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Wartungspanne: 30 Schrauben fehlten - Airbus flog trotzdem
Ein Airbus-Passagierjet der Air France war tagelang im Einsatz - obwohl ihm rund 30 Schrauben fehlten. Eine chinesische Firma hatte sie bei Wartungsarbeiten offenbar schlicht vergessen. Jetzt überprüft auch die Lufthansa den Vorfall. Es war wohl nicht der erste dieser Art.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...799946,00.html
- #1 25.11.2011 12:59 von
kleine Lebensweisheit
Wer billig kauft der bekommt billig
Eigentlich sollte man annehmen das bei der Sicherheit nicht gespart wird, aber für die Manager aller Unternehmen zählen nur die Quartalszahlen und wenn die nicht stimmen werden sie von den Analysten abgestraft...was zählen da schon Menschenleben...der Markt wird es schon richten. - #2 25.11.2011 13:02 von Transmitter
Das kann passieren!
So etwas kann in der Hektik solcher Wartungsarbeiten schnell einmal passieren. Bei der letzten Inspektion meines Autos wurde beispielsweise vergessen, den Motor wieder einzubauen. Ich habe dies erst Wochen später gemerkt. Nach einer langen Fahrt in den Urlaub.
- #3 25.11.2011 13:03 von
- #4 25.11.2011 13:05 von
Dem kann man nir zustimmen!
Absolut richtig! Leider hat man als Aussenstehender diesbezüglich auch keine Vorstellungen! Wer rechnet schon damit, dass ein Flugzeug zur Wartung extra nach China geflogen wird? Wo bleibt da der angeblich so hohe Qualitätsanspruch der Lufthansa? Von Air France hätte ich solche Mätzchen schon eher erwartet.
Aber wer als Verbraucher dann irgendwann mal chinesische Autos oder ähnliches kauft hat selber schuld! Lieber ein paar Euro mehr ausgeben und dafür dann auch ein wenig mehr Sicherheit kaufen. - #5 25.11.2011 13:08 von
"Nur" generalüberholt?
"Eigentlich sollte der Airbus A340 ... nur generalüberholt werden."
Äh, was heißt hier "nur"? Nach meinem Verständnis des Worts und auch dem des BHG beinhaltet eine Generalüberholung, "daß sämtliche bewegliche [...] [T]eile ausgebaut und, so weit erforderlich, entweder hergerichtet oder erneuert und die feststehenden Teile auf ihre Unversehrtheit hin untersucht werden. Das geht weit über die bloße Prüfung der Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit hinaus."
(Quelle: http://www.rechtsanwalt.com/urteil-1...eralueberholt/)
Das "nur" im Artikel klingt so, als ob die putzigen Chinesen lediglich irgendeine mindere Handlangerarbeit verrichten sollten. Hier geht's aber um den Wartungscheck eines Flugzeugs. - #6 25.11.2011 13:08 von Matzescd
Na... waren die armen Chinesen...
...unterbezahlt und übermüdet?
Aber der Einkauf bei Air France hat ein Schnäppchen gemacht. Die Franzosen haben wohl ihren Job verloren und ein Unternehmensberater hat seine Finca auf Malle neu eingerichtet.
Also alles in bester Ordnung. - #7 25.11.2011 13:10 von
Hauptsache billig...
Wer die Arbeit ausgliedert, kann eben keine 100%ige Kontrolle mehr über das Endprodukt haben.
Wenn was passiert wäre, hätte ich gerne mal die Spin-Doctors der Fluggesellschaften gesehen, wie sie versuchen, den Vorfall in die Schuhe des chinesischen Dienstleisters zu schieben... - #8 25.11.2011 13:11 von
....
Das perverse daran ist, dass es sich, selbst wenn der Flieger vom Himmel gekommen wäre, für die Fluggesellschaft trotzdem lohnt ihre Maschinen vom Chinesen warten zu lassen.
- #9 25.11.2011 13:11 von
Und für die gründlicheren und besser ausgebildeten deutschen Flugzeugtechniker ....
... zahlen die Steuerzahler dann die Hartz IV Versorgung?
Wie verrückt ist diese gierige Welt denn noch?
Vielleicht sollte Lufthansa zumindest seinen Passagieren deutlich ihre "Wartungsarbeiten" mit "Made in China Aufklebern" in ihren Flugzeugen kennzeichnen.
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