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"Web-Attack": Ariane Friedrich schließt Facebook-Profil

Getty ImagesDer Wirbel um ihre Veröffentlichung einer sexuellen Belästigung war groß, nun reagiert Ariane Friedrich: Die Leichtathletin hat ihr offizielles Facebook-Profil deaktiviert. Wenn es nach ihrem Manager geht, bleibt die Seite für immer geschlossen.

http://www.spiegel.de/panorama/leute...830246,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Wirbel um ihre Veröffentlichung einer sexuellen Belästigung war groß, nun reagiert Ariane Friedrich: Die Leichtathletin hat ihr offizielles Facebook-Profil deaktiviert. Wenn es nach ihrem Manager geht, bleibt die Seite für immer geschlossen.

    "Web-Attack": Ariane Friedrich schließt Facebook-Profil - SPIEGEL ONLINE
    Ein guter Rat ihres Managers;o).

    MfG. Rainer
  2. #2

    Nach

    den AGb von Facebook würde sie eh gelöscht werden
    Aber
    Wenn man sich der Tragweite seiner Handlungen auf langer sicht bewusst wird, darf man sich als schlau bezeichnen.
    Ich stelle noch mal die Einstellungstest der Polizei in Frage.
    Wird das bitte jetzt auch gesendet!
  3. #3

    Korrekt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Wirbel um ihre Veröffentlichung einer sexuellen Belästigung war groß, nun reagiert Ariane Friedrich: Die Leichtathletin hat ihr offizielles Facebook-Profil deaktiviert. Wenn es nach ihrem Manager geht, bleibt die Seite für immer geschlossen.

    "Web-Attack": Ariane Friedrich schließt Facebook-Profil - SPIEGEL ONLINE
    Glückwunsch und Respekt. Ich würde ihr am liebsten einen Blumenstrauß schicken für diese Entscheidung, aber dafür müsste ich ihre Adresse erspionieren, und die geht mich nichts an. Ich wünsche ihr viel Erfolg auf der Suche nach jemandem, der ihr eine gelungene eigene Homepage auf einem Webserver entwirft und heiße sie schon einmal vorauseilend im Usenet willkommen. Sollte jemand in de.alt.admin eine Newsgroup de.alt.fan.ariane-friedrich vorschlagen werde ich das befürworten.

    Selbstverständlich wünsch ich ihr (und wohl kaum als einziger), dass sie an ihre Rekorde vor dem Sehnenriss anknüpfen kann.
  4. #4

    Interessant ...

    Zitat von raven_wolf Beitrag anzeigen
    den AGb von Facebook würde sie eh gelöscht werden
    Aber
    Wenn man sich der Tragweite seiner Handlungen auf langer sicht bewusst wird, darf man sich als schlau bezeichnen.
    Ich stelle noch mal die Einstellungstest der Polizei in Frage.
    Wird das bitte jetzt auch gesendet!

    Soll im Test aufgenommen werden, dass sich Polizistinnen und Polizisten alles gefallen lassen müssen?

    Oder dass die Polizeidienstanwärterinnen und -anwärter künftig immer Verständnis für die Belange von Leuten haben müssen, die nicht ganz richtig im Kopf sind? Natürlich auch privat?

    Ganz klar ist doch: Wenn der Mann das war, dessen ID sie veröffentlicht hat, dann war dies ihr gutes Recht.

    Wenn nicht, dann ist sie eher schlimmer als der tatsächliche "Stalker".

    Aber bis zur eindeutigen Lösung dieser Fragen sollte man vorsichtig mit Verurteilungen sein - man ist dann selbst das, was man hier verurteilt, oder?
  5. #5

    ...festzustellen, das es doch tatsächlich Mitmenschen gibt, die meinen "an den Pranger stellen" wäre gutes Recht.
    Die Feststellung, ob und inwieweit die an den Internet Pranger gestellte Person sich schuldig gemacht hat, obliegt einzig und allein den Strafverfolgungsbehörden
    Wenn eine Polizistin das nicht weiß oder nicht beachtet, ist sie für ihren Beruf denkbar ungeeignet.

    So einfach kann das Leben sein.....
  6. #6

    Zuerst einmal...

    Zuerst einmal ein Lob an Journalist "hut" - endlich jemand, der journalistische Grundsätze noch ernst nimmt und das Unwort "Stalker" für eine einmalige Attacke nicht verwendet.

    Zitat von raven_wolf Beitrag anzeigen
    den AGb von Facebook würde sie eh gelöscht werden
    Richtig, die Seite wurde anscheinend auch mehrmals gemeldet. Wenn man sich noch dazu die Zeit vom Abschalten (mMn ging da schon Mittwoch abend nix mehr) bis zur Pressemeldung heute anschaut, frägt man sich schon, wer da wirklich den Finger auf der "Löschen"-Taste hatte?

