwei iDevs.
    Interessant wird die Statistik aber wirklich erst dann, wenn man noch nach Mobilgeräten weiter aufdröselt...
  5. #5

    Zitat von hauptsache_dagegen Beitrag anzeigen
    nicht Wenige haben einen PC im Haushalt - aber zwei iDevs.
    Wieso ausgerechnet zwei IDevs?
  6. #6

    "Was die Leute zuhause verwenden, verwenden sie auch im Büro"

    Darin steckt irgendwie auch keine richtige Begründungskraft. Genausogut und sogar noch mit mehr Berechtigung könnte man das umgekehrte behaupten.
  7. #7

    .

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    Kommt der hohe Anteil von Chrome vielleicht durch Smartphones zustande?
    Der hohe Anteil von Chrome kommt dadurch zustande, dass er relativ aggressiv in den Markt gedrückt wird. Der Chrome Browser installiert sich als Adware automatisch mit dazu, wenn man andere Programme installiert. Betroffen sind da natürlich nur die notorischen "Weiter"-Klicker, die nicht lesen, was sie da gerade mit der "Weiter"-Schaltfläche akzeptiert haben. Aber daurch landet generell recht viel Datenmüll auf des Users PC.

    Die "seltsame" Updatepolitik von Firefox liegt wohl darin begründet, dass der User eher bereit ist, seinen Browser zu aktualisieren, wenn es eine komplett "neue" Version gibt (4.x.x, 5.x.x, 6.x.x), als nur ein Update (x.x.3, x.x.4, x.x.5).

    Insofern sollte man der Mozilla Corp. dankbar sein, über diese "seltsame" Updatepolitik. Eines der größten Einfallstore für Schadsoftware ist ein nicht aktueller Browser, immer noch.

    Außerdem ist so ein Update bei Firefox doch nicht so häufig, als dass man damit ständig belästigt würde, oder? Das Update selbst dauert doch nur maximal 30 Sekunden nach Browserstart, der Download läuft im Hintergrund, sämtliche Einstellungen und Lesezeichen bleiben erhalten, die AddOns werden mit aktualisiert, das ist doch vorbildlich.

    Firefox ist individualisierbar, durch AddOns beliebig erweiterbar und stets auf dem neuesten Stand. Er ist mittlerweile wieder sehr stabil und schnell, die Bedienung ist logisch und übersichtlich und ebenfalls beliebig anpassbar. Ich sage nur "AdBlock Plus", Internet ohne Werbung ist einfach das bessere Internet.

    Die verlorenen Marktanteile würde ich persönlich auf die aggressive Marktpolitik anderer Mitbewerber schieben und auf die Tatsache, dass es mal eine FF-Version gab, die recht instabil war (Ich glaube 8 oder 9), da hatte ich mir auch kurz überlegt, den Browser zu wechseln.

    Beruflich habe ich viel mit Menschen zu tun, die nicht genau wissen, was sie da eigentlich am PC tun. So sehen auch die Browser aus:

    IE 7 mit
    - Google Toolbar
    - Bing Toolbar
    - Ask.com Toolbar
    - McAffee Toolbar (obwohl z.B. Norton als AV installiert ist, daher auch die)
    - Norton Toolbar
    - und noch etliche weitere ...

    Die empfinden das als "normal", dass die Hälfte des zur Verfügung stehenden Browserfensters mit Bedienelementen vollgemüllt ist, und sie wissen gar nicht, dass es mittlerweile IE 9 gibt und der IE 10 schon in den Startlöchern steht. Da lob ich mir doch Firefox' seltsame Updatepolitik...
  8. #8

    Zitat von Jacky Thrilla Beitrag anzeigen
    Der hohe Anteil von Chrome kommt dadurch zustande, dass er relativ aggressiv in den Markt gedrückt wird. Der Chrome Browser installiert sich als Adware automatisch mit dazu, wenn man andere Programme installiert.
    Das halte ich für ein Gerücht, welches unter hartnäckigen Google-Hassern die Runde macht. Können Sie ein Beispiel geben?
  9. #9

    Safari = sonstige

    Zitat von hauptsache_dagegen Beitrag anzeigen
    Sonst wär Safari wohl kaum unter "Sonstige" - bedenkt man die Verkaufszahlen von iPhone, iPad und iPod Touch - nicht Wenige haben einen PC im Haushalt - aber zwei iDevs.
    Interessant wird die Statistik aber wirklich erst dann, wenn man noch nach Mobilgeräten weiter aufdröselt...
    Nicht wenige benutzen "iDevices", das stimmt, aber so viele sind es auch nicht. Ich komme viel rum, und lerne User aus allen Schichten kennen, Apples "iDevices" sind ein Phänomen unter Leuten, die empfänglich für Modeströmungen sind und/oder ein schickes Statussymbol vorzeigen wollen/sollen/können. In der Regel sind es unerfahrene, wohlhabende Nutzer, die sich ohne zu überlegen Apple Produkte zulegen und mich anrufen, damit ich ihnen zeige, wie man diese Dinger benutzt/synchronisiert.

    User, die etwas erfahrener sind, oder schonmal ein iPhone besessen haben, wechseln oft von Apple weg, weil - sind wir mal ehrlich - iTunes nervt, oder?

    Es gibt ganz wenige, die sich voll und ganz in das Apple Produktuniversum begeben haben, und für die macht es Sinn, neben einem Mac auch diverse "iDevices" zu besitzen. Programmierer, Designer, Webentwickler, Kreative im allgemeinen nutzen oft Macs, da macht es auch Sinn, sich ein iPhone zuzulegen.

    Krass sind die Leute, die sich ein iPhone kaufen, nach ein paar Monaten von iTunes so frustriert sind, dass sie sich zum synchonisieren ihres schicken iPhones noch einen iMac zulegen. Da hat dann Apples Marktpolitik voll funktioniert.

    Ansonsten läuft der Safaribrowser unter "ferner liefen", genau wie Opera.


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