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Warnung an Assad: Türkei schickt Kampfjets gegen syrische Helikopter

DPA/ Anadolu AgencyDie türkische Armee hat an der syrischen Grenze F-16-Kampfflugzeuge aufsteigen lassen. Offenbar sollen sie Hubschrauber des Nachbarlandes vom eigenen Luftraum fernhalten. Premier Erdogans Botschaft an das Assad-Regime: Ankara ist ohne Zögern bereit, Gewalt einzusetzen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...841978,00.html
  1. #1

    Warnung an Assad

    Die Angelegenheit Syrien hat zwei Seiten für die Europäer, denn jagt man Assad zum Teufel, können streng islamische Kräfte ans Ruder gelangen, die zusammen mit dem Iran eine starke islamische Macht bilden könnten. Unterstützt man also die Opposition, steht man vor einer schwierigen Entscheidung. Unterstüzt man Assad, so wie es die russ, Regierung tut, so hält man die iranischen Vorstellungen zurück, unterstützt aber einen Mörder sonder gleichen. Die Entscheidung ist also schwierig und es wird in der Politik viel geschauspielert, man redet zwar von Menschenrechten, hält sich aber vornehm zurück. Die EU-Regelungen gegen die Familie Assad oder hohe politische Rangträger sind zwar interessant, helfen letztendes aber nicht weiter. Was also soll getan werden? Hier muß jeder seine eigene Linie finden und kundtun ...
  2. #2

    optional

    @eulenspiegel: Assad und die sogenannten "Rebellen" nehmen sich in Punkto Mordlust nichts, siehe u.a. die Berichte, nach denen die "Rebellen" Kinder als menschliche Schutzschilder missbrauchen. Meiner Meinung nach ist man gut beraten wenn man keinen von beiden unterstützt.
  3. #3

    Politische Lösung- nicht millitärische Aktionen

    Zitat von eulenspiegel_neu Beitrag anzeigen
    Die Angelegenheit Syrien hat zwei Seiten für die Europäer, denn jagt man Assad zum Teufel, können streng islamische Kräfte ans Ruder gelangen, die zusammen mit dem Iran eine starke islamische Macht bilden könnten. Unterstützt man also die Opposition, steht man vor einer schwierigen Entscheidung. Unterstüzt man Assad, so wie es die russ, Regierung tut, so hält man die iranischen Vorstellungen zurück, unterstützt aber einen Mörder sonder gleichen. Die Entscheidung ist also schwierig und es wird in der Politik viel geschauspielert, man redet zwar von Menschenrechten, hält sich aber vornehm zurück. Die EU-Regelungen gegen die Familie Assad oder hohe politische Rangträger sind zwar interessant, helfen letztendes aber nicht weiter. Was also soll getan werden? Hier muß jeder seine eigene Linie finden und kundtun ...

    Sie fragen in ihren Beitrag, was getan werden soll! Ganz einfach: Mit politischen Mittel diese Krise lösen: Von der Staatengemeindschaft auf alle Beteiligten Druck ausüben! Eine einseitige Schuldzuweisung erhöht nur die Zahl der Toten und am Ende wird mit den menschenrechten doch nichts!
    Assad hat erste Schritte getan. Diese sollte der Westen aufgreifen und die eingeleiteten Schritte laufend ausbauen! Trotz aller Mängel der Assadadministration ist Syrien im Bezug weiter als die meisten anderen arabischen StaatenQ!
  4. #4

    Zitat von eulenspiegel_neu Beitrag anzeigen
    Die Angelegenheit Syrien hat zwei Seiten für die Europäer, denn jagt man Assad zum Teufel, können streng islamische Kräfte ans Ruder gelangen, die zusammen mit dem Iran eine starke islamische Macht bilden könnten. Unterstützt man also die Opposition, steht man vor einer schwierigen Entscheidung. Unterstüzt man Assad, so wie es die russ, Regierung tut, so hält man die iranischen Vorstellungen zurück, unterstützt aber einen Mörder sonder gleichen. Die Entscheidung ist also schwierig und es wird in der Politik viel geschauspielert, man redet zwar von Menschenrechten, hält sich aber vornehm zurück. Die EU-Regelungen gegen die Familie Assad oder hohe politische Rangträger sind zwar interessant, helfen letztendes aber nicht weiter. Was also soll getan werden? Hier muß jeder seine eigene Linie finden und kundtun ...
    Sie verdrehen da irgendwas. Syrien ist jetzt mit Iran verbündet und nicht durch irgendwelche Islamische Bunde. Denn einst muss man sagen, mit den jetzigen "Regimes" können Religiöse Gruppen mehr oder weniger ohne Konflikte miteinander leben, in Syrien so wie in Iran.
    Das Assad die "Opposition" unterdrückt und Abschlachtet mag aber an der Art der Opposition liegen welche doch durch die Religiösen Fanatiker gesteuert werden. Natürlich ist dieser kein Heiliger und auf seinen Befehl sind schon viele Menschen gestorben. Jedoch darf man auch keinen der Jetzigen Opposition an die Macht lassen weil dann noch schlimmere Verbrechen passieren. Im Prinzip ist das was Russland da fordert der beste Weg aus der Krise. Denn es ist nicht alles Schwarz / Weiß, sondern alles mehr oder weniger Grau.

