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Wahlversprechen: SPD und Grüne fordern Tempo 30 in Städten

DPAIm Falle eines Wahlsieges wollen SPD und Grüne einen umstrittenen Plan durchboxen: Tempo 30 soll zur Regelgeschwindigkeit in allen Städten werden. Umweltverbände und gestresste Großstädter applaudieren - passionierte Autofahrer hingegen sind entsetzt.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...839338,00.html
  1. #810

    Zitat von ajf00 Beitrag anzeigen
    Ein Fussgaenger wird immer weniger Flaechenverbrauch als Sie in ihrem Auto haben, wenn er weniger als Sie verbraucht nimmt er Ihnen also nichts weg. Ihre Umdrehung ist also bloedsinn.
    Wollen Sie jetzt behaupten, Ihnen gehöre das öffentliche Straßenland und Sie könnten bestimmen, wer wieviel Quadratmeter nutzen darf.
    Als wenn Sie sich in Ihrem Besitz gestört fühlen, dann sollten Sie erst einmal sich Besitz anschaffen.
  2. #811

    Zitat von ajf00 Beitrag anzeigen
    Das hilft mir nichts, wenn ein Auto meinen Weg verstopft oder droht mich zu ermorden.
    Ach so, ein Auto verstopft Ihren Weg und versucht Sie dadurch zu ermorden.

    Also Sie sollten sich mal untersuchen lassen, ob bei ihnen noch alles richtig ist im Oberstübchen.
  3. #812

    Zitat von huggi Beitrag anzeigen
    ... nur gut dass Sie beurteilen können was rationales handeln beim Autokauf ist.

    Ich denke dass ich recht rational handle, meinen Geländewagen brauche ich um einen Pferdeanhänger ziehen zu können. Das kommt in der Turniersaison 2 mal die Woche vor, meinen Kombi damit ich schön bequem fahren kann und ordentlich was reinpasst und mein Cabrio brauche ich, damit ich bei schönem Wetter mit meiner Frau und den Enkeln auch einmal richtig schön und rational spazieren fahren kann.

    Damit habe ich für die gängigsten Situationen das jeweils passende Fahrzeug parat, alles sehr rational bedacht.
    >>>>>> einajf00 zieht Ihnen den Pferdeanhänger mit dem Fahrrad durch die Gegend. Das schafft der Forist locker und in derselben Zeit wie mit Ihrem Geländewagen. <<<<<<<<aus
  4. #813

    Zitat von ajf00 Beitrag anzeigen
    Richtig ist, ein gut ausgelastetes Auto kann effizienter als ein schlecht ausgelasteter Zug sein. Ein durchschnittlich ausgelastetes Auto ist aber wohl schlechter als ein durchschnittlich ausgelasteter Zug. ... irgendwo habe ich mal gelesen, dass im Durchschnitt wohl der Reisebus am besten abschneidet...
    Zur bequemlichkeit: Im Zug braucht sich niemand auf das fahren zu konzentrieren, man kann rumlaufen/Beine vertreten, hat einen Tisch, eventuell ein Bordbistro, wichtiger noch ein Klo. Dazu kommt man nicht in Staus, kann also viel besser abschaetzen wie lange man braucht (verpasste Verbindungen koennen aergerlich sein, aber im allgemeinen ist die Bahn viel puenktlicher als ihr Ruf - in einer ganz anderen Liga in dieser Hinsicht gegenueber dem Auto).
    Beruflich bin ich fast ausschließlich mit Bahn und Flugzeug unterwegs.
    Also ich habe manchmal den Eindruck, dass ich ein unheimlicher Pechvogel sein muss, wenn ich die offizielen Verspätungszahlen der Bahn mit meinen persönlichen Erfahrungen abgleiche. Warum haben meine Züge immer Verspätung? Warum verpasse ich immer den Anschluss?
    Auch meine Regionalzüge, die ich täglich auf dem Arbeitsweg nutze haben oft Verspätungen. Allerdings habe ich das Glück in der Innenstadt zu arbeiten, so das die Bahn deutlich trotzdem deutlich im Vorteil ist. Und ich nutze auch gern mal das Leihfahrradangebot der Bahn, wenn das Wetter gut ist.
    Müsste ich aber von einer Stadtrandlage zu einer anderen pendeln, wäre das Auto schnell wieder im Vorteil.

    Und was Bequemlichkeit angeht, im Auto ist es wohltemperiert und trocken. Auch Umsteigen entfällt und ich habe alle paar Kilometer eine Rastmöglichkeit, wo das Speiseangebot in der Regel billiger (nicht billig!) und besser ist, als in der Bahn!

