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Waldjunge Ray: Schwindler soll Berlin 20.000 Euro gekostet haben

DPA/PolizeiNeun Monate lang täuschte er die Polizei: Der vermeintliche Waldjunge Ray lebte auf Kosten der Behörden in Berlin, bekam Taschengeld und Deutschunterricht. "Das können wir so nicht hinnehmen", sagt ein Stadtrat.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,839761,00.html
  1. #10

    Zitat von schon,aber Beitrag anzeigen
    Das muss man sich mal geben: Das war einer der Gründe, weshalb die ihm die ganzen Aufwendungen neun Monate lang nachgeschmissen haben.
    Dann geh ich jetzt bald auch mal zu den Kollegen nach Berlin. Vorher kleb ich mir zwei Klohbrillen an die Schläfen, mal mein Gesicht grün an und sage "Hallo. Ich bin R2 ET vom Planeten LeckMiCHFett. Ich habe Hunger und brauche Geld."

    Letztlich wäre es nur gerecht, wenn der Junge nichts zahlen müsste denn es braucht auch immer 2 Partien in einer Veräppelung. Die Mitarbeiter, die darauf reingefallen sind, sollten ihr Fehlverhalten anerkennen und demnächst kritischer mit solchen Dingen umgehen.
  2. #11

    Zitat von schon,aber Beitrag anzeigen
    Das muss man sich mal geben: Das war einer der Gründe, weshalb die ihm die ganzen Aufwendungen neun Monate lang nachgeschmissen haben.
    "Schuld" hat einzig die Polizei, die aus unerfindlichen Grûnden ein Jahr gewartet hat, bevor Suchfotos veröffentlicht wurden. Gibt es dafür irgendeine Rechtfertigung? Für mich ein ewiges Rätsel.
  3. #12

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    In Sachen Unfähigkeit ist man von denen ja einiges gewohnt, aber wie man es in neun Monaten nicht schaffen kann jemanden zu identifizieren ist schon eine Höchstleistung in Sachen Unfähigkeit.
    Nicht wirklich. Wenn Sie plötzlich morgen in Großbritannien oder sonstwo in einem Rathaus auftauchen ohne Pass, ohne Ausweis nur gebrochen irgendeinen Kauderwelsch reden, Geschichten erzählen und Sie niemals ein Verbrechen begangen haben, also nirgendwo Ihre Fingerabdrücke hinterlassen haben, dann sind Sie auch nicht zu identifizieren. Die Behörden könnten dann höchstens raushören, dass Sie vielleicht aus Deutschland kommen, mehr aber auch nicht. Erst wenn Ihr Bild in den Medien auftsucht und irgendjemand Sie erkennt, ist's leicht.
  4. #13

    Berliner Luft...

    ....macht die einen doof und die anderen erfinderisch. Aber die Hand aufhalten können sie alle.
  5. #14

    Zielort: Berlin – gebongt

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    In Sachen Unfähigkeit ist man von denen ja einiges gewohnt, aber wie man es in neun Monaten nicht schaffen kann jemanden zu identifizieren ist schon eine Höchstleistung in Sachen Unfähigkeit.
    Der Junge wusste wohl sehr genau über seinen Zielort Bescheid :D
    Ein Schelm, ...
  6. #15

    Und?

    Zitat von juergw. Beitrag anzeigen
    In Berlin leben hundertausende auf Kosten der Behörden.Das gehört sozusagen zum Lebensgefühl der Berliner.Der Großflughafen kostet ein paar 100Millionen
    mehr.Die Kosten für den Waldjungen sind Peanuts!!"Zwanzigtausend zahlt die Stadt an Zinsen für die Verschuldung stündlich !!!
    All die Betrüger laufen lassen? Weil sie so ein interessantes Stadbild machen?
  7. #16

    Blödsinn

    Zitat von Sackaboner Beitrag anzeigen
    "Schuld" hat einzig die Polizei, die aus unerfindlichen Grûnden ein Jahr gewartet hat, bevor Suchfotos veröffentlicht wurden. Gibt es dafür irgendeine Rechtfertigung? Für mich ein ewiges Rätsel.
    "Schuld" hat einzig der Junge. Behörden haben vielleicht gepennt, aber sie haben niemanden betrogen.

    Es ist schon deprimierend, wie heutzutage die 10 Gebote interpretiert werden. Schuld hat nichtmehr der Betrüger, sondern der der sich betrügen lässt. Das kann niemals funktionieren.
  8. #17

    Genau!

    Zitat von Rodelkoenig Beitrag anzeigen
    Nicht wirklich. Wenn Sie plötzlich morgen in Großbritannien oder sonstwo in einem Rathaus auftauchen ohne Pass, ohne Ausweis nur gebrochen irgendeinen Kauderwelsch reden, Geschichten erzählen und Sie niemals ein Verbrechen begangen haben, also nirgendwo Ihre Fingerabdrücke hinterlassen haben, dann sind Sie auch nicht zu identifizieren. Die Behörden könnten dann höchstens raushören, dass Sie vielleicht aus Deutschland kommen, mehr aber auch nicht. Erst wenn Ihr Bild in den Medien auftsucht und irgendjemand Sie erkennt, ist's leicht.
    Exakt was ich meine. Heute gibt es nicht nur Zeitungen mit lokaler 'Reichweite' und TV mit landesweiter, sondern auch das Internet.
    Pressemitteilung raus -in diversen Sprachen versteht sich- Bild auf die Behördenwebseite und abwarten was passiert. So einfach geht das, aber die Berliner haben es monatelang nicht hinbekommen.
  9. #18

    ja, geben sie es sich

    Zitat von schon,aber Beitrag anzeigen
    Das muss man sich mal geben: Das war einer der Gründe, weshalb die ihm die ganzen Aufwendungen neun Monate lang nachgeschmissen haben.
    Wahnsinn! Menschen brauchen hilfe - und bekommen sie auch noch!
    Wo leben wir eigentlich?

    Naja, ist doch, schön dass arrogante wohlstandsbürger wie sie endlich wieder was zum aufregen haben.
  10. #19

    Zitat von WernerGg Beitrag anzeigen
    "Schuld" hat einzig der Junge. Behörden haben vielleicht gepennt, aber sie haben niemanden betrogen.
    Der "Betrug" dieses Eulenspiegels wiegt aber meines Erachtens weniger im Vergleich zum Komplettversagen eines Polizeiapparates, der nicht nur über einen Fotoapparat, sondern auch über (Kinder/Jugend-)Psychologen und wenigstens ein paar Leute mit gesundem Menschenverstand verfügt.








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