    Zitat von --_Der_Kleine_Prinz_-- Beitrag anzeigen
    Soll im Test aufgenommen werden, dass sich Polizistinnen und Polizisten alles gefallen lassen müssen?
    Nein, aber zumindest sollten Polizisten die Rechte Beschuldigter kennen.

    Zitat von --_Der_Kleine_Prinz_-- Beitrag anzeigen
    Ganz klar ist doch: Wenn der Mann das war, dessen ID sie veröffentlicht hat, dann war dies ihr gutes Recht.

    Wenn nicht, dann ist sie eher schlimmer als der tatsächliche "Stalker".
    Nein, selbst wenn er es wirklich gewesen ist, hätte Frau Friedrich sich zurückhalten müssen. Wenn sie ein rechtskräftiges Urteil in der Hand hat, dann könnte man einer Veröffentlichung eher zustimmen (obwohl selbst dann die soziale Stigmatisierung bei zufälliger Namensgleichheit mMn nicht akzeptabel ist)

    Hier bei SpOn war aber schon zu lesen, daß es mehrere Namensvettern von Thorsten D. aus A. gibt. Frau Friedrich hat zugelassen, daß auf Ihrer Facebook-Seite sowohl komplette Adressen inkl. Telefonnummern dieser Menschen veröffentlich als auch massive Gewalt- und Folterdrohungen ausgesprochen wurden (es fielen Worte wie "Kastrieren", "Abschneiden" und "an den Ei..n aufhängen")

    Es ist noch keinen Monat her, daß ein aufgebrachter Mob in Emden einen Unschuldigen lynchen wollte. Frau Friedrich hat mMn die Gefahr einer ähnlichen Situation heraufbeschworen. Auch wenn Sie hier vor Vorverurteilung warnen, in Anbetracht dieser Infos habe ich mir zumindest meine Meinung über Frau Friedrich gebildet - und sie ist wenig schmeichelhaft.
  7. #7

    Zitat von --_Der_Kleine_Prinz_-- Beitrag anzeigen
    Soll im Test aufgenommen werden, dass sich Polizistinnen und Polizisten alles gefallen lassen müssen?

    .....
    Nein das nicht. Sondern dass der Besitz eines Facebookprofils beweist, dass die Kandidatin nicht über die intellektuellen Fähigkeiten verfügt, die man als Polizeibeamte benötigt. Das ist wie mit Rauchern. Die stellt auch keiner ein, der vernunftbegabtes Personal benötigt.
  8. #8

    Ich war auch einer davon...

    ...der die Facebook-Seite von Ariane Friedrich wegen Hassreden gegen Dritte gemeldet hat. Kompliment an Facebook für die kompetente und vergleichsweise rasche Reaktion. Ich glaube nämlich nicht, dass Friedrich oder ihr Trainer das selbst war, sonst kommt da IMHO eine andere Meldung von Facebook. Der Mob dort war nicht mehr zu ertragen und Ariane Friedrich selbst hielt es nicht für nötig, zumindest die kommentare zu deaktivieren oder den Mob zur Mäßigung zu rufen und die übelsten Aufrufe zu löschen. Keine Wunder also, wenn der Trainer sagt, ihre Seite würde offline bleiben.

    Bliebe ihr nur noch zu wünschen, dass sie für ihr reichlich unreifes und unüberlegtes Tun im angemessenen Rahmen zur Verantwortung gezogen wird. Alleine zivilrechtlich könnte von den T.D.'s aus A. da einiges auf sie zukommen. Und ob die Sponsoren weiter zu ihr stehen, wenn sie verurteilt wird und / oder den Dienst quittieren muss, wird sich zeigen. Vielleicht haben es Friedrich und ihr Mob nun endlich verstanden, dass Frauen keine "Opfer erster Klasse" sind und sich an die gleichen Regeln zu halten haben wie alle anderen. Das dümmliche Gendergeschwätz mancher Kommentatorinnen, die Frau Friedrich noch dauernd "Mut" attestieren wollten, ließ mich oft genug am Verstand dieser Personen zweifeln.
  9. #9

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Nein das nicht. Sondern dass der Besitz eines Facebookprofils beweist, dass die Kandidatin nicht über die intellektuellen Fähigkeiten verfügt, die man als Polizeibeamte benötigt. Das ist wie mit Rauchern. Die stellt auch keiner ein, der vernunftbegabtes Personal benötigt.
    Ich habe keine FB Account, lässt das den Schluss zu, dass ich für den Polizeiberuf ungeeignet bin, oder sollte ich mich anmelden?

    MfG. Rainer


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