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Wasser für Namibia: Forscher finden gigantischen See unter der Wüste

Getty Images/USGSIm Norden Namibias haben deutsche Forscher ein gigantisches Süßwasserreservoir entdeckt - Hunderte Meter unter dem meist verdorrten Boden. Das Wasser von Ohangwena II ist zehntausend Jahre alt und könnte fast die Hälfte des Landes für 400 Jahre versorgen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...845638,00.html
  1. #1

    Zitat von Quinger
    Das Gros des Wassers aber ist nutzbar und von bester Qualität. Aufgrund des sehr langsamen Versickerungszyklus stammt der größte Teil aus einer Zeit vor rund 10.000 Jahren - und ist damit ungewöhnlich frei von den heute üblichen Kontaminationen.
    Deswegen wird man das Wasser auch nicht den Einheimischen überlassen, sondern auf Flaschen ziehen, um es für 8€ den Liter an Leistungsträger zu verkaufen...
  2. #2

    Rauspumpen und mittels Bankern von der Deutschen Bank

    vermarkten. Erst um den halben Erdball verschiffen und dann teuer an die Afrikaner in Tetra-Packs verkaufen. So wird Profit. Mutti würde sagen: Es ist alternativlos.
    Ich zweifle nicht, dass es so werden wird.
  3. #3

    Ein Unglück für die Bevölkerung

    Öl- oder Goldvorkommen sind eine große Katastrophe für die Bevölkerung, weil der Westen ( und nun auch der gelehrige Schüler China) nur an marktwirtschaftlichen Profit denkt und die Umwelt und Menschen rücksichtslos ausbeutet, ruiniert. Hoffen wir, daß es nicht zum Ausbeuten des Wassers kommt.
  4. #4

    Verantwortungsvoll nutzen

    Ich wünsche den Nigerianern von ganzem Herzen, dass sie ihre Wasservorkommen zum Wohle des Volkes verantwortungsvoll nutzen.
    Da es sich um Wasser- und nicht um andersartige Rohstoffvorkommen handelt, ist eine Ausbeutung durch ausländische Konzerne zu ungunsten der Bevölkerung (wie es z.B. mit den Erz- und Öllagerstätten im Sudan erfolgt) kaum zu befürchten, da die USA, Europa und China das große Glück haben, über ausreichende Mengen Trinkwasser zu verfügen.
  5. #5

    Alter Hut

    1. Dieses Reservoir ist schon lange bekannt, genauso wie
    das artesische Wasserbecken unter der Kalahari
    2. Das Foto ist eine Satellitenaufnahme von "Sossusvlei"
    und das hat nichts mit dem Cuvelai-Becken zu tun.
    "Sossusvlei" ist die Sackgasse eines Flußlaufs, der
    mal im Atlantik mündete und dessen Lauf jetzt durch
    die Wanderdünen der Namib versperrt wird - liegt ca.
    500 km weiter südlich vom Cuvelai-Becken
    3. Das Cuvelai-Becken liegt nicht unter einer Sandwüste,
    sondern in einer Gegend im Norden Namibias, die man
    allerhöchstens als Halbwüste bezeichnen kann

    Man wird das Wasser abpumpen um irgendwo im grossen
    Stil zu bewässern bis es alle ist.
  6. #6

    So so ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Norden Namibias haben deutsche Forscher ein gigantisches Süßwasserreservoir entdeckt - Hunderte Meter unter dem meist verdorrten Boden. Das Wasser von Ohangwena II ist zehntausend Jahre alt und könnte fast die Hälfte des Landes für 400 Jahre versorgen.

    Gigantischer Trinkwasserspeicher unter Namibia gefunden - SPIEGEL ONLINE

    ..."5 bis 8 Millionen kubikmeter Trinkwsser WARTEN darauf gefördert zu werden"...?? Ob das dumme Trinkwasser da unten das denn auch weiss- dass es gefälligst darum zu Betteln hat von uns gefördert zu werden??- das ist doch wie mit allen anderen Bodenschätzen- die WARTEN ja alle nur darauf vo0n uns Gierigen Menschen gefördert, Verbraucht , B'e und abgenutz zu werdenum Mutter Erde ja nicht auch nur den kleinsten Schatz zu belassen,
    -wo kämen wir denn auch DA hin ??
    Natürlich ist es Sinnvoll und Human die Trinkwasserversorgung in Afrika zu Verbessern wo es geht- aber sinnvoll und mit augenmass! ausserdem gilt die Prognose wie lange dies Wasser reicht natürlich NUR
    bei gleichbleibender Bevölkerungszahl- und Unverändertem- also NICHT-Europäischem -geschweige denn US-Amerikanischem- "Nutzungsverhalten"... Dass DIES bei Voranschreitender "ENTWICKLUNG" einer benachteiligten Bevölkerungsschicht gerade
    NICHT so ist- DAs allerdings ist Binse...!
  7. #7

    seltsam...

    ...Miesepeter überall: kann sich denn nicht einer von Euch freuen, dass ein großes Problem für ein durstiges Land weniger existiert? Stattdessen wird nur moniert, dass jetzt irgendwelche Profiteure anfangen, den Fund zu vermarkten.

    Seltasam finde ich das Rechenexempel "...rund 40 Prozent der namibischen Bevölkerung mindestens 400 Jahre mit Trinkwasser zu versorgen...." Warum nicht alle 160 Jahre oder 50 % für 320 Jahre. Warum denn nur 40 Prozent der Bevölkerung (der Norden?). Ansonsten: Glückwunsch Namibia zum Geschenk
  8. #8

    optional

    Afrika hat so viele Schätze ... und welche werdenzum Wohle der Bevölkerung gefördert ??? Ich habe in Südwest gelebt und mir graut es vor der Ausbeutung durch die Regierenden und deren Günstlinge.
  9. #9

    40% für 400 Jahre...

    Glückwunsch! So sieht nachhaltiges Handeln aus.


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