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Web-Standard: Warum Adobe sich von Flash verabschiedet

Es ist eine harte Wende: Adobe will kein Flash mehr für mobile Geräte entwickeln. Der Konzern*setzt voll auf den Internet-Standard HTML 5 - und wechselt auf die Linie des verstorbenen Apple-Chefs Steve Jobs. Warum verabschiedet sich das Unternehmen*von Flash? Und was bedeutet das für die Nutzer?

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...797009,00.html
  1. #1

    Volle Kraft voraus

    Letztlich wäre der flächendeckende Wechsel zu HTML 5 ein Gewinn für alle - denn ein offener, einheitlicher Standard ist am Ende gut für Nutzer, Entwickler und Hardware-Hersteller.
    Dann sollte SPON mal beginnen die LiveTicker zu Sportveranstaltungen ohne Flash anzubieten.
  2. #2

    Ist das so?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    iPads machen allein etwa zwei Drittel bis drei Viertel der weltweiten Tablet-Population aus.
    Demnach werden rund 20 Millionen iPads pro Monat verkauft? Offiziell sollen es nur etwas mehr als 5 Millionen pro Monat sein. Wenn man die weltweite zusätzliche Nachfrage in 2011 nach Touchpanels zwischen 7" und 11" heranzieht und davon ausgeht, dass diese zu 90% nicht auf irgendwelche Kühlschrankdisplays und Maschinenbedienpanels entfällt, dann kommt man auf ein ganz anderes Verhältnis zwischen iPads und anderen Tablets. Dabei bleiben dann die ganzen 5"er außen vor, die ebenfalls nicht nur eBook-Reader sind.
  3. #3

    Designer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Den Bekenntnissen zu HTML 5 müssen bei Adobe jetzt Taten folgen. So wie der Softwarekonzern es geschafft hat, Tausende Entwickler auf seine Seite zu ziehen, indem er leicht bedienbare Entwicklungssoftware für Flash-Inhalte anbot, muss er jetzt Werkzeuge für HTML-5-Entwickler anbieten.
    Adobe hat v.a. Desgingwerkzeuge geschaffen und der Designer ist deswegen auch Adobes Kundschaft. Der Softwareentwickler wird dann mit dazu genommen. Ob sich der Umstieg auf HTML5 + Javascript für diese lohnt? Sicherlich nicht. Lohnt es sich für Adobe? Auf jeden Fall, denn nun müssen die ganzen "Designsuiten" ja neu erworben werden. Stört es den Endbenutzer? Wahrscheinlich nicht.
  4. #4

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine harte Wende: Adobe will kein Flash mehr für mobile Geräte entwickeln. Der Konzern*setzt voll auf den Internet-Standard HTML 5 - und wechselt auf die Linie des verstorbenen Apple-Chefs Steve Jobs. Warum verabschiedet sich das Unternehmen*von Flash? Und was bedeutet das für die Nutzer?
    Bessere Akkulaufzeiten.

    Am Ende hat sich Jobs wieder als der weitsichtigere erwiesen. Schade dass er das nicht mehr erleben konnte.
    Leider fehlt es nun der IT-Branche an einem ähnlich störrischen Visionär.
  5. #5

    !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Blogpost, mit dem Adobe das Ende von Flash für Mobilgeräte verkündete, finden sich Sätze, die von Jobs stammen könnten: "HTML5 läuft jetzt auf allen größeren Mobilgeräten, in manchen Fällen als einziger Standard.
    Das ist der wichtige Teil. Gemeint ist damit natürlich das verdongelte iOS.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit schierer Marktmacht hat Apple über Flash gesiegt.
    Mit Markt, also mit Auswahl, hat das genau nichts zu tun. Apple hat in der üblichen diktatorischen Weise den Nutzer bevormundet. Und nur damit man die "Macht" auch mal einordnen kann: Am gesamten Webtraffic haben mobile Geräte einen Anteil von etwa 7 Prozent. Die Hälfte davon wiederum fällt auf Apple-Geräte (die nicht mit Flash umgehen können). Wir haben also im Internet 96,5 Prozent flash-fähige Endgeräte.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Besitzer von Apple-Mobilgeräten können sich weiterhin an Flash-basierten Inhalten im Web stoßen und sich ausgeschlossen fühlen.
    Das allerdings wäre typisch für iJünger. (Und ein schönes Beispiel für das Stockholm-Syndrom.)

