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Warnung der IWF-Chefin: Lagarde gibt Euro-Rettern nicht mal drei Monate

DPAEs ist eine drastische Warnung: Die Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde sagt, für die Euro-Rettung bleiben weniger als drei Monate. Dabei rückt Italien immer stärker ins Zentrum der Krise - laut Österreichs Finanzministerin könnte das Land auf Hilfen angewiesen sein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838306,00.html
  1. #100

    ..

    Zitat von Micha0160 Beitrag anzeigen
    Also entweder sie haben ein gewisses wirtschaftspolitisches Unverständnis oder sie schließen absichtlich ihre Augen vor der Realität. Für diejenigen also, die noch immer Probleme damit haben, der Realität ins Auge zu sehen, nochmals zum mitschreiben, mit Bildchen, Pfeilchen und wehenden Flaggen: „Es kann kein Zurück mehr geben“, ohne dass Deutschland mit den Bach runtergeht. Die Zeiten ändern sich nunmal und die politischen Systeme müssen sich dieser Änderung angleichen und nicht umgekehrt. Wir leben nunmal nicht mehr in Zeiten des Kolonialismus und um uns selbst zu ernähren, fehlt uns leider die Fläche. Das, und nichts anderes ist der Grund, weswegen wir allergrößtes Interesse daran haben müssen, dass möglichst kein einziges Land aus dem Staatenbund ausschert und schon gar nicht pleite gehen darf. Wem sollen wir denn unsere Waren und Dienstleistungen verkaufen, wenn keiner in Europa mehr Geld dafür hat? Und im Tausch wofür? Für genauso lustige wie wertlose Schuldscheinchen vielleicht? Und auch wenn wir mit 80 Mio Einwohnern die größte Volksgruppe in Europa darstellen, so reicht dieser Binnenmarkt dennoch nicht im Ansatz an die Größe, die er bräuchte, um praktisch einen eigenen geschlossenen Geld-Wirtschaftskreislauf zu generieren. Und dass diese Krise herzlich wenig mit dem Euro zu tun hat, scheint auch noch nicht von den Herren Wirtschaftsexperten im Spon-Forum verstanden worden zu sein, denn die Staaten, die jetzt in der Bredouille hocken, säßen auch mit ihrer vorherigen Landeswährung in derselben. Dies hat weniger mit der Gemeinschaftswährung als vielmehr mit Jahrzehnte langem Missmanagement zu tun. Darum wäre es auch ganz und gar nicht verkehrt, die europäische Vereinigung stattdessen zügig voranzutreiben, um diese unsicheren Kantonisten an die Kantare zu legen und damit in die Pflicht zu nehmen, endlich vernünftig zu wirtschaften. Allen ängstlichen Reaktionären, die ihr Heil wieder in Grenzbalken und Nationalstaaten suchen sei ins Stammbuch geschrieben, was schon Gorbatschow untergejubelt wurde: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“!
    Also Ihr wirtschaftliches Unverständnis ist schon gewaltig.

    Wenn Sie Probleme mit der Realität haben, dann schauen
    Sie doch nur mal, wie hoch das läppische Verrechnungskonto
    Target 2 ist.

    Dies sind nur Verrechnungen, aber nicht einmal
    Scheinchen und wenn Sie glauben, dass Deutschland jemals
    dieses Verrechnungskonto ausgeglichen bekommt, dann
    haben Sie nicht nur kein wirtschaftliches Verständnis, dann
    sind Sie auch noch blauäugig, glauben an Wunder!!

    Auch sehen Sie wohl nicht, haben es wohl vergessen, dass
    Deutschland vor dem Euro einen sehr gut funktionierenden
    Wirtschafts- und Geldkreislauf hatte.

    Und dass bei anderen EU-Länder mit ihren eigenen
    Währungen Zins- und Währungsanpassungen durchgeführt
    wurden, also ihre Währungen an die wirtschaftlichen
    Gegebenheiten angepasst wurden, wissen Sie wohl auch nicht!

