Waldbrand an der Costa del Sol: Feuersbrunst bedroht Marbella
DPATausende Menschen auf der Flucht: An der spanischen Costa del Sol wütet ein Waldbrand nahe der Touristenhochburg Marbella. Die Behörden bemühen sich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen - und das Ausbreiten der Flammen auf die Stadt zu verhindern.
aber wird in den Artikeln nicht erwaehnt,dass gerade zu Beginn diesen Jahres sowohl in Spanien,als auch in Portugal wegen der Sparmassnahmen,auch bei der Brandbekaempfung eingespart wird.Weniger Fahrzeuge,weniger Personal.Weniger Hubschrauber und kaum Loeschflugzeuge.Dabei sind je nach Gelaende Hubschrauber oft der einzige sinnvolle Einsatz.Nach diesem trockenen Winter ist es auch schwierig,geeignete Wasserstellen zu finden,um Wasser aufzufuellen.
@agua
In der Provinz Málaga ist das das "Wasser fassen" nicht so schwierig. Die Löschflugzeuge tanken an den Stauseen und die Löschhubschrauber haben einen viel einfacheren, pragmatischen Weg: Sie nutzen die zahlreichen privaten Pools!
Mit ist nicht bekannt, wie viele Flugzeuge und Hubschrauber für ein Feuer dieser Größe "normal" wären, doch habe ich hier, über Ojén, schon rund 2 Stunden nach Ausbruch vier Löschflugzeuge gesehen. Das Problem war nur, dass aufgrund des starkes Windes und der einsetzenden Dunkelheit am Donnerstag kaum Einsätze möglich waren. In der Nacht auf Freitag wurde das Feuer dann ja sehr heftig. Wir haben es kurz nach Mitternac.ht noch den Berg herunter geschafft:
http://www.youtube.com/watch?v=jUGqobmqU-M
Am Freitag wimmelte es am Himmel nur so von Löscheinheiten. Nach unterschiedlichen Medienberichten sollen es zwischen 17 und 30 Lufteinheiten gewesen sein, wobei das auch die Beobachtungsflugzeuge einschließt. Dazu kommen zahlreiche Hubschrauber der Polizei. Während ich dies schreibe, fliegt draußen gerade wieder einer vorbei, wahrscheinlich um aus der Luft nach den letzten Brandnestern Ausschau zu halten.
@agua
In der Provinz Málaga ist das das "Wasser fassen" nicht so schwierig. Die Löschflugzeuge tanken an den Stauseen und die Löschhubschrauber haben einen viel einfacheren, pragmatischen Weg: Sie nutzen die zahlreichen privaten Pools!
Mit ist nicht bekannt, wie viele Flugzeuge und Hubschrauber für ein Feuer dieser Größe "normal" wären, doch habe ich hier, über Ojén, schon rund 2 Stunden nach Ausbruch vier Löschflugzeuge gesehen. Das Problem war nur, dass aufgrund des starkes Windes und der einsetzenden Dunkelheit am Donnerstag kaum Einsätze möglich waren. In der Nacht auf Freitag wurde das Feuer dann ja sehr heftig. Wir haben es kurz nach Mitternac.ht noch den Berg herunter geschafft:
http://www.youtube.com/watch?v=jUGqobmqU-M
Am Freitag wimmelte es am Himmel nur so von Löscheinheiten. Nach unterschiedlichen Medienberichten sollen es zwischen 17 und 30 Lufteinheiten gewesen sein, wobei das auch die Beobachtungsflugzeuge einschließt. Dazu kommen zahlreiche Hubschrauber der Polizei. Während ich dies schreibe, fliegt draußen gerade wieder einer vorbei, wahrscheinlich um aus der Luft nach den letzten Brandnestern Ausschau zu halten.
Wir waren am Donnerstag Abend in El Soto de Marbella, knapp unterhalb von La Mairena. Der Brand war um ca. 18:50 Uhr in ca. 8 Km Entfernung in Coin ausgebrochen, doch der starke Wind in unsere Richtung stimmte nachdenklich.
Wir leben direkt an der Gemeindegrenze Ojén/Marbella. In der Nacht zum Freitag um 00:07 Uhr sind wir geflohen:
http://www.youtube.com/watch?v=jUGqobmqU-M
Es war knapp. Später standen wir unten am Berg und haben zugesehen, wie oben in La Mairena und Umgebung der Berg auf mehreren Kilometern Länge in Flammen stand. Ein unbeschreibliches Schauspiel, so schön und so grausam zugleich. Nach zwei Nächten im Hotel fanden wir unser Penthouse gestern dann unversehrt vor. Die Natur in der Umgebung ist großflächig verbrannt. Fährt man nun die 6 Km von Elviria nach La Mairena hoch, so passiert man nur graue, verbrannte Erde mit den Überresten von Baumstämmen. Das Unterholz, etwa 0,5 bis 1m hoch, mit zahlreichen Tieren und Pflanzen - weg. Man sieht aber kaum ein zerstörtes Haus. Sehr oft, auch bei unserer Wohnanlage, sind die Flammen bis auf 50 Meter herangekommen, doch konnten sie die Häuser nicht entzünden. Nur die Vorgärten sind abgebrannt. So übrigens auch bei der Deutschen Schule Malaga und dem Colegio Ecos, den beiden Schulen, die wir im Video erwähnen. Beide Schulen sind unversehrt geblieben, was man von den Schul-Lehrgärten und den Strommasten außerhalb nicht behaupten kann. Dennoch wird in der Deutschen Schule morgen planmäßig das neue Schuljahr beginnen. Es grenzt an ein Wunder, dass bei diesem Brand "nur" 1 Mensch sein Leben verloren hat. Der Familie des Opfers, eines 54-jährigen Deutschen, gilt unser Mitgefühl.
Ich wünsche allen Betroffenen, dass wir so schnell wie möglich in den Alltag zurück finden und dass die Natur sich die Mondlandschaften in der Umgebung von Marbella schnell zurück erobert!