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Warnung des TÜV-Verbands: Ältere Lkw zu oft in schlechtem Zustand

dapdJeder zweite ältere Lastwagen ist trotz technischer Mängel auf der Straße unterwegs. Das berichtet der TÜV-Verband nach der Auswertung von über einer Millionen Hauptuntersuchungen. Vor allem bei Kleintransportern wurden gefährliche Probleme festgestellt.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...856452,00.html
  1. #10

    Wir fahren im Auftrag von...

    jo, das sind die rostigsten Kleintransporter die man nur finden kann.

    Wobei man generell hinterfragen mag, ob nicht wirtschaftlich genutzte Fahrzeuge anderen Prüfintervallen zugeordnet werden sollten.
  2. #11

    Der Tüv ist gut so

    Zitat von sennahoj Beitrag anzeigen
    Damit haben Sie sicherlich recht. Dieser Sachverhalt ist jedoch mit der Situation hier in Deutschland nicht vergleichbar, da der Standard hier bereits vergleichsweise hoch ist.
    Es stimmt schon, ist der Aufwand die Mängel zu drücken durch mehr Kontrollen überhaupt sinnvoll?
    Aber bei den vielen Kommentaren hier, welche den Tüv als überflüssig erachten, wollte ich mal zeigen, zu was der Tüv aber auch sinnvoll ist, und wo man ohne ihn evt. wieder hinkommt.

    Aber andererseits, ein Auto mit schlechten Bremsen fährt in der Not evt. einem hinten drauf, mit Blechschaden. Ein 40 Tonner mit schlechten Bremsen kann schlimmstenfalls eine Schneise in ein Stauende schlagen, wobei hier die zusätzlichen Kontrollen wohl schon sehr gut greifen. Beunruhigen tun mir die sogenannten "Sprinter", die mit deutlich mehr als ein LKW unterwegs sind, aber auch schon deutliche schwerer als ein Auto sind.
  3. #12

    gehobener Schwachsinn

    Es dürfte unserem Gesetzgeber schließlich und endlich Es dürfte unserem Gesetzgeber schließlich und endlich als "gehobener Schwachsinn" ausgelegt werden, dass jedes Kfz nach Ablauf der gleichen Zeitspanne zum TÜV muss. In dieser Zeitspanne hat der Vielfahrer dann 200.000km hingelegt, während Opa Müller, der den VW Karmann aus den sechzigern nur Sonntags zum Brötchenholen aus der Garage holt, mal gerade 20.000 km zurückgelegt hat. Jetzt können wir noch ne Weile streiten ob das eine Extrem für das Fahrzeug und seinen Zustand nicht ebenso schädlich ist wie das andere. Dass aber die staatliche Zwangs-Hauptuntersuchung nach Ablauf einer Zeitspanne oder aber spätestens nach eine Fahrleistung von X km ("whichever occurs first" wie der Brite sagen würde) stattzufinden hat – eben auch bei LKW (UND KLEINZTRANSPORTERN!) dürfte wohl ebenso offensichtlich sein, wie die existierende Gesetzgebung diesbezüglich kurzsichtig.
  4. #13

    Och Joh!

    Zitat von Medienkenner Beitrag anzeigen
    "Probleme an der Beleuchtung" = Birne kaputt, "Schwachstellen an Motor" = Tropfen Öl, "Antriebsstrang" = Gummimanschette porös, das macht die LKW zu einer "rollenden Gefahr"!!!!!!! Demnächst forderen dann TÜV und hörige Politker, die Fahrzeuge 2x im Jahr zur Kontrolluntersuchung zu schicken?? Preußische Kontrollwut und mittelalterliche Geldabpressung. Am besten noch gleich den Bußgeldkatalog verschärfen.
    Nun, so ist er leider - der deutsche TÜV und seine Mitbewerber. Ein privates Unternehmen, mit Interesse vor allem anderen, den eigenen Gewinn zu optimieren!

    Allerdings sollten die Nutzer der diversen Transportfahrzeuge selbst dafür Sorge tragen können, das vor einer Prüfung wenigstens die "Beleuchtung" korrekt funktioniert.

    Selbst das Problem Öl-Verlust, ist im Grunde banal zu beseitigen. Eine Reinigung unmittelbar vor der Prüfung beseitigt kleineren Undichtigkeitsdreck. Ich habe selbst ein Fahrzeug, dessen Konstruktion bereits ab Werk eine minimale Undichtigkeit zwischen Motor und Getriebe besitzt und verfahre seit Jahren so!

    Es treffen offensichtlich zwei grundsätzlich gegensätzliche "Lager" aufeinander, diejenigen die das Fahrzeug zum Geldverdienen nutzen und die anderen, die das zu prüfende Fahrzeug zum Geldverdienen nutzen. Die ersteren sollten sich ganz banal darauf einstellen und ihrem Fahrzeug doch einmal die Minimalpflege angedeihen lassen!

