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Wahrnehmung: Männer und Frauen sehen unterschiedlich

APDer kleine Unterschied erstreckt sich offenbar auch auf das Sehen: In einem Experiment stellte sich heraus, dass Männer Kontraste und schnelle Bewegungen besser wahrnehmen. Für Frauen erscheint die Welt dafür in wärmeren Tönen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...853689,00.html
  1. #1

    Das würde für mich erklären...

    ... weshalb viele Frauen Pastellfarben lieber mögen als die meisten Männer. Wenn diese ihnen wärmer erscheinten als sie für Männer sind, könnte das eine der meist diskutierten Fragestellungen des Alltag erklären, wie:
    "Schatz, diese Tapete... dieses Kleid... dieses [was auch immer] sieht doch hübsch aus, oder?"
    Und das ist gar nicht mal so spassig gemeint wie es vielleicht ankommt. Wenn beide Geschlechter wüssten, dass sie die Welt unterschiedlich wahrnehmen, wie bekannt unterschiedliche Denkmuster haben (also das anders wahrgenommene auch anders verarbeiten), dann wären hier Tür und Tor aufgestoßen für ein besseres Verständnis zwischen den Geschlechtern.
    Und nicht zu vergessen, keiner sieht etwas falsch oder richtig. Alles ist demnach subjektiv und liegt wahrlich im Auge des Betrachters.
  2. #2

    aufgebauscht

    Der Unterschied zwischen den Geschlechtern wird aufgebauscht. Er ist statistisch vorhanden. Allerdings ist die Streuung innerhalb der Gruppe der Frauen oder der Männer viel grösser. Es ist also eher eine leichte Tendenz als ein Unterschied und es gibt viele Frauen, die Kontraste und schnelle Bewegungen besser wahrnehmen als der Durchschnitt der Männer und viele Männer, die die Welt in wärmeren Farben wahrnehmen als der Durchschnitt der Frauen. Mit einer solchen Aussage käme man aber nicht in die Schlagzeilen - also wird das Ergebnis halt aufgebauscht...
  3. #3

    Geschlechts Unterschiede beim sehen

    Sind gut erforscht und schon lange bekannt. Gründe dafür auch. Etwa sind einige Eigenschaften der Netzhaut im X-Chromosom kodiert, so daß bestimmte Formen der Farbenblindheit bei Männern viel häufiger vorkommen, die über ein X und ein Y Chromosom verfügen. Bei Frauen sind diese "genetischen Fehler" im Farbensehen wegen des doppelten X Chromosoms häufiger als bei Männern ausgeglichen. (Diese Fehler des ersten X-Chromosoms können durch das zweite X Chromosom korrigiert werden, jedoch nicht durch das Y Chromosom) Weiterhin ist die Verteilung von Stäbchen und Zapfen bei Männern und Frauen in der Netzhaut unterschiedlich. Dadurch Männer haben im Schnitt ein größeres Gesichtsfeld im Bewegungssehen, während Frauen in einem größeren Gesichtsfeld auf unbewegliche Details achten können.
  4. #4

    optional

    Der Mann muss den Büffel umhauen, die Frau sich um das Lagerfeuer kümmern. Und beim Jagen ist das Erfassen von Bewegungen nun mal essentiell.
  5. #5

    Loriot sagte bereits:

    Zitat von Velociped Beitrag anzeigen
    Der Unterschied zwischen den Geschlechtern wird aufgebauscht. Er ist statistisch vorhanden. ....
    Männer sind anders, Frauen auch.
    Fazit: Männer und Frauen passen nicht zusammen.
  6. #6

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Männer sind anders, Frauen auch.
    Fazit: Männer und Frauen passen nicht zusammen.
    Ein wunderbares Credo für die nächste gescheiterte Ehe...
  7. #7

    Jäger

    Zitat von smartie2004 Beitrag anzeigen
    Der Mann muss den Büffel umhauen, die Frau sich um das Lagerfeuer kümmern. Und beim Jagen ist das Erfassen von Bewegungen nun mal essentiell.
    Die Vorstellung, dass Männer das Essen in Form von Wild angeschleppt hätten lässt sich wohl nicht mehr ausrotten.
    In fast alle neolithischen Siedlungen die bislang untersucht wurden war der Anteil an Wildtieren immer deutlich unter 1 %.
    Eine derart untergeordnete Tätigkeit zur Erklärung von Geschlechtsunterschieden her zunehmen ist doch etwas lächerlich. Zumal der Australopitecus wie die Zähne nahelegen ausschließlich pflanzliche Nahrung zu sich genommen hat. Den Neandertaler als Beleg herzunehmen verbietet die Tatsache, dass er ausgestorben ist.
  8. #8

    Zitat von Velociped Beitrag anzeigen
    Der Unterschied zwischen den Geschlechtern wird aufgebauscht. Er ist statistisch vorhanden. Allerdings ist die Streuung innerhalb der Gruppe der Frauen oder der Männer viel grösser. Es ist also eher eine leichte Tendenz als ein Unterschied und es gibt viele Frauen, die Kontraste und schnelle Bewegungen besser wahrnehmen als der Durchschnitt der Männer und viele Männer, die die Welt in wärmeren Farben wahrnehmen als der Durchschnitt der Frauen. Mit einer solchen Aussage käme man aber nicht in die Schlagzeilen - also wird das Ergebnis halt aufgebauscht...
    Zu dieser Behauptung hätte ich gerne die Quellenangabe.
  9. #9

    Überleben

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Männer sind anders, Frauen auch.
    Fazit: Männer und Frauen passen nicht zusammen.
    Das Sehen wird wohl vom Interesse gesteuert. Und Frauen können und wollen andere Dinge sehen. Mimik oder Körpersprache sind für sie wie ein offenes Buch. Und sie haben den 360°-Blick. Sie sehen alles, wenn auch nicht genau, sie empfinden vielmehr. Wenn ein Mann aus dreißig Metern Entfernung schräg hinter ihnen auf sie starrt, wissen sie es, und sie wissen sogar, wie alt er ist und was er verdient. Es handelt sich um Fähigkeiten, auf die eine Frau dringend angewiesen ist bei ihrem Überlebenskampf in dieser unwirtlichen Welt, und diese Talente verschaffen ihr eine unglaubliche Überlegenheit. So weiß eine Frau etwa zehn Minuten vorher das, was ein Mann zu ihr sagen wird, und sie kann sich in aller Ruhe auf ihren erforderlichen Gesichtsausdruck vorbereiten und natürlich auf die Antwort.

    Männer haben diese Fähigkeiten nur bedingt, auch wenn sie im Laufe des Lebens Erfahrung sammeln und manches interpretieren können, aber der Vorgang läuft immer ziemlich bewußt ab, also keineswegs über die Bahnen der Empfindung. Ihr präzises räumliches Vorstellungsvermögen ist absolut vernunftgesteuert, egal ob es sich um die Ballabgabe handelt oder einen Kanonenschuß.

    Mich wundert immer wieder das ästhetische Empfinden von Frauen, was eigentlich auch etwas mit ihrem Sehen zu tun haben müßte. Sie (nicht alle natürlich) haben die Fähigkeit, sich zu kleiden, zu frisieren und zu schminken, die ihre unvorteilhaften Seiten ins Licht rückt. Möglicherweise beruht dies auf einer Form der Leichtgläubigkeit, die nur unzureichend erforscht wurde.

    "Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos."


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