An Auswahl mangelt es eigentlich nicht. Aber niemand sagt einem, dass das*Sakko sitzt wie ein Kartoffelsack. Tom König geht zum Herrenausstatter - und muss sich danach von seiner Frau auslachen lassen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...799933,00.html
Sehr geehrter Herr König, Sie tuen mir leid, wenn Sie nicht man´s genug sind und dem Verkäufer gleich sagen, dass das Stück nicht paßt. Oder dass Sie einen anderen Sakko anprobieren möchten.
Braucht man nun schon einen Einkaufberater oder wie Sie es ausdrücken einen "Kleideranwalt". Arme Gesellschaft. Wie kaputt ist diese Gesellschaft die einen Kleidungs- Essen - Spaziergehencouch,
eine Supernanny usw. braucht.
Erinnert an den Anzugkauf von Loriot: Loriot - Der Anzugkauf - YouTube
Nun, nicht alle sind in allem Experten wie Sie anscheinend, da ist es dann gut, wenn sie einen Ratgeber haben und auf ihn vielleicht sogar hören ;-)
Allerdings verstehe ich nicht, dass der Autor bei dieser Historie von nicht passenden Anzügen/Sakkos im Schrank nicht einfach seinen persönlichen Coach in Kleiderfragen mit nimmt:
Seine Frau! :-))
verkauft nichtpassende Sakkos, mancher nichtpassende Fonds. Den Yuppies ist das ganz egal. Hauptsache Kohle kommt rein.
Mein Tip : probieren sie es doch einmal ohne Beratung, nur durch Wohlfühlen. Da werden sie immer die richtige Wahl treffen. Klebrige Verkäufer haben bei mir keine Chance. Oder wollten sie zu DSDS, Pop-Star oder so?
Doch, sie haben Recht, der Jugendwahn hat auch in die bereiche der seriösen Bekleidung Einzug gehalten. Klassisch-sportlich ist immer zeitlos. Was dagegen mancher schwule Modezar kreiert, trägt man vielleicht in der Gay-Bar.
Die Globalisierung ist der Tode aller wirklichen Fachgeschäfte. Globalisierung gleich Trivialisierung auf allen einschlägigen Gebieten. Und wieder besser wird das nie mehr.