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Warteschleife: Der hilflose Lokführer

Spät, später, ICE: Alle schimpfen auf die Deutsche Bahn, doch als Lokführer hat man es auch nicht leicht: Denn wie soll man rechtzeitig irgendwo ankommen, wenn man erst gar nicht losfahren kann - weil der* eigene Zug einfach nicht auftaucht?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...792198,00.html
  1. #1

    Lokfuehrer wartet auf Lok

    Wenn und falls das so stimmte, alles ein herrliches Durcheinander.

    Aber gut, Deutschland ist das erste Land weltweit ueberhaupt, wo halt Eisenbahnen im Schienennetzbetrieb fahren, Personen und Gueter befoerdern, und dazu alles auch erst seit sehr kurzer Zeit. Alles also einmalig.
    Dazu sind organisatorische Anfangsprobleme in der Einfuehrung der neuen Eisenbahntechnologie freilich nicht ausgeschlossen.

    Und, wie gesagt, weil weltweit ja nun einmal einmalig, kann man ja auch nicht bei andereren Nationen und Eisenbahnbetrieben einfach nachfragen, und wie die ihre Probleme mit dem "wo steckt eigentlich die Lok" loesen.

    Tja, da kann man nix machen. Das muss sich erst mal, im Laufe der Zeit, einspielen. Eben auch solche Fragen wie, wo wird die Lok geparkt, wann wird diese, von wem, wann und wo, vorgefahren.
  2. #2

    Gps ?

    Zitat aus dem Artikel:
    <<< Sein ICE, erklärt der Mann, stehe in einem Depot. Dort holt ihn morgens jemand ab und bringt ihn zum Startbahnhof, wo ihn der Lokführer in Empfang nimmt.
    In Hamburg existierten zwei solcher Depots nahe den S-Bahn-Stationen Langenfelde und Elbgaustraße. "Manchmal ist der Zug aber nicht da, wo er laut Laufzettel sein soll", sagt der Lokführer.
    "Und dann? Kann man den Zug nicht über Funk lokalisieren?"
    Er schüttelt den Kopf. "Nö. Dann fährt der Zubringer mit der S-Bahn zum anderen Depot und guckt, ob der ICE vielleicht dort steht." >>>

    Ich weiß micht ob ich jetzt lachen oder weinen soll. Aber auf jeden Fall ist hier wohl ausgiebiges Fremdschämen angebracht ...
  3. #3

    Super System

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spät, später, ICE: Alle schimpfen auf die Deutsche Bahn, doch als Lokführer hat man es auch nicht leicht: Denn wie soll man rechtzeitig irgendwo ankommen, wenn man erst gar nicht losfahren kann - weil der* eigene Zug einfach nicht auftaucht?

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...792198,00.html
    Genial, wie das gelöst ist. Das kann der Herr Mehdorn jetzt auch bei Air Berlin einführen!
  4. #4

    Dr. med.

    Alles Quatsch. Es ist nun mal so, dass Lokführer teilweise sehr lange brauchen, bis ihre Locken richtig Volumen haben und locker-lockig herumwuscheln. So kommt schnell mal eine dreiviertel Stunde zusammen. Siehe Beweisfoto im Artikel.
  5. #5

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spät, später, ICE: Alle schimpfen auf die Deutsche Bahn, doch als Lokführer hat man es auch nicht leicht: Denn wie soll man rechtzeitig irgendwo ankommen, wenn man erst gar nicht losfahren kann - weil der* eigene Zug einfach nicht auftaucht?

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...792198,00.html
    Aha, so verhält sich das also. Ich habe mich immer schon gefragt, wie es kommen kann, dass man am Dammtor auf den Zug warten muss, der eine Station vorher erst bereitgestellt wird. Danke für die Aufklärung.
    Sicher sind die Verantwortlichen der Bahn auch überrascht darüber, wer am Abend zuvor mal wieder den Zug sonstwo versteckt und eine falsche Information auf den Laufzettel geschrieben hat. Der Kollege soll doch morgens mal ordentlich ins schwitzen kommen und sich bewegen. Mobbing lebt schliesslich vom mitmachen.
    Ausserdem ist das ja so eine Sache mit den Fahrplänen, die passen sich einfach nicht den wirklichen Gegebenheiten an - und das täglich.
  6. #6

    Zug geklaut?

    Würden die einen geklauten Zug auch nicht wiederfinden? Wenn man an einen einteiligen alten ICE einen zweiten anhängt und wartet bis er irgendwo in Italien ankommt ...

    ... vielleicht schon vorgekommen.
  7. #7

    Leichte Beute

    Vielleicht sollte man die Fahndung nach ICE-Zügen auch in das Procedere bei Vermisstenanzeigen der örtlichen Polizei mit einbeziehen, die dann mit Blaulicht in die zur Auswahl stehenden Depots nach dem vermissten Zug schaut. Das wäre nicht nur hilfreich für die Bahn, sondern auch ein Schritt zu Kriminalprävention.

    Sollte es sich herumsprechen, wie leicht Züge der Deutschen Bahn aus dem Blickfeld geraten können, ist es nur eine Frage der Zeit, dass Rohstoff-Diebe, die es auf Metalle abgesehen haben, die ICE der Bahn ins Visier nehmen. Schienen der Deutschen Bahn hatten sie sich ja bereits bemächtigt und ein Zug hat den Vorteil, dass er sich als Diebesgut selber wegtransportieren kann. Nicht mehr gewartete Streckenabschnitte hat die Bahn zur Genüge, so dass die Beute dort abgestellt bis zur kompletten Zerlegung unentdeckt bleiben kann.
  8. #8

    Der Winter steht uns noch bevor

    Zitat von worldwatch Beitrag anzeigen
    Wenn und falls das so stimmte, alles ein herrliches Durcheinander.
    Natürlich stimmt das alles so. Auch ich erlebte Ähnliches mehrfach. Mehdorn hat den leidlich funktionierenden DB-Betrieb kaputtgespart. Und Grube kehrt diesen Trend nicht nur nicht um, sondern erhöht mit dem bevorstehenden Fahrplanwechsel im jährlichen Zyklus auch noch die Preise: Wofür eigentlich!?
  9. #9

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spät, später, ICE: Alle schimpfen auf die Deutsche Bahn (...)
    Alle? Fast alle!
    Ich schimpfe nicht auf die Deutsche Bahn!








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