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Warnung des Bundespräsidenten: SPD-Politikerin rügt Gaucks Energiewende-Äußerungen

REUTERSOberflächlich, nicht gerechtfertigt: Aus der SPD kommt Kritik an den Äußerungen von Bundespräsident Gauck zur Förderung erneuerbarer Energien. Das Staatsoberhaupt hatte davor gewarnt, die Energiewende per Planwirtschaft umzusetzen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837195,00.html
  1. #1

    Welch Wunder

    Als SPD Politiker hat man ja grundsätzlich so seine Probleme, Planwirtschaft erkennen zu können - wenn dann noch Mitgliedschaften bei Vereinen wie BUND und Eurosolar hinzu kommen, ist mit einer Erkenntnis gar nicht mehr zu rechnen.
  2. #2

    Recht hat er

    Und mich wundert es ein bisschen, dass die SPD so vehement das EEG verteidigt.

    Was ist es denn anders als eine Subvention, ein Geschenk an die, die schon haben. Grundbesitzer, Landwirte etc. errichten Solaranlagen auf ihren Grund und Boten, lassen sich dies und einen schönen Obolus obendrauf durch die gesicherten Einspeisungspreise vom Verbraucher bezahlen. Je weniger Einkommen eine Familie hat umso höher ist der Anteil, den sie für Energie ausgeben muss.

    Das heißt, die Ärmsten bezahlen den schon bereits Besitzenden noch ein schönes Zweit- oder Dritteinkommen.

    Da muss man ja direkt mal mit der FDP einer Meinung sein, weg mit diesen EEG - Subventionen.

    Und Gauck legt den Finger in die Wunde, welch Glück, endlich mal einen wirklich unabhängigen, meinungsstarken Präsidenten zu haben.
  3. #3

    Etwas mehr Respekt bitte.

    Auch Frau Vogt sollte dem Amt und der Person etwas mehr Respekt zollen. Will man dem Amt die in letzter Zeit schwer beschädigte Würde wiedergeben, muss sich jeder etwas zurücknehmen. Schön, wenn Frau Vogt evtl. in manchen Bereichen etwas mehr Ahnung hat. Dass sollte man aber nicht besserwisserisch heraushängen lassen.
  4. #4

    Witzig!

    " "Der Bundespräsident
    beginnt offenbar, sich in die Umweltpolitik
    einzuarbeiten. Aber da muss er noch etwas
    tiefer gehen", sagte Vogt . Seine Kritik sei nicht
    gerechtfertigt: "Ich erkenne dort weder
    Planwirtschaft noch ein Übermaß an
    Subventionen", sagte Vogt."

    Ich erkenne, dass Frau Vogt sich in das Thema noch einarbeiten muss. Sonderbarerweise, sind bei den EE die Subventionen doch unübersehbar.
  5. #5

    Zitat von wabalu Beitrag anzeigen
    Der Bundespräsident hat vollkommen recht, es ist ein Skandal, dass die unteren und demnächst die mittleren Einkommensschichten die Energiewende mit exorbitant gestiegen Energiepreisen finanzieren.
    Schon die Umlage für erneuerbare Energien ist eine bodenlose Frechheit. Diese Umlage dient nur dazu, den Wählern der Grünen ihre Solardächer zu finanzieren.
    nicht zu vergessen, den solapabst aus der SPD, hermann scheer, der dank umsichtiger politik nachhaltig sein vermögen mehren konnte.

    Zitat von wabalu Beitrag anzeigen
    Gauck hat vollkommen recht mit seiner Aussage und es ist ein Treppenwitz, dass die FDP sich durch die Senkung der Subventionen zum Fürsprecher der kleinen Leute macht (sie muss das nur besser verkaufen, dann kommt das beim Publikum auch an).
    ach, der BuPrä der herzen hat eine eigene und auch noch andere meinung als der mainstream? dumm gelaufen würde ich sagen.
  6. #6

    Endlagerung und Kosten

    Und wie möchte Gauck die Subventionen für die Sanierung der Endläger bezahlen? Denkt er etwa daran daß die Verursacher das freiwillig tun würden?
    In welcher Welt lebt der eigentlich?!
  7. #7

    Gauck

    Merkel usw. sind doch in der Planwirtschaft aufgewachsen.
    Ihre Gesinnung von früher wird nie vergehen. Wenn es nach mir ginge und anderen 100000 Einwohnern dieses Landes, die Mauer wieder errichten und um 2 m erhöhen, damit nicht noch mehr von diesen (will nicht sagen, dass sie mir unbeliebt sind), aber wenn man mal 40 Jahre unter DDR - Herrschaft gelebt hat, ist man geprägt.
  8. #8

    Vater Staat

    Gauck hat sich gegen Vater Staat ausgesprochen. Das ist gut so. Die SPD fühlt sich in ihrer Grundtendenz "Mehr Staat, weniger Privat" ertappt.

    Die Milchbauern werden im Nebenerwerb zu Strombauern durch Staatsknete. Fahre ich durch die Landschaft, dann werden sogar ehem. Kuhunterstände mit Solarstromanlagen bestückt. Jede kleine Hüttte wird mit Photovoltaik belegt.

    Hier wird eine bestimmte Klientel bedient, von der die SPD aber auch CDU/CSU profitierert. Der Deal zwischen CDU/SPD gilt: Braunkohle versus Solarstrom.

    Gegen Anschubsubventionen habe ich nichts. Aber irgendwann muss dann der Markt die Allokation von Kapital regeln. In diesem Kontext ist die Äußerung von BP Gauck ein warnender Hinweis, von dem sich die SPD ertappt fühlt. Die CSU schweigt. Die CDU schweigt. Interessant.
  9. #9

    So what

    "Was ist es denn anders als eine Subvention, ein Geschenk an die, die schon haben. Grundbesitzer, Landwirte etc. errichten Solaranlagen auf ihren Grund und Boten, lassen sich dies und einen schönen Obolus obendrauf durch die gesicherten Einspeisungspreise vom Verbraucher bezahlen. Je weniger Einkommen eine Familie hat umso höher ist der Anteil, den sie für Energie ausgeben muss. Das heißt, die Ärmsten bezahlen den schon bereits Besitzenden noch ein schönes Zweit- oder Dritteinkommen."
    Stimmt! Ohne jeden Zweifel, aber die Alternative, also die Abschaffung von EEG begünstigt die Konzerne wie EON, RWE, Vattenfall, etc. Dann sichert dies den Aktionären und Vorständen das Zweit- und Dritteinkommen - so what? Die Zeche bezahlen IMMER die kleinen Einkommen. Für die Atomindustrie zahlen wir zusätzlich mit Steuern - der Bund hat Forschung,Entwicklung und Entsorgung mitgezahlt und wird noch lange für die Entsorgung zahlen.
    Ich kann keinen wirklichen Grund für die Abschaffung der EEG erkennen.








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