    Und Gorbatschow's Äußerung kann man auch so
    interpretieren:
    "Wer nichts von Wirtschaft versteht, den bestraft der Euro!"

    mfg
    Li
  2. #101

    Die sich immer immer so huebsch macht

    Bei Christine L. ist auch wichtig zu wissen, was sie beruflich so gemacht hat, welche Leichen evtl. im Schrank liegen, fuer wen oder was sie wirklich arbeitet:

    Nach ihrem Studium trat Lagarde 1981 als Rechtsanwältin in das Pariser Büro der US-Kanzlei Baker & McKenzie ein. Von 1999 bis 2004 war sie Präsidentin der Geschäftsführung und ab 2004 Vorsitzende des GLOBAL STRATEGY Committee von Baker & McKenzie in Chicago (USA). Von 1995 bis 2002 war sie außerdem Mitglied der Denkfabrik Center for Strategic and International Studies (CSIS), wo sie gemeinsam mit Zbigniew Brzezinski das Aktionskomitee USA-EU-Polen anführte und sich speziell in der Arbeitsgruppe Rüstungsindustrie USA-Polen (1995-2002) engagierte, die Fragen im Zusammenhang mit der Liberalisierung des Handels mit Polen behandelte. Im Jahr 2003 war sie auch Mitglied der Euro-Atlantic Action Commission in Washington. Von Juni 2005 bis Mai 2007 war Lagarde beigeordnete Ministerin für Außenhandel in der Regierung de Villepin. Vom 18. Mai bis zum 19. Juni 2007 war sie Ministerin für Landwirtschaft und Fischerei in der Regierung Fillon ..... Nach einer Regierungsumbildung am 19. Juni 2007 war sie bis zum 29. Juni 2011 Ministerin für Wirtschaft und Finanzen. Ihr Nachfolger ist François Baroin.
    ... In Paris wird ihr derzeit AMTSMISSBRAUCH vorgeworfen. Sie soll sich in einem Entschädigungsverfahren vorschnell auf einen Vergleich mit dem französischen Geschäftsmann Bernard Tapie eingelassen haben. Lagarde bestreitet dies. Der Gerichtshof der Republik hat am 4. August 2011 entschieden, ein Ermittlungsverfahren wegen Amtsmissbrauchs gegen Lagarde zuzulassen. Das Gericht gab einem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft statt. Zwei Wochen darauf eröffnete die französische Justiz formell ein Ermittlungsverfahren gegen Lagarde.
    ... Seit 2006 ist der Unternehmer Xavier Giocanti aus Marseille ihr Lebensgefährte. ... Als Chefin des IWF bekommt sie ein Jahresgehalt von 467.940 Dollar im Jahr plus eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von 83.760 Dollar. Ihre Einkünfte muss sie NICHT versteuern!

    Tante Legarde bekommt knapp eine halbe Mio. US$/ano steuerfrei, und will dem Steuerzwangsabgabenverurteilten an die Eier(stoecke).
    Ich sach ma; Noe, Alde! Mach ma selbst wa!
  3. #102

    Fataler Wählerwille

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Mit anderen Worten: Der Euro ist nicht mehr zu retten.

    Wie auch, Griechenland und Spanien sind gefallen, Italien taumelt und danach ist Frankreich dran. Und dann?

    Wir können für die Schulden all diese Länder gar nicht garantieren, selbst wenn wir wollten.
    Leider haben die Bürger in vielen Euro-Staaten nicht kapiert, daß niemand mehr auf der Welt bereit ist, ihre Wohlfahrt zu finanzieren.
    Da werden wie in NRW, Frankreich oder vermutlich auch in Griechenland die Politiker gewählt, die versprechen - wir machen weiter wie immer!
    Nur wer soll das bezahlen. SPD und GRÜNE fordern nun einen Tilgungsfond für Altschulden und ein Konjunkturprogramm für Europa als Gegenleistung für ihre Zustimmung zum Fiskalpakt.
    Damit ist wohl klar, wer alles bezahlen soll - die Deutschen!
  4. #103

    Thema

    Diese mehr oder weniger versteckten Drohungen erwecken den Eindruck, dass sie (insb. die deutsche) Politik solange weichkochen sollen, bis sie allen Forderungen der Finanzwirtschaft und des antidemokratischen EU-Molochs mit seinem borossischen Machtstreben nach- und die eigene Bevölkerung aufgibt.

    Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste; alle haben im Ergebnis das gleiche Ziel: Nun zahl mal schön, fleißig braves Vaterland und gib her, was du dem Volk reformerisch "abgespart" hast.
    Den Rest kannst du behalten.

