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Warteschleife: Grau, grau, grau*sind alle meine Kleider
Wegen der bösen Online-Krake Amazon droht dem guten alten Einzelhandel der Hungertod. Tom König möchte mit Old-School-offline-Shopping dagegenhalten. Wenn es einem die Fachgeschäfte nur nicht so verflixt schwer machen würden, sie zu retten!
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...805333,00.html
- #1 24.01.2012 10:17 von
Leider...
... ist an der Story was dran. Allerdings geht es online auch ohne Amazon, wenn man nicht gleich dem "bösen Riesen" alles in den Schlund schmeißen will. Bücher kaufe ich online bei Libri oder gebraucht und günstig auch bei ABEBooks. Für Elektronikartikel gibt es auch ein paar gute Alternativen zu Amazon.
Gerne würde ich auch mal wieder bei meinen kleinen Einzelhändlern in meiner Straße einkaufen. Nur leider haben die immer geschlossen, wenn ich von der Arbeit komme. Und am Samstag machen die meisten dann auch schon um 13 oder 14 Uhr zu. Sorry, aber den Samstag brauche ich, um mal etwas auszuschlafen. Vor 13 Uhr gehe ich da nicht aus dem Haus... - #2 24.01.2012 10:25 von
Stimmt so wie geschrieben, einkaufen bei Amazon ist einfach bequem, schnell - und vor allem problemlos bei Rückgaben.
Bezahlung - optimal, klappt. Geld ist schnell wieder da wenn man was zurück sendet.
Versandkosten - keine, dank Prime.
Selbst einfache Artikel, z.B. eine neue Schleifscheibe für die Flex, werden bei Amazon bestellt. Per Express, ist am nächsten Tag da.
Kostet 30% weniger als im lokalen Baumarkt und man muss nicht durch die Regale suchen.
Es hat schon seinen Grund warum Amazon so erfolgreich ist das sogar EBay deutlich darunter leidet.
Leid tun mir nur die Postboten und Lieferdienste - die sich übrigens bis heute noch nicht an die moderne Situation angepasst haben, sie liefern nur Tagsüber wenn die meisten Leute auf der Arbeit sind.
Und auch bei Amazon fehlt da noch was - man sollte sich den Lieferdienst aussuchen können. Nur DHL klappt hier anständig dank abholen der Pakete an der Filiale. - #3 24.01.2012 10:28 von
Nun ja, Tom König hat seine Jacke ja gar nicht _bei_ Amazon gekauft, sondern lediglich _über_ Amazon. Dahinter stecken ja auch wieder mehr oder weniger kleine Händler aus Deutschland. Von den ganzen Händlern bei Ebay mal ganz abgesehen. Ist also alles gar nicht so schlimm, nur die, die so gar nicht mit der Zeit gehen werden evtl. irgendwann erledigt sein.
Und Kleinigkeiten werden die Leute auch weiterhin vor Ort kaufen, wer drei Bleistifte im Web bestellt muß schon sehr Nerdig drauf sein (oder es sind ganz spezielle Supersonderspezialbleistifte, mit persönlicher Widmung oder so, aber das glaube ich im geschilderten Fall weniger).
Klamotten würde ich allerdings auch weiterhin primär dort kaufen, wo ich die Sachen anfassen&anziehen kann, denn gerade da geht es ja auch um den Sitz u.s.w. Eine Jeans, Größe 34 ist eben nicht gleich eine Jeans, Größe 34. - #4 24.01.2012 10:31 von
Wenn an der Straße ein Postauto hält, um Pakete auszuliefern, lohnt es sich da mal durch die offene Tür in den Laderaum einen Blick zuwerfen. Gefühlt die Hälfte aller Pakete da drin sind von Amazon.
- #5 24.01.2012 10:33 von
Vor 30 Jahren waren die Leute auch alle auf Arbeit, und es ging auch. Postboten und Kurierfahrer werden schon beschissen genug bezahlt und müssen sich dafür krumm arbeiten (auch zeitlich), und jetzt sollen die auch noch rund um die Uhr im Einsatz sein, nur weil einige es nicht gebacken bekommen, in irgendeiner Form ihre Post anzunehmen ? Man kann sich den Kram zur Arbeit liefern lassen, oder zu Bekannten, oder zu einer Packstation, oder, oder, oder.