    Wer nicht möchte, das die Intervalle der Prüfungen erhöht wird, sollte genug Chuzpe haben, sich dümmlicher Mängeleintragungen zu erwehren!
  5. #14

    Zitat von emden09 Beitrag anzeigen
    Es dürfte unserem Gesetzgeber schließlich und endlich als "gehobener Schwachsinn" ausgelegt werden, dass jedes Kfz nach Ablauf der gleichen Zeitspanne zum TÜV muss. In dieser Zeitspanne hat der Vielfahrer dann 200.000km hingelegt, während Opa Müller, der den VW Karmann aus den sechzigern nur Sonntags zum Brötchenholen aus der Garage holt, mal gerade 20.000.....
    Würden Sie dann auch noch vorschreiben wollen, dass jedes Kfz über dem hinteren Nummerschild einen weithin sichtbaren Kilometerzähler eingebaut bekommt, der jeweils nach einem TÜV-Besuch wieder genullt wird?
    Oder eine rote Lampe, die von einer Zeit und kilometeraufaddierenden Elektronik gesteuert anzeigt, ob Sie noch fahren dürfen?
    Regeln müssen für möglichst viele gleich sein, wenn man sie durchsetzen will.
  6. #15

    cst/dpa

    Zitat von Medienkenner Beitrag anzeigen
    "Probleme an der Beleuchtung" = Birne kaputt, "Schwachstellen an Motor" = Tropfen Öl, "Antriebsstrang" = Gummimanschette porös, das macht die LKW zu einer "rollenden Gefahr"!!!!!!! Demnächst forderen dann TÜV und hörige Politker, die Fahrzeuge 2x im Jahr zur Kontrolluntersuchung zu schicken?? Preußische Kontrollwut und mittelalterliche Geldabpressung. Am besten noch gleich den Bußgeldkatalog verschärfen.
    Sehe ich auch so. Hier soll mal wieder eine Einnahmequelle für die Gutachter von TÜV, DEKRA, GTÜ, KÜS etc herbeigeschrieben werden.

    Aber von wem? Die Quelle wäre interessant. Dieser Artikel kam von cst/dpa.
    dpa ist klar, Deutsche Presse-Agentur.
    Wer oder was ist cst?
    Weiß das wer?
    Die andere Auto-Rubrik Artikel über die "Autokauf Geschlechter Studie" kam auch von cst.
    (Zumindest bleiben wir heute von Tom Grünweg verschont...)
  7. #16

    Nahverkehr

    Wer schonmal in einem 7,5-Tonner sass, der auf einer Seite so ausgeschlagene Stossdäpfer hatte, dass man höllisch aufpassen musste, damit einem die Ladung in Kurven nicht umkippt, zweifelt ungern an der Notwendigkeit einer regelmässigen TÜV-Untersuchung. Ohne die wäre jene Kiste niemals repariert worden, bevor der Dämpfer völlig zerbröselt wäre.
  8. #17

    Mal zuende denken

    Zitat von emden09 Beitrag anzeigen
    Es dürfte unserem Gesetzgeber schließlich und endlich Es dürfte unserem Gesetzgeber schließlich und endlich als "gehobener Schwachsinn" ausgelegt werden, dass jedes Kfz nach Ablauf der gleichen Zeitspanne zum TÜV muss. In dieser Zeitspanne hat der Vielfahrer dann 200.000km.....
    Und wie wollen sie das kontrollieren?
    Die Folge wäre das viele Helden der Straße einfach gar nicht mehr beim TÜV erscheinen. Kontrolle ist ja Abzocke...
    Alter ist vielleicht nicht die zielführendste größe, aber die kann problemlos über die Plaketten kontrolliert worden - hab selber schon mal die Aufforderung der Polizei bekommen den abgelaufenen TÜV zu erneuern...das haben die im Flughafenparkaus gesehen.
  9. #18

    Bundesanstalt für Straßenverkehr

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jeder zweite ältere Lastwagen ist trotz technischer Mängel auf der Straße unterwegs. Das berichtet der TÜV-Verband nach der Auswertung von über einer Millionen Hauptuntersuchungen. Vor allem bei Kleintransportern wurden gefährliche Probleme festgestellt.

    TÜV warnt vor Sicherheitsmängeln bei älteren Lkw - SPIEGEL ONLINE
    Wie hier schon mehrfach betont wurde, habe auch ich Schwierigkeiten, wenn aus den Reihen der Überwacher eine Verkürzung der Prüfungsintervalle gefordert wird. Dennoch weiß ich aus meiner beruflichen Praxis, daß im es im Transportgewerbe zugeht, wie im wilden Westen. Was da getrickst und manipuliert wird, glaubt man kaum. Hinzu kommt, daß das Transportgewerbe unter ungeheurem Druck der ost-europäischen Konkurrenz steht. Also: Wenn es einen begründeten Verdacht gibt, dann bitte die Bundesanstalt für Straßenverkehr als neutrale Instanz einsetzen. Vielleicht können TÜV und Co. ja mal mobile Prüfstellen an unseren Ostgrenzen aufstellen. Evtl. wird man da fündig!
  10. #19

    Eine Überwachung der Fz ist bei unserer Verkehrsdichte nicht mehr als richtig.
    Über die Art und Weise lässt sich aber streiten.

    In privater Hand mit finanziellen Interessen und im Wettbewerb der verschiedenen Institutionen ist die Geschichte etwas zweifelhaft, staatlich überwacht oder mit Monopol ist die Schikane (wie früher) vorprogrammiert.

    Eine rein staatlich organsierte und durchgeführte Überwachung nach vernünftigen Maßstäben ( in der EU def. nicht machbar) mit qualifizierten Prüfern, die wiederum trotzdem nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten arbeiten sollten, halten ich für die beste Lösung.
    Die Prüfgebühr sollte übrigens in einem Staat, der von der Automobilindustrie und dem Autofahrer lebt mit der KFZ Steuer abgegolten sein!

    Die Wahrscheinlich einem PKW mit unvorschriftsmäßiger oder def. Beleuchtung zu begegnen ist alleine Aufgrund des Fz-Bestandes an Pkw wesentlich größer, die defekte Beleuchtung hat einen Hauptgrund und der sitzt immer hinter dem Lenkrad!!!








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