    Ist es das, was diese Politversager mit ihrer europäische Idee anstreben, angefangen mit der Aufnahme GRs, das in seinem gesamten Gebilde überhaupt nicht zu Europa passt, schon gar nicht in dessen Einheitswährung.

    Zypern steht quasi auch schon vor der Tür - braucht's eigentlich noch mehr Beweise, dass da etwas von Nord nach Süd dumm-euphorisch unter einen (€uro)Hut zusammengeschustert wurde, was ganz offensichtlich weder zusammen passt noch gehört - zumindest jetzt (noch) nicht und zum Beitrittszeitpunkt erst Recht nicht.

    Die Menschen dort scheinen auch genug zu haben von den Fehlentscheidungen ihrer Politiker, die offensichtlich damit zu allererst für sich, ihre Clans und "Eliten" sorgten.

    Obama und Cameron nehmen sich die Freiheit, abseits von ihren eigenen staatl. Maroditäten EU und vor allem DEU anzumahnen - so nach dem Eunuchenprinzip wissen/sagen, wie's geht, was sie selbst aber im eigenen Land nicht können.

    Wie stellen sich denn die anderen €urostaaten, die auch (noch) open-end mitzahlen müssen, dazu? Davon vernimmt man in der deutschen Medienlandschaft wenig.

    Wenn nicht jetzt, wann wäre der Zeitpunkt da, dass diese zahlenden Staaten sich zusammentun und einen Plan entwickeln, wie sie ihr Recht auf Selbsterhalt in quasi nationaler Notwehrsituation verteidigen können - gegen diesen alles verschlingenden EU- und €uro-Moloch?

    Darf das nicht von Politikern, die einen Eid "zum Wohle des Volkes" schwörten, verlangt werden, ihr eigenes Volk vor dem €uro bzw. seinen zerstörerischen Auswirkungen zu retten?
  5. #104

    Zitat von tatortreiniger Beitrag anzeigen
    Ich hab’s langsam wirklich satt! Holt euch endlich die Kohle von denen, die das Ganze verursacht haben. Legt die Banken an die Kette, verstaatlicht sie oder lasst sie endlich pleite gehen. Man könnte kotzen, wenn man liest, dass Banker genauso wie noch vor zwei Jahren weitermachen und sich dabei Millionen Boni genehmigen. Man könnte zum Verbrecher werden, wenn man diese ganze arrogante Millionärs-Mischpoke sieht, die aus dieser Situation schamlos Kapital schlägt und sich noch dafür gegenseitig feiert, weil sie den jeweiligen Staat um seine Steuern geprellt haben. Dieses Gesindel verspielt unser aller Zukunft und die unserer Kinder – und sonnt sich derweil auf seinen Yachten in den Nobel-Häfen von Griechenland oder Spanien und kauft ein Luxus-Appartment nach dem anderen. Es ist widerlich...
    Nun komm mal wieder runter :) Wie kommst Du darauf, dass die Banken die Euro-Krise verursacht haben? Und was die Millionengehälter angeht - auch Spitzensportler verdienen Millionen - bei der Rettung des Euros reden wir aber von *Milliarden*. Keiner kann Europa retten in dem er mal eben seine Yacht verkauft und spendet.
  6. #105

    Ohne Worte...

    Zitat von Litajao Beitrag anzeigen
    Also Ihr wirtschaftliches Unverständnis ist schon gewaltig..."Wer nichts von Wirtschaft versteht, den bestraft der Euro!"mfgLi
    Sie scheinen Probleme mit dem lesen und anschließendem interpretieren zu haben. Ich rede vom Missmanagement der Problemstaaten und sie schwafeln von der DM. Und das, obschon ich es auf dem einfachsten Level beschrieben habe. Soviel zu ihrem eigenen Wirtschaftsverständnis.
  7. #106

    Zitat von rybap Beitrag anzeigen
    3 Monate - warum nicht 4 oder 1 Monat?
    Was soll dann passieren?
    Werden wir dann von der FED übernommen oder was?
    Weil Soros der gleichen Meinung ist. Und die Elite muss natürlich im Gleichschritt marschieren, damit ihr Plan aufgeht.
  8. #107

