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Wasserspende-Projekt in Holland: Der gesunde Durst

SPIEGEL ONLINETausende öffentliche Trinkwasser-Hähne sollen in den nächsten Jahren auf Bahnhöfen und Plätzen in den Niederlanden entstehen. Das kostenlose Wasser soll gegen Übergewicht von Jugendlichen helfen, die Bevölkerung zum Trinken animieren - und so die Kosten im Gesundheitssystem senken.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...852501,00.html
  1. #1

    Geschäft mit Wasser

    1. Das Wasser kommt in D-Land in hoher Qualität aus der Wand. Trotzdem stehen in vielen öffentlichen Gebäuden/Unternehmen Wasserspender. Der Preis von Leitungswasser beträgt nur den Bruchteil dessen, was die Spender bzw. die Flaschen kosten: Eine Gallone mit einem Inhalt von 18,9 Litern Wasser kostet ca. 10,-- €. Das bedeutet einen Preis von 52 Cent je Liter Gallonenwasser. Darüberhinaus kostet die Zapfanlage noch eine monatliche Miete und erfordert die Gallonenversorgung auch eine gewisse Logistik, da die Gallonen rechtzeitig nachbestellt werden müssen. Aus dem Hahn kostet ein m³ (1000l ) ca. 2,50 Euro, der Liter also 0,25 ct.

    2. Gallonensysteme sind hygienisch bedenklich: http://www.stern.de/wissen/ernaehrung/wasserspender-verkeimtes-kuehles-nass-551649.html

    3. Es ist ökologisch unsinnig, Wasser, das anderswo aus dem Netz gezapft wird, per LKW durch halb Deutschland zu karren!: (abgesehen von den Plastikflaschen usw…)

    http://www.bottled-life.com/
    http://www.youtube.com/watch?v=Se12y9hSOM0

    4. Meißt ist ein fragwürdiger Monopolist (Nestle) Nutznießer des Wasserhandels: http://www.geozeit.de/?id=449

    Die Initiative in Holland ist nur zu begrüßen!!
  2. #2

    öffentliche Süffelbrunnen

    gab es bereits in den 70'er Jahren in Magdeburg. Wie ich letzten Winter feststellen konnte stehen da immer noch einige im Stadtzentrum. Das waren/sind kleine nicht hässliche Edelstahlbrunnen die via ca 10cm hoher Fontänen dem Durstigen das Wasser anbieten.
    Mich hat eh gewundert das das keine Nachahmer fand. Allerdings war auch das Trinkwasser in Magdeburg zumindest damals von einzigartiger Qualität.
  3. #3

    tolles Land

    die Holländer sind immer schon etwas aufgeweckter als wir.Eine gute Idee mit Pfiff,wenn wir schon nicht auf solche einfachen Ideen kommen sollten wir es einfach nachmachen.
  4. #4

    Zitat von gg0815 Beitrag anzeigen
    gab es bereits in den 70'er Jahren in Magdeburg. Wie ich letzten Winter feststellen konnte stehen da immer noch einige im Stadtzentrum. Das waren/sind kleine nicht hässliche Edelstahlbrunnen die via ca 10cm hoher Fontänen dem Durstigen das Wasser anbieten.
    Mich hat eh gewundert das das keine Nachahmer fand. Allerdings war auch das Trinkwasser in Magdeburg zumindest damals von einzigartiger Qualität.
    Mich wundert das nicht. In den 70er Jahren war Magdeburg DDR. Und eher riskiert die BRD den Öko- und Fettkollaps, als zuzugeben, dass nicht alles schlecht war ...

    Aber es geht natürlich ums Geld. Für einen Spottpreis (z. B. Pfand 15 Cent) bekommt man eine extrem praktische 0,5-Liter-Plastikflasche, die man dann immer wieder auffüllen könnte. Pech für die Konzerne, die mit Malaqa oder wie dieses von einem Fernsehfuzzi beworbene Produkt heißt, bisher einen Riesenprofit machen.
  5. #5

    Das würde sich doch in D nie flächendecken durchsetzen. Wenn eine Getränkeindustrie erfolgreich gegen Werbeverbote für Alkohol vorgeht und die Ampelkennzeichnung ihrer Zuckerwasserbomben verhindert, wird sie sowas doch nicht durchgehen lassen.
  6. #6

    chancenlos

    hallo?!? wir leben im kapitalismus! irgendwas umsonst anzubieten, gar flächendeckend (!), sprich, also v.a. auch da, wo es sinnvoll wäre (bahnhöfe etc.) ... keine chance, wenn dadurch anderweitig geschäft, business, profit, gewinn verhindert wird.

    Da wird sündhaft teuer was aufgestellt, was spätestens ein paar jahre später nach genügend lobbydruck hinterrücks wieder abmontiert oder stillgelegt wird.

    nett gemeint, aber schlecht gemacht, würde ich mal sagen.
    sorry, aber so is das leben, so ist das system.
  7. #7

    prima Sache

    Nur zu begrüssen! Ob das nun wirklich gegen Fettleibigkeit helfen wird weiss ich nicht. In den USA gibt des diese Spender schon seit langem. Hat zumindest diversen Getränkeherstellern nicht geschadet. Das hier im Forum gleich wieder Verschwörungstheorien aufgebracht werden finde ich eher amüsant und wie so oft werden Lobbies überschätzt.
  8. #8

    Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausende öffentliche Trinkwasser-Hähne sollen in den nächsten Jahren auf Bahnhöfen und Plätzen in den Niederlanden entstehen. Das kostenlose Wasser soll gegen Übergewicht von Jugendlichen helfen, die Bevölkerung zum Trinken animieren - und so die Kosten im Gesundheitssystem senken.

    Trinkwasser: Öffentliche Trinkwasser-Hähne sollen in Holland entstehen - SPIEGEL ONLINE
    Also über die Qualität vom Wasser aus der Wand gibt es auch andere Ansichten. Gerade wenn es um Medikamenten-Rückstände geht schneidet es schlecht ab. Und das ist der Grund warum wir und viele andere auch dieses Wasser nicht trinken.
    Hähne in der Öffentlichkeit setzen eine "anständige und saubere" Gesellschaft voraus. Da ich die aber nirgends erkennen kann würde ich da auch kein Wasser trinken wollen.
  9. #9

    Weniger ist mehr...kostenlos ist gesünder

    Ich trinke seit jahrzehnten nur Leitungswasser und das auch in tropischen Ländern, da braucht es einen kleinen Kohle-Wasserfilter. Gesund muss nicht teuer sein, denn auch Bewegung ist kostenlos und gesund. Wenn man lange Radtouren unternimmt, dann kann man kein Wasser trinken was mit Kohlensäure versetzt ist. Dann ist es überall in Europa sehr hilfreich nach Friedhöfen ausschau zu halten. Da hat es immer kostenloses Trikwasser und bisher hab ich nur nette Menschen angetroffen, ach die Tankstelle für die Radler, oder so ähnliche lustige Bemerkungen. Seltsam hab ich mich nur mal in Nirdschweden gefühlt, wo ich genau um 24 Uhr die Wasserflaschen auf den Friedhof auffüllte.








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