Warnung vor hohen Kosten: Wirtschaft setzt Regierung bei Energiewende unter Druck

dapdEine solche Steilvorlage lässt sich die Industrie nicht entgehen: Zwei Minister der Regierung Merkel zweifeln an den Zielen der Energiewende, prompt erhöht die Wirtschaft den Druck. "Die Politik muss die Kosten senken", fordert der Chef des Industrie- und Handelskammertages.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...845007,00.html
  1. #1

    Geduldsprobe

    WIr werden auf die echte Energiewende noch etwas warten müssen; genauer gesagt bis Herbst 2013, denn die schwarz-gelbe "Wunschkoalitioin" wird sich bis dahin auf jeden Fall noch durchwursteln; und die FDP, speziell Rösler, wird bis dahin noch auf der Bremse stehen, wo sie nur kann.

    Bis jetzt hätten wir ja noch einen gewissen Know-How-Vorsprung bei regenerativen Energien, der uns für die nächsten Jahrzehnte den Wohlstand sichern könnte; aber wir diskutieren ja lieber darüber, ob der Strom für die Industrie noch etwas mehr subventioniert werden kann, anstatt über die Frage, ob wir uns in 5 oder 10 Jahren überhaupt noch die fossile Energieversorgung leisten können - denn die Preise für Öl, Gas, Kohle etc. werden im mittel- und langfristigen Trend massiv weiter steigen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Dass müssten doch sogar Volks- und Betriebswirte begreifen: immer knapper werdende Güter werden immer teurer! Wind und Sonne werden für die nächsten Jahrtausende aller Voraussicht nach nicht weniger ...
  2. #2

    das Lügenmärchen der Bundeskanzlerin

    Sie will doch gar keine Energiewende, Wenn es nach Frau Merkel und den Schwarzen Abgeordneten geht bleibt die Atomenergie nach der nächsten Bundestagswahl weiterhin im Gespräch. Diese Lügen am deutschen Volk sind nicht mehr hin nehm bar. Diese Regierung hat nur die Japan Katastrophe als anlass genommen die Kernenergie zur Sprache zubringen und meint das Volk vergisst bis zur Bundestagswahl wieder alles. Aber diese Regierung ist durch schaut mit ihren Lügen der Kanzlerin, der Minister Rössler und Röttgen a.D. und Altmeier. Ich wähle diese Regierung nicht mehr
  3. #3

    Wahlkampf

    Der Wahlkampf beginnt, statt "mehr Netto vom Brutto" heißt es jetzt "billigen Strom für alle", mit der gleichen Glaubwürdigkeit. Die Folgen der bewusst verschleppten Maßnahmen zur Energiewende (man kann Stromtrassen auch bewusst so planen, dass sie einfach unakzeptabel sind, um dann per Gesetz den absoluten Freibrief zur ungestörten Planung zu bekommen) werden jetzt als Argument hergenommen um den Bürgern Angst vor hohen Strompreisen zu machen und über die Hintertür den Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vorzubereiten.
  4. #4

    Wieso soll die Politik die Kosten senken?
    Der Bereich wurde doch gerade privatisiert, weil die Wirtschaft angeblich alles besser und günstiger kann.
    Die Anforderungen des Marktes haben sich halt geändert.
    Und schon ist die Flexibilität und Innovation predigende Wirtschaft restlos überfordert und muß nach staatlicher Hilfe rufen?
    Erbärmlich.
  5. #5

    Was wollen die denn noch??

    Sie zahlen keine Durchleitungsgebühren für Strom, schwarzgelb hat die Stromgroßverbraucher komplett davon befreit.
    Sie zahlen kaum EEG-Umlage, Schwarzgelb befreit immer mehr Unternehmen davon.
    Es gibt Leute die kriegen den Hals nicht voll genug bis sie daran ersticken!
  6. #6

    Verstaatlichung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine solche Steilvorlage lässt sich die Industrie nicht entgehen: Zwei Minister der Regierung Merkel zweifeln an den Zielen der Energiewende, prompt erhöht die Wirtschaft den Druck. "Die Politik muss die Kosten senken", fordert der Chef des Industrie- und Handelskammertages.

    Energiewende: Wirtschaft setzt Regierung unter Druck - SPIEGEL ONLINE
    Is klar, dass es den Energieriesen nicht passt, dass sie kleinere schwarze Zahlen schreiben. Nichtsdestoweniger sind diese Unternehmen Gelddruckmaschinen, da Energie nun einmal gebraucht wird.
    Mir wäre es lieber, wenn die Strom- und Wasserversorgung in staatlicher Hand läge und damit kein Geld verdient werden könnte, sondern die Beiträge der Bezieher einfach die Kosten decken würden.
    Jetzt ist es doch so, dass besonders diese Unternehmen die Politik erpressen. "Wenn ihr nichts tut, dann werden zukünftig alle Deutschen eben viel, viel mehr für Strom bezahlen müssen. Wollt ihr das etwa?" Und schon knicken die ersten ein.
  7. #7

    Der Industrie- und Handelskammertag

    könnte selbst einen herausragenden Beitrag zur Kostensenkung in Industrie und Handel - und damit auch für die Verbraucher - leisten. Er müsste nur energisch für die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in den Industrie- und Handelskammern eintreten. Die IHKs sind die Krankheit, über die sie immer klagen.
  8. #8

    Panik

    Wahlkampf geht los. Interessen müssen vertreten werden. Das Wahlvieh beeinflußt werden. Panik verbreiten war da schon ein probates Mittel.
    Business as usual also, das ist eben repräsentative Demokratie.

    Kurzfristige Interessen sind wichtiger als langfristige Planung, da ist uns China in der Tat voraus.
    Wirtschaftt denkt in Quartalen, höchstens mal bis zur nächsten Vorstandswahl.
    Politik plant selten nachhaltig über die laufende oder nächste Legislaturperiode hinaus.

    Einfache Fragen wie: "Wie wollen wir im 21.Jhd. leben, arbeiten und unsere Gesellschaft gestalten" werden in Zeiten permanter Krisen (weiß jemand noch das Jahr in dem grad keine Krise war?) in den Hintergrund gedrängt.
    Von manchen sicher bewust - und dafür braucht keine Bilderberger-Verschwörungen.
  9. #9

    Wer glaubt das denn?

    Energie wird nur für Endnutzer teurer:

    Energiewende: Verbrauchern drohen Mehrkosten wegen Öko-Umlage - SPIEGEL ONLINE

    Energieuntensive Unternehmen werden zunehmend ausgenommen von der EEg-Umlage.

    Was bleibt ist die Profitgier der Unternehmen auf Kosten von Umwelt und Bürgern.

    Wer glaubt denn das der Preis für die kwh günstiger wäre wenn wir kein EEG hätten?

    Es wird das Maximum gefordert, nicht das wirtschaftliche Sinnvolle.

    Das mit dem extrem teuren und komplizierten Ausbau der Leitungen die Umstellung auf erneuerbare Energie verlangsamt werden soll ist offensichtlich.

    Schaut man sich kleine Investorengruppen rund um die Windenergie an, sieht man wie schnell, kostengünstig und ohne Probleme mit der Bevölkerung Lösungen umgesetzt werden.

    Die großen Netzbetreiber und Energielieferanten wollen das gar nicht, also werden Trassen geplant die mit Sicherheit teuer und vor allem gegen den Willen der Bürger durchgesetzt werden müssen.

    Alles geplant, alles mit Segen von Rösler, Merkel und Co.