    Zitat von think_tank Beitrag anzeigen
    Nun komm mal wieder runter :) Wie kommst Du darauf, dass die Banken die Euro-Krise verursacht haben? Und was die Millionengehälter angeht - auch Spitzensportler verdienen Millionen - bei der Rettung des Euros reden wir aber von *Milliarden*. Keiner kann Europa retten in dem er mal eben seine Yacht verkauft und spendet.
    Was war Ihrer Meinung nach sonst die Ursache für die Euro-Krise?
  9. #108

    Zitat von Dr.pol.Emik Beitrag anzeigen
    Ja die Formel kann ich ihnen liefern und ist ja hinreichend satirisch untermauert, weil es in der Realität kaum auszuhalten ist:
    Kapital * (1+Zinsatz/100) ^Laufzeit
    rechnen kann das jeder, nur derzeit mit noch mit maßloser mit Gelddruckerei der Crash hinausgezögert.

    Wenn man aber genau dies nicht thematisiert, also das eigentlich Übel nicht aufdeckt, wie wollen sie da echte Lösungen schaffen? Aber eine Lösung sieht wie folgt aus: Geldmengenwachstum und reales Wirtschaftswachstum müssen parallel laufen und da versagen auch alle BWL und VWL - Voodoo-Künstler, deshalb müssen sie mir mit diesen Märchenerzählern auch nicht mehr kommen.

    So wird man halt zum Polemiker und der Rest der Gemeinde scheint chronisch dumm gehalten zu werden. Das allerdings ist schon eine echte Meisterleistung und ein Affront gegen die Menschen … solange werde ich mit Vehemenz meinen Spott über diesen Unfug ergießen und keinesfalls den nachweislichen Märchenstunden der Volkswirtschaft folgen … (°!°)
    Weshalb müssen bitte Geldmengen- und Wirtschaftswachstum zwingend parallel verlaufen? Wenn sie physisch einen Apfel vor sich haben, ist es dem Apfel doch egal, ob sie den X oder X+1 nennen, nicht? Der Zinsformel ist auch egal, ob sie mit dem Geld zzgl. Zins dann irgendwann mal mehr kaufen können, als sie das zu Beginn der Laufzeit hätten tun können. Einzige Bedingung, damit diese Formel funktioniert ist ein Geldmengenwachstum. Da Geld abstrakt ist, kann das auch wachsen wie es will.

    Dass wir auch real auf unendliches Wachstum angewiesen sind, ist ein von der Zinsformel unabhängiges Problem, das dadurch entsteht, dass wir alle kleine Nimmersatte sind.

    Von wegen Märchen erzählen... Immer noch warte ich darauf, dass mir jemand Geld zu einem Zinssatz von 0% für die nächsten hundert Jahre leiht. Weshalb leuchtet es nicht ein, dass jeder Zins verlangt, wenn er gebeten wird, 100 Jahre auf möglichen Konsum zu verzichten?

    Märchen hatten übrigens immer auch eine pädagogische Funktion. Von daher wäre es vielleicht dennoch schlau, wenn sie sich einmal einige solcher Märchenstunden antun würden.
  10. #109

    Spinnennetz des Lobbyismus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine drastische Warnung: Die Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde sagt, für die Euro-Rettung bleiben weniger als drei Monate. Dabei rückt Italien immer stärker ins Zentrum der Krise - laut Österreichs Finanzministerin könnte das Land auf Hilfen angewiesen sein.

    IWF-Chefin Lagarde: Für Rettung des Euro bleiben weniger als drei Monate - SPIEGEL ONLINE
    Na ich sags ja auch immer wieder, solche Prognosen sollte man immer mit einem- WENN ICH MICH NICHT IRRE, oder - ICH VERMUTE DAS - versehen.

    Bekanntlich sind ja unsere Politiker dafür bekannt, das sie schnell wie ein Blitz werden, wenn die Luft zum Atmen immer dünner wird. Ich könnte mir vorstellen das Merkel eine Befreiungsschlag plant und die Pläne der Bangster, mit denen sie bisher zusammengearbeitet hat, über Bord wirft.

    Es wird Zeit das sich die Politik aus dem Spinnennetz des Lobbyismus befreit, die Möglichkeit hat die Politik sie muss sie nur in die Hand nehmen.








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