Wasserbilanz: Die Erde hat ein Leck

NASADer blaue Planet verliert sein Wasser: Bereits ein Viertel der Meere seien entschwunden - teils ins All, berichten Forscher. Auch auf den Kontinenten gibt es Orte, die Wasser aus den Ozeanen binden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...819868,00.html
  1. #60

    Zitat von augu Beitrag anzeigen
    Flott geschrieben, aber auf nahe liegende Einwände nicht eingegangen:"Seit der Frühzeit vor knapp vier Milliarden Jahren haben sich die Ozeane um ein Viertel entleert."
    D.h. die größte Wassermenge in den Ozeanen gab es in der Frühzeit, kurze Zeit nach der Entstehung als glutflüssiger Planet. Während der glutflüssigen Phase gab es sicher keine Ozeane mit flüssigem Wasser und danach- so nahm ich bisher an- entstand das flüssige Wasser über einen längeren Zeitraum, z.T. aus dem Weltraum eingefangen. Dabei bildeten sich auch über einen längeren Zeitraum die Ozeane. Dann kann nicht kurz nach dem Ende der glutfüssigen Phase schon die maximale Wassermenge an der Erdoberfläche vorhanden gewesen sein. Oder war es anders ?
    Im All gibt es kein flüssiges Wasser...
  2. #61

    pseudowissenschaftliches GH

    Zitat von erst_denken Beitrag anzeigen
    Ich will mich zum Inhalt dieses gesammelten Unsinns nicht äußern. Nur soviel lieber einziger, wahrer Weltenversteher: Auch wenn die sogenannten Wissenschaftler (z.B. die von Ihnen geschmähten Physiker) alle keine Ahnung habe, so ist es doch bewährte Praxis Abkürzungen zu erklären. Was ist denn dieser geheimnisvolle GH? Greatest Hits? Gesamthochschule? GeErichtshof? Guitar Hero? Großhandel? Ghana Airways? Ich würde Ihre Theorie so gern verstehen, scheitere am schon am ersten Begriff. Schade!!!!
    Ja, also pseudowissenschaftlichem Geschwafel sollte man nicht allzuviel Zeit schenken :-)
    Gravitativer Hintergrund und Gravitative Entkopplung sind zwei Begriffe, die da postuliert werden. Aber das Schriftdeutsch des Erfinders dieser Begriffe ist nicht das Beste.

    In Bezug auf die vielen halbbatzigen Berechnungen vieler Schreiberlinge hier bin ich doch immer wieder entsetzt, wie wenig Bildung aus Schulzeiten hängen geblieben ist.
  3. #62

    Zitat von hans_schnabel Beitrag anzeigen
    Eine einfache Überschlagsrechnung zeigt:
    Fläche der Ozeane: ca 2/3 von 500 Mio km^2 = 3,4 x 10^8 km^2 = 3,4 x 10^14 m^2
    Durchschnittliche Tiefe = 5000 m
    => Ozeanvolumen = 1,7 x 10^18 m^3

    Bei ca 10^6 m^3 pro Jahr würde es also ca 2 x 10^12 Jahre, das heißt 2000 Milliarden Jahre, dauern, bis alles Wasser weg ist.
    Durchschnittl. Tiefe der Ozeane: 3682,2m
    Fläche der Ozeane: 361 Mio km^2
  4. #63

    Das ist etwas plump gedacht.

    Zitat von huberwin Beitrag anzeigen
    das müßte doch noch viel mehr sein, wenn ich allein bedenke wieviel Wasser ich allein durch trinken so im Laufe meines Lebens verschwinden lasse. 7.000.000.000. Menschen tun das gleiche, und dann erst die Tiere, die Natur usw.
    Wohin verschwindet denn das Wasser? Sie geben genauso viel Wasser ab, wie sie aufnehmen. Sei es über den Urin, beim Schwitzen oder Atmen. Das ist ein Kreislauf, aus dem nichts verschwindet. Sie lagern es nur permanent um.
  5. #64

    Zitat von huberwin Beitrag anzeigen
    das müßte doch noch viel mehr sein, wenn ich allein bedenke wieviel Wasser ich allein durch trinken so im Laufe meines Lebens verschwinden lasse. 7.000.000.000. Menschen tun das gleiche, und dann erst die Tiere, die Natur usw.
    Nach ein/zwei Jährchen platzen Menschen Ihrer Bauart.