Außerdem bietet doch fast jeder Kurierdienst auch heute schon die Zustellung zu ganz exklusiven Zeiten an - nur kostet das natürlich, und das will auch wieder keiner bezahlen. - #6 24.01.2012 10:35 von
Absolut richtig.....
...,nur weiß ich nicht wieso ich ein schlechtes Gewissen haben soll. Wenn sich der Einzelhandel als nur noch als Showroom präsentiert ist das sein Ding. Ich hab es wirklich oft probiert und dasselbe erlebt wie der Autor. Meißt gibt es die Produkte garnicht im Einzelhandel, nicht in der gewünschten Größe oder Farbe und meist viel teurer. Mein Fernseher war im Media Markt 500 Euro teurer als bei Amazon. Ich war bestimmt 5 mal dort und hab nach dem Unterschied gesucht weil ich dachte das kann nicht sein. Mein Rasentraktor war 700 Euro billiger bei Amazon als bei OBI. Ich hab einfach nichts zu verschenken. Außer dem hab ich noch keine bessere Reparaturabwicklung wie bei Amazon erlebt. Mir ist zum Beispiel meine Digicam nach fast 2 Jahren kaputt gegangen. Mir wurde gesagt ich soll sie einschicken. 5 Tage später hatte ich das Geld von damals samt Versandkosten auf meinem Konto. 2 Jahre Digicam benutzt für nichts! Ich konnte mir für das Geld nun eine neue weit bessere Kamera kaufen. Ich bin aus Fairness allerdings der Marke treu geblieben
- #7 24.01.2012 10:36 von
Ich bestelle fast zu 90% nur noch im Internet und lasse es mir an die DHL Packstation liefern, die etwa 6 Minuten zu Fuß entfernt liegt. Sofern die Größe der Pakete passt.
Denn meist gibt es die Dinge die ich möchte nicht in näherer Umgebung zu kaufen und das herum schlendern in den Läden geht doch ziemlich auf Füße und Rücken. Vorallem bei Spielen für den PC oder die PS3 bestelle ich nur online in Österreich. Diese zensierten Titel in Deutschland will doch niemand haben. Selbes gilt für Blurays.
Nur Kleidung und Lebensmittel kaufe ich noch in den nahe liegenden Geschäften.
Die Zukunft wird Aussehen wie bei "Surrogates", obwohl ich mir die ganzen Werbebanner im Netz gerne mal mit der Sonnenbrille aus "Sie leben!" ansehen würde. :) - #8 24.01.2012 10:36 von
super
I love amazon. Vor zwei Wochen das erste Mal etwas zurück geschickt. Ich war beeindruckt von Geschwindigkeit und Service. Der Kauf bei Amazon ist immer wieder ein Erlebnis. Und die Kundenbewertungen helfen. Wozu noch Tests in Zeitschriften lesen?
Ich hatte mich für DSLR-Objektive interessiert und festgestellt, dass es da offensichtlich eine große Serienstreuung gibt. Das kann man im Laden eigentlich kaum testen. Was also tun? Ich wollte erst hier bei einem der großen Elektronikmärkte kaufen (war sogar ein paar Euros billiger). Aber man sagte mir, dass Rückgabe/Umtausch nicht so problemlos möglich wären. Da bleibt ja nur Amazon. Ob ich ein paar Euros mehr oder weniger bezahle, ist mir in gewissen Grenzen egal. Der Service ist wichtig. Und der stimmt bei Amazon. - #9 24.01.2012 10:37 von
Die Sache mit den Klamotten, mit dem Anprobieren und Amazon. Das lässt sich auch lösen. Irgendwann macht Amazon reine Probierläden auf, wo von allen Kleidungsstücken Muster in allen Größen hängen. Man kann dort zwar kaufen, aber nichts mitnehmen, geliefert wird per Post.
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