Walldorf-Hamburg: SAP beendet private Heimflüge von Personalchefin

Das passte nicht recht zum Bekenntnis zur Nachhaltigkeit: In ihrem ersten Jahr als SAP-Personalvorstand*flog Angelika Dammann regelmäßig mit dem Firmenjet nach Hause. Doch jetzt erklärt der Software-Konzern das Privileg für beendet - und dementiert, dass Dammann eine Verlängerung wollte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...773010,00.html
  1. #1

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das passte nicht recht zum Bekenntnis zur Nachhaltigkeit: In ihrem ersten Jahr als SAP-Personalvorstand*flog Angelika Dammann regelmäßig mit dem Firmenjet nach Hause. Doch jetzt erklärt der Software-Konzern das Privileg für beendet - und dementiert, dass Dammann eine Verlängerung wollte.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...773010,00.html
    Ja, Frauen führen anders. Diese besondere, weibliche Note ist es, die uns in der Wirtschaft so gefehlt hat.
  2. #2

    ...

    Endlich ist die Gleichberechtigung beim Lear Jet angelangt :-)
  3. #3

    oooo

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Ja, Frauen führen anders. Diese besondere, weibliche Note ist es, die uns in der Wirtschaft so gefehlt hat.
    klar doch. statt party in budapest gibt es für weibliche führungskräfte statt dessen ayurvedischen wellness urlaub auf bali oder irgendeinem anderen tropischen eiland. das ganze ist immer nachhaltig, schon alleine weil die luxus einzelvillen aus nachwachsenden rohstoffen gebaut wurden, oder die hotelwäsche aus heimischer produktion kommt.
    alles andere auf dem idyllischen eiland muß mit dem flieger rangekarrt werden, inklusive der gäste.
  4. #4

    Mentalität

    Bei Leuten mit einer solchen Mentalität gibts nur eines:
    Raussetzen!
    Alles andere ist Kokolores
  5. #5

    Ich liebe solche Führungskräfte!

    ... aber die Mitarbeiter werden bei der Reisekostenabrechnung gequält, wenn sie nach einem 12-Stunden-Tag auf dem Weg vom Bahnhof nach Hause ein Taxi genommen haben (statt den Bus).
  6. #6

    Ist doch

    nicht sooo schlimm, wenn der Lear-Jet mit Bio-Kerosin betankt wird;-).
  7. #7

    Alles wird gut!

    Zitat von inci Beitrag anzeigen
    klar doch. statt party in budapest gibt es für weibliche führungskräfte statt dessen ayurvedischen wellness urlaub auf bali oder irgendeinem anderen tropischen eiland. das ganze ist immer nachhaltig, schon alleine weil die luxus einzelvillen aus nachwachsenden rohstoffen gebaut wurden, oder die hotelwäsche aus heimischer produktion kommt.
    alles andere auf dem idyllischen eiland muß mit dem flieger rangekarrt werden, inklusive der gäste.
    Bestimmt, und der Learjet ist garantiert auch aus 100% recycelbaren Stoffen hergestellt. ;-)

    (Wie das neue Schiff von Greenpace)
    http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Wi...ecycelbar.html
  8. #8

    Mehr..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das passte nicht recht zum Bekenntnis zur Nachhaltigkeit: In ihrem ersten Jahr als SAP-Personalvorstand*flog Angelika Dammann regelmäßig mit dem Firmenjet nach Hause. Doch jetzt erklärt der Software-Konzern das Privileg für beendet - und dementiert, dass Dammann eine Verlängerung wollte.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...773010,00.html
    ...Frauen in Führungsetagen. Alles wird besser!
  9. #9

    Warum?

    Warum wird das gross an die Glocke gehängt? Es ist an sich unökologisch einen Privatjet zu betreiben und passt nicht zum Unternehmensziel Nachhaltigkeit.

    Doch warum wird das gerade jetzt thematisiert? Keine Rede davon, wer sonst noch bei SAP den Privatjet wie oft verwendet.
    Dann dazu noch die Sache mit der Anwaltszulassung. Angestellte Anwälte bleiben häufig gerne noch formal Anwalt, auch wenn sie einen Vollzeitjob in einer Firma haben. Sie behalten den Titel "Rechtsanwalt" und können weiterhin von den Privilegien des Versorgungswerkes profitieren. Sollte ihnen ihr Nachbar dumm kommen, können sie weiterhin vor Gericht auftreten und vor allem auch in eigener Sache Gebühren abrechnen. Eine ausgeprägte Nebentätigkeit ist da meistens nicht geplant (wenngleich offiziell Voraussetzung um die Anwaltszulassung zu behalten).

    Es ist ja richtig, sich über Unternehmen aufzuregen, die Nachhaltigkeit predigen, sich aber nicht daran zu orientieren. Aber wo ist hier die Schlagzeile? Dass SAP Privatjetflüge reduziert?

    Gibt es irgendeine fundierte Kritik an der Personalchefin? Sind die MitarbeiterInnen unzufrieden. Stellt sie zu wenig Frauen ein? Benachteiligt sie Männer? Hat Sie die Nachhaltig selbst als Unternehmensziel verkündet?

    So sieht das ganz danach aus, als ob hier jemand den Ruf von Frau Dammann schädigen möchte.