3 Monate - warum nicht 4 oder 1 Monat?
Was soll dann passieren?
Werden wir dann von der FED übernommen oder was?
DPAEs ist eine drastische Warnung: Die Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde sagt, für die Euro-Rettung bleiben weniger als drei Monate. Dabei rückt Italien immer stärker ins Zentrum der Krise - laut Österreichs Finanzministerin könnte das Land auf Hilfen angewiesen sein.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838306,00.html
3 Monate - warum nicht 4 oder 1 Monat?
Was soll dann passieren?
Werden wir dann von der FED übernommen oder was?
*GÄHN* wieder ein wichtiger Mandatsträger der sich ungefragt zur EURO-Krise äußert.... kein Mensch kann das noch hören, geschweige denn verstehen, was in diesen Erwachsenenkinderzimmern für neue Hüpf- und Legoburgen gebaut werden... kaum steht eins, kommt ein anderes und wirft alles um, dann plärren alle und Mutti muss wieder schimpfen.... Ja hört das denn nie auf? Muss man sich jetzt gute 18 Jahre mit dem Euro beschäftigen bis der endlich volljährig ist? Madame Lagarde, Mutti Merkel, Feldwebel Schäuble und wie sie alle heißen.... ein jeder langweilt den Bürger nur noch... der europäische Geist ist dahin, dass Projekt Europa grandios gescheitert! Nur noch die Wirtschaft will den Euro und ein paar kleine gierige Anleger.... Europa sehnt sich nach nationaler Identität - nach Wurzeln und Abgrenzung, nur kapieren dass diese Politiker in ihren Wolkenkuckucksheimen nicht... Die Länder wollen nicht von einer Diktatur aus Brüssel regiert werden. Niemand will so enden wie Griechenland! Spanien hat nur Hilfen angenommen, weil die Haushaltautonomie gewahrt blieb. Aber es wird alles nichts bringen und ein Schrecken ohne Ende werden. Der Zeitpunkt zum Ende mit Schrecken ist auch Dank Merkel und Schäuble verpasst. Deutschland wird sich der Verantwortung stellen müssen, oder es wird von den anderen mit hinab gerissen.
Europa ist ein Bürokratiemonster sondersgleichen, ungelenk und völlig lebensunfähiig, da nicht schnell und flexibel genug. Solange sich Brüssel und der europäische Geist nicht neu erfinden, werden die diktatorischen Züge der EU die Menschen weiter vergräzen.
irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass die gute Frau gar nicht den Euro gemeint hat, sondern sich auf einen Kommentar dieses US-Investors bezog... wie systemrelevant auch immer der sein mag...
Aber "IWF-Chefin gibt dem Euro maximal drei Monate" klingt natürlich viel dramatischer...
Wie wäre es, wenn der Spiegel mal sauber recherchieren und derartige Klopper im Wortlaut zitieren würde? Oder taugt das Original nicht als Schlagzeile?
Wenn, wie im Islam, Zinsgeschäfte verboten wären hätten wir keine Krise. Dann wäre das Geld da wo es hin gehört, in der Produktion und bei den Konsumenten. Alle bisherigen offiziellen Konzepte sind ein "weiter so" mit immer größerer Anstrengung, wie die Shadoks, die bei Krisen Pumpen bauten und pumpten, und wenn das nichts half bauten sie immer größere Pumpen und pumpten immer toller. "Die Wissenschaftler der Shadoks sind ständig mit der Verbesserung der Welt beschäftigt, was jedoch niemals zu positiven Auswirkungen für das Einzelwesen führt, vielmehr zu immer weiterer Arbeit an den allgegenwärtigen Pumpen und Pedalerien." Quelle: Die Shadoks. Die Krise ist noch nicht scharf genug, die Kiste muss erst explodieren, bis ernsthaft über ein neues Finanzsystem nachgedacht wird. Da hätten die Banken allerdings nichts mehr zu melden, und das wird gerade mit all ihrer Macht verhindert.
Alleine, dass jetzt schon über die Rettung Italiens diskuttiert wird, die mindestens 1 Billion Euro benötigen würde zeigt doch, dass die Eurodämmerung bevorsteht. Auch Deutschland ist nicht fähig unseren Anteil an einem solchen Betrag zusätzlich zu stemmen, Frankreich und Spanien erst recht nicht ... und darum wird auch nicht mehr nach Bailouts gerufen, sondern nach der Vergemeinschaftung der Schulden, der für Deutschland den absoluten worst case darstellen würde.
Die Lagarde wird immer lustiger. Nun möchte ich ja einem Multimilliardär und Hedgefonsbesitzer wie Soros keineswegs Fachkenntnisse absprechen, ohne die hätte er ja damals gegen Grossbritannien nicht das Englische Pfund in Grund und Boden spekulieren können, MIlliarden US-$ damit verdient haben. Es ist allerdings die Frage, ob seine Äusserungen gemäss seiner Hedgefondspositionen in den derivaten Märkten gemäss erfolgen oder ob er wirklich vom Paulus zum Saulus wurde und den Untergang der Eurozone vermieden sehen möchte. Auch hierfür gäbe es eine Kausalität insofern, dass der Untergang der Eurzone eine Weltwirtschaftskrise heraufbeschwörte und das kann ja nun wirklich keine wollen. Sogar Soros nicht. Zum Euro: Von allen Geistesgrössen mit Anspruch auf Genialität in Einsteins Level wurde bislang übersehen, dass die Unterschiede der Binnenmärkte Europas, früher mit Nationalwährungen deren Stärke in der Welt, Die Bundesrepublik West hervorragend aufgestellt mit ihrer DM, besser da stand als heute je der welkende Kontinent mit seiner Schrottwährung. Die fehlenden Parameter von Natioanlwährungen sind nicht ersetzbar und die weichen Parameter geben nach mangels Devisenkursen, Geldmengenberechnunge, Leitzinshöhen, national optimal ausgerichtet. Das ist gemittelten Werten ener Multinationalwährung nicht machbar. Das hat auch mit Können oder Nichtkönnen nichts zu tun, sondern liegt in der Natur der Sache, Geburtsfehler, nicht behebbar. Nun kann man mit Hunderten von Miliarden Euro, in alle Richtungen geschoben, den Untergang der Schrottwährung noch eine Zeitlang aufhalten, keine Frage, jedoch eine echte Heilung der Schrottwährung geht mit Gründung der vereinigten Staaten von Europa unter Einbeziehung der Bevölkerungen aller Mitgliedsländer der EU mit Plebisziten, nicht mit aus Brüssel aufoktroierten undemokratischen Mitteln.
denn jetzt ist Italien dran ...
Spanien sowieso - Griechenland ist schon abgeschrieben - auf Italien folgt Frankreich - und dann: Deutschland - weil es unter der Last der Schulden der anderen Mitglieder zusammenbricht. Und ohne Deutschland gibt es keinen Euro mehr! Allerdings hätte man das schon vor zwei Jahren voraussehen können - soviel weiß jeder BWL-Student ab dem dritten Semester ...
Madame Lagarde schüttet bei jeder Gelegenheit Öl ins Feuer. Sie sollte die Märkte eigentlich beruhigen. Sie hat sich nicht unter Kontrolle - frei nach dem Motto: Lieber einen Freund verlieren als eine Pointe auslassen.