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Waldjunge Ray: Schwindler soll Berlin 20.000 Euro gekostet haben

DPA/PolizeiNeun Monate lang täuschte er die Polizei: Der vermeintliche Waldjunge Ray lebte auf Kosten der Behörden in Berlin, bekam Taschengeld und Deutschunterricht. "Das können wir so nicht hinnehmen", sagt ein Stadtrat.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,839761,00.html
  1. #1

    alltäglicher Sozialbetrug

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neun Monate lang täuschte er die Polizei: Der vermeintliche Waldjunge Ray lebte auf Kosten der Behörden in Berlin, bekam Taschengeld und Deutschunterricht. "Das können wir so nicht hinnehmen", sagt ein Stadtrat.

    Waldjunge Ray soll Schaden von 20.000 Euro verursacht haben - SPIEGEL ONLINE
    Zurecht sollten die erschlichenen Sozialleistungen zurückgefordert werden, welche Gedanken und Beweggründe treiben einen jungen Menschen zu so einer Lügen-Geschichte?
    Jedoch fällt diese Person in Sachen Sozialbetrug in und um Berlin nicht groß in´s Gewicht. Liegt die Stadt doch als Anziehungspunkt für die deutsche Provinzjugend als Zuzugsdomizil im Trend. Mit Pillepalle an den Spree Barclubs das junge Alter feiern das alles natürlich Dank Wohnungzuschuss und Hartz4 vom Amt - arbeiten kann man bei mehr als 3 Tagen wach auch nicht mehr ;-)

    Deshalb sollte im Fall von Ray nicht so hart verwaltet werden, gibt genügend "ik hab keen Bock uff Arbeit" Menschen in Berlin welche nicht mal durch 1,50€ Jobs zur Umkehr bewegt werden können.
  2. #2

    Wie wahr

    Zitat Jugend-Stadtrat

    Zur Frage nach allgemeinen Konsequenzen für den Bezirk sagte Schworck, es werde in Einzelfällen entschieden. "Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass Leute, die zu uns kommen, uns auch brauchen", so der Jugend-Stadtrat. Und: "Wir haben schon so viele unglaubliche Geschichten gehört, die wahr sind."

    Zitat Ende

    Es passieren in unserer Gesellschaft oft unglaubliche und kranke Sachverhalte an die man nicht glauben möchte, weil man sich so gesund vorkommt und wenn man dann so unglaubliche Geschichten zu hören bekommt, dann hat man das Gefühl, man wäre krank im Kopf und deswegen wollen wir so unglaubliche Geschichten oft nicht glauben.
  3. #3

    In Berlin leben...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neun Monate lang täuschte er die Polizei: Der vermeintliche Waldjunge Ray lebte auf Kosten der Behörden in Berlin, bekam Taschengeld und Deutschunterricht. "Das können wir so nicht hinnehmen", sagt ein Stadtrat.

    Waldjunge Ray soll Schaden von 20.000 Euro verursacht haben - SPIEGEL ONLINE
    hundertausende auf Kosten der Behörden.Das gehört sozusagen zum Lebensgefühl der Berliner.Der Großflughafen kostet ein paar 100Millionen
    mehr.Die Kosten für den Waldjungen sind Peanuts!!"Zwanzigtausend zahlt die Stadt an Zinsen für die Verschuldung stündlich !!!
  4. #4

    nachgeschmissen

    Zitat von Bezirk Tempelhof-Schöneberg
    "Wir haben schon so viele unglaubliche Geschichten gehört, die wahr sind."
    Das muss man sich mal geben: Das war einer der Gründe, weshalb die ihm die ganzen Aufwendungen neun Monate lang nachgeschmissen haben.
  5. #5

    Wo liegt der Unterschied???

    Zitat von exil-berliner Beitrag anzeigen
    Zurecht sollten die erschlichenen Sozialleistungen zurückgefordert werden, welche Gedanken und Beweggründe treiben einen jungen Menschen zu so einer Lügen-Geschichte?
    Jedoch fällt diese Person in Sachen Sozialbetrug in und um Berlin nicht groß in´s Gewicht. Liegt die Stadt doch als Anziehungspunkt für die deutsche Provinzjugend als Zuzugsdomizil im Trend. Mit Pillepalle an den Spree Barclubs das junge Alter feiern das alles natürlich Dank Wohnungzuschuss und Hartz4 vom Amt - arbeiten kann man bei mehr als 3 Tagen wach auch nicht mehr ;-)

    Deshalb sollte im Fall von Ray nicht so hart verwaltet werden, gibt genügend "ik hab keen Bock uff Arbeit" Menschen in Berlin welche nicht mal durch 1,50€ Jobs zur Umkehr bewegt werden können.
    Na da hatte er wohl Das Pech das er aus dn Niederlanden kamm?

    Bürger anderer Staaten zahlen auch nichts zurück ;-) gab es da nicht mal den Fall einer Amerikanerin die sich in Berlin über Jahre als Roma ausgab und so ganz gut über die Runden gekommen ist.

    Die weite Welt zeht es halt nach Berlin;-)
    DER SPIEGEL*14/2012 - Paradies Neukölln
  6. #6

    Zitat von schon,aber Beitrag anzeigen
    Das muss man sich mal geben: Das war einer der Gründe, weshalb die ihm die ganzen Aufwendungen neun Monate lang nachgeschmissen haben.
    Genau, unglaublich. Da haben die doch tatsächlich erst geholfen und dann geprüft, ob das ganze überhaupt wahr ist. Also ich hätte natürlich erst mal wochenlang Bilder im Netz gepostet und gewartet ob ihn jemand erkennt. Letztlich hat er jahrelang im Wald überlebt - da kommt's auf ein paar Tage mehr oder weniger nicht an.
  7. #7

    Wessen Schuld

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neun Monate lang täuschte er die Polizei: Der vermeintliche Waldjunge Ray lebte auf Kosten der Behörden in Berlin, bekam Taschengeld und Deutschunterricht. "Das können wir so nicht hinnehmen", sagt ein Stadtrat.

    Waldjunge Ray soll Schaden von 20.000 Euro verursacht haben - SPIEGEL ONLINE
    Was ckann der junge Mann dafür, dass die Berliner Behörden, - wie allgemein bekannt, - so einfallslos und begriffsstutzig sind!
  8. #8

    Berlin bleibt Berlin

    In Sachen Unfähigkeit ist man von denen ja einiges gewohnt, aber wie man es in neun Monaten nicht schaffen kann jemanden zu identifizieren ist schon eine Höchstleistung in Sachen Unfähigkeit.
  9. #9

    na und?

    Ich verstehe nicht, wie jemand sich darüber aufregen kann, dass Berlin nicht mit Geld umgehen kann. Das konnten die noch nie, weil sie immer Subventionen gekriegt haben, seit 1945. Außerdem gibt es doch ganze Länder, die sich Milliarden erschwindelt haben. Wenn wir für die zahlen, sind sicher auch noch ein paar hunderttausend für "Waldkinder" drin. Der Staat hat's doch, dank der vielen Dummen, die brav mit ihren Steuern die Verpflichtungen übernehmen, die Politik und Verwaltung gegenüber schwächenden Euroländern, für Investitionen, Zuschüsse und was nicht alles mit Baggern vom Typ Braunkohletagebau zum Fenster rauswerfen. Und in Berlin ist sowas allemal egal; da fahren ja auch die Obdachlosenbetreuer mit nem Maserati rum.








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