    Und was die Türkei da abzieht ist Kriegstreiberei und Heuchelei. Den man weiß ganz genau wo und wie der Flugzeug abgeschossen wurde, und mittlerweile kann man sich auch zusammenreimen wozu man den Flugzeug abschießen lassen habe
  5. #5

    Zitat von eulenspiegel_neu Beitrag anzeigen
    Die Angelegenheit Syrien hat zwei Seiten für die Europäer, denn jagt man Assad zum Teufel, können streng islamische Kräfte ans Ruder gelangen, die zusammen mit dem Iran eine starke islamische Macht bilden könnten.
    Diese Gefahr besteht nicht.
    Der schiitische Iran ist derzeit der engste Verbündete Assads.
    Sollten die Salafisten (Sunniten) die Macht in Syrien erringen, würden sie sich an die Saudis halten. Die sind aber auch nicht besser als der Iran.

    Zitat von eulenspiegel_neu Beitrag anzeigen
    Unterstützt man also die Opposition, steht man vor einer schwierigen Entscheidung. Unterstüzt man Assad, so wie es die russ, Regierung tut, so hält man die iranischen Vorstellungen zurück, unterstützt aber einen Mörder sonder gleichen. Die Entscheidung ist also schwierig und es wird in der Politik viel geschauspielert, man redet zwar von Menschenrechten, hält sich aber vornehm zurück. Die EU-Regelungen gegen die Familie Assad oder hohe politische Rangträger sind zwar interessant, helfen letztendes aber nicht weiter. Was also soll getan werden? Hier muß jeder seine eigene Linie finden und kundtun ...
    Man sollte das tun was man in jedem Bürgerkrieg tun sollte. Waffenlieferungen vermeiden und sich möglichst nicht einmischen. Die Syrer klären das dann selbst. Und wenn die übergroße Mehrheit Assad weg haben möchte, dann wird er sich nicht lange halten können.
    Wenn allerdings die Rebllen nicht die Unterstützung im Volk geniessen die sie angeblich haben, dann werden diese wieder verschwinden.
  6. #6

    Die Türkei

    sollte mal aufhören in fremde Hohheitgebiete zu fliegen und die Großmacht zu spielen. Auch über griechischen Inseln snd türkische Jets immer wieder zu sehen.
  7. #7

    Schade, dass in diesem Zusammenhang hier nirgends zu lesen ist, dass inzwischen selbst der amerikanische Geheimdienst Zweifel an der türkischen Darstellung der Ereignisse beim Flugzeugabschuss hat. Vielmehr sollen Erkenntnisse auf amerikanischer Seite darauf hindeuten, dass das Flugzeug tatsächlich sehr nahe an der Küste von einer Flakkanone getroffen worden sei.
    Nachzulesen u.a. im Wall Street Journal oder auch hier: Kampfjet F4: Zweifel an türkischer Version des Fliegerabschusses - Nachrichten Politik - Ausland - WELT ONLINE
  8. #8

    Armageddon....