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Letztlich wäre der flächendeckende Wechsel zu HTML 5 ein Gewinn für alle - denn ein offener, einheitlicher Standard ist am Ende gut für Nutzer, Entwickler und Hardware-Hersteller.
    Es gibt schon einen einheitlichen Standard und der heißt Flash. Damit können knapp 100 Prozent der Geräte umgehen. "Gut für Nutzer" meint also lediglich die 3,5 Prozent Anwender, die von Apple zu Html5 gezwungen werden.

    Glücklicherweise verliert iOS immer mehr Marktanteile an Android (und demnächst auch an Windows 8) und wird in spätestens 2-3 Jahren in der Bedeutungslosigkeit versinken. Damit ist Steve Jobs verheerender Einfluss auf die IT-Industrie hoffentlich zu Ende.
  6. #6

    Das, was der Artikel darstellt, ist ein Irrtum.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine harte Wende: Adobe will kein Flash mehr für mobile Geräte entwickeln. Der Konzern*setzt voll auf den Internet-Standard HTML 5 - und wechselt auf die Linie des verstorbenen Apple-Chefs Steve Jobs. Warum verabschiedet sich das Unternehmen*von Flash? Und was bedeutet das für die Nutzer?

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...797009,00.html
    Dieser Artikel ist der Beispiel der reinen Recherche ohne Hintergrundwissen!
    1. Adobe trennt sich NUR vom mobilen Adobe Flash Player (AFP) als solchen. Adobe trennt sich nicht von Flash Player.
    2.Adobe Flash Player für andere Endgeräte bleibt weiterhin erhalten.
    3. Trotzdem lebt der mobile AFP weiter und zwar als eine Art integraler Bestandteil in AIR Applikationen, die auch auf mobilen Endgeräten laufen (Android, iOS und Blackberry, etc.)

    Nicht nur bei diesem Artikel lässt die Qualität von SPON nach.
  7. #7

    Flash als App

    Der SPON Redakteur hat in dem Artikel leider völlig vergessen zu erwähnen, dass man mit der neuesten Version des Flash Entwicklungstools auch native Apps für Android und iOS programmieren kann. Was letztendlich ohnehin das Mittel der Wahl ist, um interaktive multimediale Applikationen auf mobile Endgeräte zu transportieren. HTML5, JavaScript und CSS als Standard für Internetseiten ist auf jeden Fall ein Gewinn, wenn auch kein echter Augenschmaus und mit ein bisschen Animation und Effekten wesentlich unperformanter als eine Flash Website. Allerdings kann ich mich dem Redakteur anschliessen, sollte Adobe endlich ein intuitives Programm für die HTML5 / JavaScript Entwicklung auf den Markt bringen, das am Ende auch noch sauberen Code produziert, könnte das der Entwicklung von dynamischen Webseiten einen starken Schub verpassen.
  8. #8

    Korrekter Titel: Flash to Focus on PC Browsing and Mobile Apps

    Adobe hat angekündigt den Flash-Player für den Browser auf Mobilen Geräten nicht weiterzuentwickeln. Das Betrifft aber nicht den Flash-Player auf dem klassischen Desktop- und Notebook-Rechnern. Dieser, aktuell in der Version 11 vorliegend, wird intensiv weiterentwickelt. Hier der Original-Beitrag von Adobe: http://blogs.adobe.com/conversations...ash-focus.html

    Auch für mobile Plattformen steht Flash weiterhin zur Verfügung und wird weiterentwickelt. Nicht als Plugin für den Browser, aber als sogenannte AIR-Applikationen, die es ermöglichen Plattformübergreifend Apps zu entwickelt. Diese "Flash-Apps" laufen heute schon auf iOS, Android und Co.

    Schlussendlich ist HTML5 noch lange kein abgeschlossener Standard und jeder Hersteller interpretiert ihn (wie zu früheren HTML-Zeiten) leicht anders. So laufen viele Demos in Google Chrome nicht auf Safari oder Firefox. Von einem benutzbaren Standard kann hier - wenn es um die Entwicklung von RIAs geht - noch nicht gesprochen werden.

    Flash ist für anspruchsvolle Internet-Applikationen nach wie vor das beste Tool und wird wohl in dieser Hinsicht immer mehr Möglichkeiten bieten als HTML5. Das Potenzial von HTML5 (in Verbindung mit CSS3 und Javascript) wird erst in Jahren für abrufbar sein wird.
  9. #9

    Flash? Flashblock macht diese Anwendungen schon lange unsichtbar.

    Akkus halten länger und der Rechner hat diverse Einfallstore für Schad-Software weniger.
    Adobe ist und bleibt (Acrobat!) ein Synonym für Sicherheitslücken und Ressourcenverschwendung.


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