DPAIm Falle eines Wahlsieges wollen SPD und Grüne einen umstrittenen Plan durchboxen: Tempo 30 soll zur Regelgeschwindigkeit in allen Städten werden. Umweltverbände und gestresste Großstädter applaudieren - passionierte Autofahrer hingegen sind entsetzt.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...839338,00.html
Beruflich bin ich fast ausschließlich mit Bahn und Flugzeug unterwegs.
Also ich habe manchmal den Eindruck, dass ich ein unheimlicher Pechvogel sein muss, wenn ich die offizielen Verspätungszahlen der Bahn mit meinen persönlichen Erfahrungen abgleiche. Warum haben meine Züge immer Verspätung? Warum verpasse ich immer den Anschluss?
Auch meine Regionalzüge, die ich täglich auf dem Arbeitsweg nutze haben oft Verspätungen. Allerdings habe ich das Glück in der Innenstadt zu arbeiten, so das die Bahn deutlich trotzdem deutlich im Vorteil ist. Und ich nutze auch gern mal das Leihfahrradangebot der Bahn, wenn das Wetter gut ist.
Müsste ich aber von einer Stadtrandlage zu einer anderen pendeln, wäre das Auto schnell wieder im Vorteil.
Und was Bequemlichkeit angeht, im Auto ist es wohltemperiert und trocken. Auch Umsteigen entfällt und ich habe alle paar Kilometer eine Rastmöglichkeit, wo das Speiseangebot in der Regel billiger (nicht billig!) und besser ist, als in der Bahn!
Nicht nur in London. Auch in den gößten deutschen Städten ist eine höhere Zugfolge kaum umzusetzen. In Hamburg ist das so, in München ebenfalls und in Berlin vermutlich auch.
Um die Nachfrage nach Zugfahrten signifikant zu erhöhen, müsste die Bahn wohl erstmal genauso preiswert sein wie eine Autofahrt. Das ist nämlich meist nicht der Fall. Und selbst wenn das der Fall ist, punktet das Auto immer noch mit deutlich besserer Flexibilität. Da müsste die Bahn schon auch noch einiges günstiger sein.
Das ist Unsinn. Sie können um das Auto herumgehen, an ihm vorbei, zwischen zweien hindurch und die Autos werden immer zum Anhalten gezwungen wenn Sie auf den Knopf der Fußgängerampel drücken oder an einer normalen Ampel stehen.
Mordversuch setzt den Vorsatz bzw. die Absicht zum Töten voraus. Das kann man den Autofahren per se nun wirklich nicht unterstellen. Die meisten Unfälle geschehen aus Unaufmerksamkeit, das gilt für alle Verkehrsteilnehmer. Beim Auto ist das Schadenspotenzial am größten, deshalb ist auch die Haftung des Fahrers am stärksten. Ein Autofahrer, der einen unaufmerksamen Fußgänger umfährt, ist immer "dran."
Schreiben Sie an Herrn Ramsauer, auf dass die Landjugend von der Fahrerlaubnis ferngehalten wird. Außer für Traktoren. Dann verlaufen auch die Rennen gemütlicher und weniger gefährlich.
Die Teilnahme an einem illegalen Straßenrennen kostet die Fahrerlaubnis und die Polizei ist da zu Recht gnadenlos. Leider sind sie chronisch unterbesetzt, um alle aufzuspüren.
Das ist krasses Fehlverhalten und nicht zu dulden. Ebenso krasses Fehlverhalten ist es, alle Autofahrer einer derartigen Verhaltensweise zu beschuldigen. Es wäre gut wenn Sie lernen könnten zu differenzieren.