    Man könnte das türkische Muskelspiel auch von einer ganz anderen Warte aus betrachten:
    Dazu fällt mir die eindringliche Rede unseres besten kein Blatt vor den Mund Nehmers, Georg Schramm, ein, die er im Frühling dieses Jahres hielt, als er den Erich-Fromm Preis verliehen bekam. Hier ein Auszug:

    "LLoyd Blankfein, der Chef von Goldman Sachs verkündete, dass sich im Wirken seiner Bank Gottes Wille offenbart. Gottes Wille - das klingt fürs jetzt etwas bizarr, dass sich der in der Geschäftswelt spiegelt. Das ist in den USA überhaupt nicht bizarr, Gottes Wille ist etwas, das sie kennen, die Amerikaner. Es ist nämlich das meist gelesenste Buch der Amerikaner. Das taucht aber in keiner Bestsellerliste auf - es ist ein Buch, vielmehr eine Serie von Büchern, der evangelikalen Christen. Und da geht es immer um das selbe: Armageddon! Die evangelikalen Fundamentalisten in den Vereinigten Staaten, die übrigens unter Umständen einen massgeblichen Einfluss auf die Wahl des nächsten amerikanischen Präsidenten haben, wünschen sich nichts mehr, als dass die reinigende Kraft von Gottes Willen sich in einer letzten Schlacht, einem Armageddon, entlädt. Und damit sind sie nicht allein: Denn ihre Kollegen von den jüdisch ortodoxen Juden und die islamistischen Fundamentalisten, in Persien und anderen arabischen Ländern haben genau das selbe vor. Diese scheinbaren Todfeinde vereint der Wunsch man möge es bald zum Armageddon kommen lassen. Die verabreden sich und sogar der Platz ist bei allen dreien der fundamentalistischen Orientierungen der gleiche: Sie haben sich verabredet für das Zweistromland. Sie überlegen Termine, sie treiben es voran."

    Wo genau ist es denn genau, dieses Zweistromland?
    Here we are: Mesopotamien!
    Mesopotamien kommt aus dem Griechischen und bedeutet
    „das Land zwischen den zwei Flüssen“ oder auch „Zweistromland“.
    Auf Aramäisch heisst es „Beth Nahrin“.
    Damit ist das Land zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris gemeint.
    Mesopotamien ist das heutige Gebiet Irak und
    Nordost-Syrien sowie Südost-Türkei.
    Und mitten drin: Das wilde Kurdistan, mit dem die Türkei ja bereits im Dauerclinch liegt....
  9. #9

    Armageddon....

    Man könnte das türkische Muskelspiel auch von einer ganz anderen Warte aus betrachten:
    Dazu fällt mir die eindringliche Rede unseres besten kein Blatt vor den Mund Nehmers, Georg Schramm, ein, die er im Frühling dieses Jahres hielt, als er den Erich-Fromm Preis verliehen bekam. Hier ein Auszug:

    "LLoyd Blankfein, der Chef von Goldman Sachs verkündete, dass sich im Wirken seiner Bank Gottes Wille offenbart. Gottes Wille - das klingt fürs jetzt etwas bizarr, dass sich der in der Geschäftswelt spiegelt. Das ist in den USA überhaupt nicht bizarr, Gottes Wille ist etwas, das sie kennen, die Amerikaner. Es ist nämlich das meist gelesenste Buch der Amerikaner. Das taucht aber in keiner Bestsellerliste auf - es ist ein Buch, vielmehr eine Serie von Büchern, der evangelikalen Christen. Und da geht es immer um das selbe: Armageddon! Die evangelikalen Fundamentalisten in den Vereinigten Staaten, die übrigens unter Umständen einen massgeblichen Einfluss auf die Wahl des nächsten amerikanischen Präsidenten haben, wünschen sich nichts mehr, als dass die reinigende Kraft von Gottes Willen sich in einer letzten Schlacht, einem Armageddon, entlädt. Und damit sind sie nicht allein: Denn ihre Kollegen von den jüdisch ortodoxen Juden und die islamistischen Fundamentalisten, in Persien und anderen arabischen Ländern haben genau das selbe vor. Diese scheinbaren Todfeinde vereint der Wunsch man möge es bald zum Armageddon kommen lassen. Die verabreden sich und sogar der Platz ist bei allen dreien der fundamentalistischen Orientierungen der gleiche: Sie haben sich verabredet für das Zweistromland. Sie überlegen Termine, sie treiben es voran."

    Wo genau ist es denn genau, dieses Zweistromland?
    Here we are: Mesopotamien!
    Mesopotamien kommt aus dem Griechischen und bedeutet
    „das Land zwischen den zwei Flüssen“ oder auch „Zweistromland“.
    Auf Aramäisch heisst es „Beth Nahrin“.
    Damit ist das Land zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris gemeint.
    Mesopotamien ist das heutige Gebiet Irak und
    Nordost-Syrien sowie Südost-Türkei.
    Und mitten drin: Das wilde Kurdistan, mit dem die Türkei ja bereits im Dauerclinch liegt....








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