Wanderung der Meerestiere: Highway für Haie

Es ist ein ehrgeiziges*Projekt:*Der "Census of Marine Life" ist die bisher größte Meerestier-Inventur. Jetzt melden Forscher ein*neues Ergebnis: Erstmals haben sie die Wanderungen von marinen Raubtieren im Pazifik aufgezeichnet - und dabei einige Hauptverkehrsrouten entdeckt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...770359,00.html
  1. #1

    Die Fischereiindustrie wird sich bedanken

    Eine gute nützliche Idee der Forscher.

    Doch freuen sich jetzt schon sicher japanische Walfänger, die nun gezielter Wale jagen können.
  2. #2

    Ist das klug?

    Dann wissen die chinesischen Haiflossenfänger ja jetzt, wo sie fischen müssen ...
  3. #3

    Finger wieder einziehen

    Zitat von maikcapetown Beitrag anzeigen
    Dann wissen die chinesischen Haiflossenfänger ja jetzt, wo sie fischen müssen ...
    Damit sie ihre wöchentliche Schillerlocke essen können, und nicht wissen wollen, was sie sich da überhaupt reinschieben.

    Immer schön den Ball flach halten. Die EU-Flotten sind auch nicht gerade zimperlich.
  4. #4

    kann keine positive Nachricht

    Zitat von negve Beitrag anzeigen
    ...Die EU-Flotten sind auch nicht gerade zimperlich.
    für die Meeresfauna erkennen. Für ein paar Doktortitel wird der Fischvernichtungsindustrie Tür und Tor aufgerissen.
  5. #5

    Titel

    Ich verfolge jetzt schon seit einiger Zeit das Spiegel-Forum und bin immer wieder überrascht, wie aus jeder Meldung etwas negatives gesehen werden kann...

    PS: Ich fand den Artikel sehr interessant und wünsche mir mehr Forschungsergebnisse auf Spiegel Online!
  6. #6

    ....

    ach was, als ob die fischer und walfänger nicht a) eh schon wüssten wo sie hin müssen und b) mit echolot etc nichts finden würden.

    ich finde die arbeit interessant, auf die fischerei wirds keinen einfluss haben.
  7. #7

    ...

    Zitat von Isotronic Beitrag anzeigen
    für die Meeresfauna erkennen. Für ein paar Doktortitel wird der Fischvernichtungsindustrie Tür und Tor aufgerissen.
    Ziemlich seltsame Perspektive. Es lässt sich schliesslich nur schützen und nachhaltig nutzen was erforscht ist. Die hier propagierte Ignoranz dient jedenfalls bestimmt nicht der marinen Biodiversität. Zumal es reichlich naiv ist zu meinen, Fischereiflotten bräuchten solche Bewegungsdaten von grösstenteils nicht einmal kommerziell interessanten Arten. Die wissen vielmehr selbst am besten Bescheid über die besten Fanggründe..

    Damit sie ihre wöchentliche Schillerlocke essen können, und nicht wissen wollen, was sie sich da überhaupt reinschieben.
    Schillerlocke ist Dornhai aus der Nordsee oder dem Nordatlantik. Nicht ganz das Betätigungsfeld von chinesischen Fischern, der Fang ist zudem seit 2010 (endlich) komplett ausgesetzt, und mit dem Weissen Hai ist dieser etwa so nahe verwandt wie der Feldhase mit dem Elefanten..;)
  8. #8

    Blubb Blubb

    Gibts denn tatsächlich noch Fische im Meer? Kann in diesen verseuchten Ozeanen überhaupt noch irgendetwas existieren? Erstaunlich. Das ganze Wasser müsste eigentlich mittlerweile megatoxisch sein. Interessant wird zu sehen, was für Zombiefische aus Japans Radiowasser entstehen. Vielleicht ja ein paar Arten, die resistent gegen Roh- und Industrieöl sind und sich zusätzlich nichts aus aus dem bunten Chemiecocktail machen, der täglich tonnenweise in die Wogen gepumpt wird.

    Mein Naturdoku-Filmsammlung lösche ich aber lieber nicht. Wenn erst der letzte Fisch auf der Oberfläche schwimmt, werden die Regierungen solche Zeitzeugen vielleicht nicht mehr gerne ausgestrahlt sehen.
  9. #9

    Was bilden Sie sich ein

    Zitat von negve Beitrag anzeigen
    Damit sie ihre wöchentliche Schillerlocke essen können, und nicht wissen wollen, was sie sich da überhaupt reinschieben.

    Immer schön den Ball flach halten. Die EU-Flotten sind auch nicht gerade zimperlich.
    Woher wissen Sie, dass ich Schillerlocke esse? Ich esse überhaupt keinen Fisch. Sie kennen mich doch überhaupt nicht.