    Die anderen geben ihre nicht endzulagernden Körpergifte in Wasser gelöst wieder ab und atmen etwa 100ml Wasser pro Stunde wieder aus.
  6. #65

    Wiss. Text

    Zitat von RogerRabit1962 Beitrag anzeigen
    Was, bittesehr ist leichtes Wasser?
    Ich kenne zwar schweres Wasser, aber leichtes?
    Hier eine wissenschaftl. Abhandlung zum Thema "leichtes Wasser"

    Ein Blick in das Dokument lohnt sich!
  7. #66

    Es ist zum verzweifeln!

    Da rettet Deutschland im Alleingang das Weltklima - und dann DAS!

    Alles umsonst! Das Weltall klaut uns das Wasser und entzieht sich (noch) dem deutschen Bestreben nach Klimarettung!
    Wie kann mein ganz persönlicher Beitrag aussehen, um das "Wasserleck" zu stopfen?
    Wenn jeder Deutsche jedes Jahr einen Liter Wasser "spart" sind wir schon ganz dicht dran.
    Und wenn wir Deutschen jedes Jahr 2 Liter sparen - füllen wir sogar die Erde langsam wieder auf!
    Deutschland wird wieder Vorreiter in Sachen Klimaschutz! Die ganze Welt wird uns dankbar sein!
  8. #67

    Lötzinn

    Zitat von Berlin142 Beitrag anzeigen
    Wohin verschwindet denn das Wasser? Sie geben genauso viel Wasser ab, wie sie aufnehmen. Sei es über den Urin, beim Schwitzen oder Atmen. Das ist ein Kreislauf, aus dem nichts verschwindet. Sie lagern es nur permanent um.
    Quatsch mit Soße!

    Wenn ich einen Liter Wasser trinke, kommt da in Form von Urin nicht mal die Hälfte raus! Wo ist denn der Rest davon geblieben, Du STUDENT! ;o)

    Richtig, das hab ich verdaut, irgendwie isses halt weg... Denk mal drüber nach! Das versteht nicht jeder ...
  9. #68

    Zitat von Cassandra105 Beitrag anzeigen
    aber natürlich hassen gewinnsüchtige Menschen kostenlose Energie vom Himmel. Schließlich kann man den Menschen heute schlecht verkaufen, dass Apollon eine Opfergabe dafür haben will.
    Schon mal überlegt, wie gering die Druckkosten sein müssen, wenn man den Preis eines Buches mit den Downloadkosten bei Amazon vergleicht?

    So wird es natürlich mit erneuerbarer Energie auch sein. Dass sie billiger ist, kann doch wohl kaum dem dummen Verbraucher zum Guten gereichen. Wäre ja das Letzte, Dummheit auch noch zu belohnen.
  10. #69

    Ein wenig wohl....

    Zitat von augu Beitrag anzeigen
    Flott geschrieben, aber auf nahe liegende Einwände nicht eingegangen:"Seit der Frühzeit vor knapp vier Milliarden Jahren haben sich die Ozeane um ein Viertel entleert."
    D.h. die größte Wassermenge in den Ozeanen gab es in der Frühzeit, kurze Zeit nach der Entstehung als glutflüssiger Planet. Während der glutflüssigen Phase gab es sicher keine Ozeane mit flüssigem Wasser und danach- so nahm ich bisher an- entstand das flüssige Wasser über einen längeren Zeitraum, z.T. aus dem Weltraum eingefangen. Dabei bildeten sich auch über einen längeren Zeitraum die Ozeane. Dann kann nicht kurz nach dem Ende der glutfüssigen Phase schon die maximale Wassermenge an der Erdoberfläche vorhanden gewesen sein. Oder war es anders ?
    Die Erde entstand ja erst durch Zusammenballung der Massen und an der Oberfläche ob der sich erst bildenden Atmosühäre kam es zu sehr rascher Abkühlung. Das führte auch dazu, dass sich eben recht schnell Ozeane bildeten - trotz des deutlich höheren Vulkanismus etc.. Es muss ziemlich heftig geräuchert und gequalmt haben in der Zeit. :-) Allerdings dürfen sie hier auch nicht mit Jahren oder Jahrzehnten rechen. Und in vielleicht 500 Mio Jahren kann schon einiges passieren. Denken sie nur daran, dass im Silur vor eben ~500 Mio. Jahren erst das Leben begann, den vorsichtigen Schritt aus dem Wasser zu wagen.