    Zitat von ajf00 Beitrag anzeigen
    Wenn mehr Leute Bahn fahren wuerde, wuerden mehr Bahnen fahren, die Verbindungen wuerden also noch besser. ...mag sein das man im Londoner U-bahn Verkehr zur Hauptverkehrszeit eine Zugdichte erreicht hat, die sich nicht mehr einfach steigern laesst, aber ich kenne keinen deutschen Nahverkehr, wo man das Angebot nicht bei entsprechender Nachfrage einfach erhoehen koennte.
    Nicht nur in London. Auch in den gößten deutschen Städten ist eine höhere Zugfolge kaum umzusetzen. In Hamburg ist das so, in München ebenfalls und in Berlin vermutlich auch.
  5. #814

    Zitat von ajf00 Beitrag anzeigen
    Wenn mehr Leute Bahn fahren wuerde, wuerden mehr Bahnen fahren, die Verbindungen wuerden also noch besser. ...mag sein das man im Londoner U-bahn Verkehr zur Hauptverkehrszeit eine Zugdichte erreicht hat, die sich nicht mehr einfach steigern laesst, aber ich kenne keinen deutschen Nahverkehr, wo man das Angebot nicht bei entsprechender Nachfrage einfach erhoehen koennte.
    Um die Nachfrage nach Zugfahrten signifikant zu erhöhen, müsste die Bahn wohl erstmal genauso preiswert sein wie eine Autofahrt. Das ist nämlich meist nicht der Fall. Und selbst wenn das der Fall ist, punktet das Auto immer noch mit deutlich besserer Flexibilität. Da müsste die Bahn schon auch noch einiges günstiger sein.
  6. #815

    Eng

    Zitat von ajf00 Beitrag anzeigen
    Ein Fussgaenger wird immer weniger Flaechenverbrauch als Sie in ihrem Auto haben, wenn er weniger als Sie verbraucht nimmt er Ihnen also nichts weg. Ihre Umdrehung ist also bloedsinn.
    Einengung ist keine Frage des Flächenverbrauches.
  7. #816

    Mordfälle

    Zitat von ajf00 Beitrag anzeigen
    Das hilft mir nichts, wenn ein Auto meinen Weg verstopft oder droht mich zu ermorden.
    Das ist Unsinn. Sie können um das Auto herumgehen, an ihm vorbei, zwischen zweien hindurch und die Autos werden immer zum Anhalten gezwungen wenn Sie auf den Knopf der Fußgängerampel drücken oder an einer normalen Ampel stehen.

    Mordversuch setzt den Vorsatz bzw. die Absicht zum Töten voraus. Das kann man den Autofahren per se nun wirklich nicht unterstellen. Die meisten Unfälle geschehen aus Unaufmerksamkeit, das gilt für alle Verkehrsteilnehmer. Beim Auto ist das Schadenspotenzial am größten, deshalb ist auch die Haftung des Fahrers am stärksten. Ein Autofahrer, der einen unaufmerksamen Fußgänger umfährt, ist immer "dran."
  8. #817

    Landjunker

    Zitat von bembel71 Beitrag anzeigen
    Hallo *42*,
    Wenn die Landjugend in ihrer Freizeit nur gegen Bäume fahren würde, wäre das für den Rest der Menschheit ja noch harmlos.

    Die beliebteste Freizeitbeschäftigung der Landjugend besteht aber darin, nachts in die nächste Stadt einzufallen, und dort auf den Haupt- und Nebenstraßen ......
    Schreiben Sie an Herrn Ramsauer, auf dass die Landjugend von der Fahrerlaubnis ferngehalten wird. Außer für Traktoren. Dann verlaufen auch die Rennen gemütlicher und weniger gefährlich.

    Die Teilnahme an einem illegalen Straßenrennen kostet die Fahrerlaubnis und die Polizei ist da zu Recht gnadenlos. Leider sind sie chronisch unterbesetzt, um alle aufzuspüren.

    Das ist krasses Fehlverhalten und nicht zu dulden. Ebenso krasses Fehlverhalten ist es, alle Autofahrer einer derartigen Verhaltensweise zu beschuldigen. Es wäre gut wenn Sie lernen könnten zu differenzieren.
  9. #818

    Zusammen

    Zitat von *42* neu Beitrag anzeigen
    Wenn wir jetzt wieder sachlich werden könnten, sei die Frage erlaubt wieviel Prozent der Autofahrer in das Fahrzeug steigen um andere Menschen zu verletzen oder gar zu töten. Warum es Jugendlichen einfällt im Suff Auto zu fahren, oder warum der ÖPNV sich solcher "Beliebtheit" erfreut. Danach stelle ich mir die Frage, was dieses 30 km/h Konzept taugt...
    Was ist mit Jugendlichen, die in den ÖPNV steigen mit der Absicht, dort jemanden zusammen zu schlagen oder umzubringen? So etwas gibt es bei Autofahrern überhaupt nicht.
  10. #819

    Zu Pferde

    Zitat von franneck Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, es geht mir darum, darauf aufmerksam zu machen, dass der Fußgänger von der Straße verdrängt wurde.
    Das war schon zur Zeit der Pferde und Pferdefuhrwerke in einem gewissen Umfang so.








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