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Warteschleife: Zu dämlich zum Offline-Shoppen
REUTERSWeil die Kunden alles im Web bestellen, droht der gute alten Einzelhandel eines vorzeitigen Todes zu sterben. Tom König möchte mit Old-School-Shopping dagegenhalten. Leider sind viele Fachgeschäfte selbst schuld, wenn ihnen Amazon und Konsorten den Garaus machen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...808400,00.html
- #1 20.04.2012 15:45 von
Die große Frage ist...
... warum größeren Einzelhändlern der Sprung ins Internet nicht gelingen will. Immerhin verfügen sie über Branchenerfahrung, vernünftige Einkaufskonditionen, Warenwirtschaft, Lager, Mitarbeiter, eben alles was ein Onlineshop so braucht, um im großen Stil arbeiten zu können.
- #2 20.04.2012 16:06 von
Olle Kamellen
Nicht mehr ganz taufrisch der Artikel:
Ich tippe bei Google "Ich tippe bei Amazon "Marmot Down Black L" ein" ein und finde den Artikel datiert vom Januar dieses Jahres. - #3 20.04.2012 16:14 von
- #4 20.04.2012 16:19 von
Es ist aber auch ein ...
...Teufelskreis. Weil ich bis auf den Media-Markt im Umkreis von 15 Kilometern keine CDs mehr kaufen kann, kaufe ich bei Amazon. Damit haben aber die Plattenläden der 70er und 80er Jahre keine Chance mehr.
Mit kleinen Standardteilen - Kabel, Druckerpatronen und so ein Zeugs - ist es doch ähnlich. Bevor ich 10 Kilometer fahre, bestelle ich im Netz, meist ist es günstiger und ich spare die Zeit in den Laden zu fahren. Mit Büchern ist es noch anders, die kaufe ich grundsätzlich beim Buchhandel, aber wohl nur, bis ich irgendwann auch einen eBook-Reader habe.
Ich befürchte, dass sich die Entwicklung nicht mehr umkehren lässt. Es ist einfach bequem im Internet zu shoppen, obwohl natürlich die Logistik wenig nachhaltig ist. Ist eben ein Unterschied, ob jede CD einzeln eingepackt in meine Stadt geschickt wird, oder die CDs kartonweise und ich kaufe sie dann im Laden. - #5 20.04.2012 16:25 von
- #6 20.04.2012 16:31 von
Der Haken im Offlinehandel, wenn ich etwas bestimmtes brauche, renn ich durch 3 verschiedene Läden.
Häufige Antwort, haben wir nicht da, müssen wir bestellen.
Also, mal wieder vergebens in der Stadt gewesen, Parkplatz gesucht, geärgert und soll noch mal wiederkommen.
Dann bestell ich es doch lieber gleich selber und bekomme die Ware ins Haus.
In der Regel auch noch schneller als über einen Fachhändler, der nix da hat. - #7 20.04.2012 16:40 von
CDs in einem Elektronikmarkt zu kaufen ist meist ungünstig. Deren Preise mache ich nicht mit. Den normalen CD-Laden gibt es quasi nicht mehr, wenigstens nicht in meiner Stadt. Ergo: Amazon bzw. Subanbieter. Bücher dank Preisbindung nur im Buchhandel, es sei denn, es ist leichte Kost für die Reise, die man meist antiquarisch im Netz bekommt. Aber, es klingt verrückt: ich brauche Stahlnägel für Bilder etc. Eisenwarengeschäfte gibt es nicht mehr, und ich hasse Baumärkte wie die Pest (bin nunmal kein typischer Mann), außerdem liegen die auf der Grünen Wiese & ich habe kein Auto. Da habe ich heute tatsächlich Stahlnägel via Amazon bestellt. (Gleich mal zwei Stück, denn der Trend geht zu Zweitnagel. - War jetzt ironisch gemeint.)
- #8 20.04.2012 18:13 von
Verkehrstechnisch dürfte Internet-Shopping besser sein: statt dass 100 Leute in die Stadt fahren und am Ende 10 CDs mit nach Hause nehmen, fährt ein Paketdienst durch die Gegend und teilt die bestellten Waren aus. Mindestens der Verkehr von Personen die nichts in der Stadt gekauft haben entfällt.
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