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Wahlumfrage: Piratenpartei klettert auf acht Prozent

Beim Votum zum Berliner Abgeordnetenhaus feierte die Piratenpartei einen Überraschungserfolg - und auch auf Bundesebene haben die Politikneulinge Potential. Laut einer aktuellen Umfrage kämen die Piraten auf acht Prozent, wenn jetzt Bundestagswahl wäre.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...789945,00.html
  1. #220

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    Zitat von suchenwi Beitrag anzeigen
    Klar. Die müssen im Detail untersucht und bewertet werden. Mir ging es zunächst um ein paar Grundaussagen, als Antwort auf die These, Piraten hätten keine Wirtschaftskompetenz.
    Das ist eine Partei liberaler Nerds, ich sehe mittelfristig keine Probleme kompetentes Personal für alle Politikbereiche zu werben.

    Ich versteh bloß nicht, warum sich die Piraten nicht offen zur liberalen Tradition bekennen, in der sie stehen. Nur weil der Begriff "Liberal" von der FDP so missbraucht wurde? Wir sollten der FDP nicht mehr die Lufthoheit über liberalen Haushalten gönnen.

    Auch bei den links- und rechts eingestellten Menschen, gibts etliche die eher dem Liberalismus zugeneigt sind. Diese Gruppen muss man nur noch abholen, und sie überzeugen, dass Liberalismus in heutiger Gesellschaft wieder ein wichtiges Anliegen ist.

    Die soziale Frage in Deutschland ist gelöst. Jeder noch so Arme muss hier weder verhungern noch erfrieren. Die Konzept von Links und Rechts ist veraltet. Diese Parteien nähern sich immer mehr aneinander an. Die aktuell wichtige Frage ist nicht die soziale Frage, sondern die Frage "freier Bürger" gegen "repressiven, sich überall einmischenden Staat".
    Liberale wirds immer brauchen, solange es einen Staat gibt, der naturgemäß seine Fangarme weiter ausbreiten will.

    Die soziale Frage, in Form der sozialen Marktwirtschaft, wurde auch von Liberalen und nicht von Linken oder Rechten gelöst.

    Lasst uns die FDP auf den Müllhaufen der Geschichte befördern und freuen wir uns über eine wirklich liberale Partei.

    Auch wenn sie vor dem Begriff noch zurückschreckt. Wahrscheinlich würden auch viele ehemalige Wähler der Linken, abgeschreckt, wenn sich die Piraten plötzlich als liberale bezeichnen. Da stecken auch viel Vorurteile und Unkenntnis des Liberalismus dahinter.
  2. #221

    Nicht

    Zitat von elmex67 Beitrag anzeigen
    Genau wie im Fussball: nicht wenige nennen sich Bayern-Fans, nicht weil sie etwas vom Fussball verstehen, sondern weil sie auf wenigstens da mal auf der Gewinnerseite stehen wollen.
    Wer sich in der Politik der "Gewinnerseite" anschließen will, muss der Nicht-Partei beitreten. Denn die Nicht-Wähler sind mit sehr, sehr großem Abstand seit Jahrzehnten die dominierende Kraft im Land, immer entweder knapp unter oder oberhalb der absoluten (!) Mehrheit!
  3. #222

    Spinnerei

    Zitat von elmex67 Beitrag anzeigen
    ...dass wir uns nochmal auf weltfremd linke Spinnereien einlassen. Falls Sie's vergessen haben, die gab's schonmal ein einem Teil Deutschlands und die kamen uns bis jetzt teurer zu stehen als Griechenland.
    Viel teurer kamen uns allerdings die rechten Spinnereien kurz vor der linken Spinnerei. Diese legten bekanntlich ganz Europa in Schutt und Asche, unter tatkräftiger Unterstützung derjenigen Christen, aus denen anschließend die Alliierten die CDU formten: Zentrum.
  4. #223

    Blockpartei

    Zitat von Götternot Beitrag anzeigen
    Was soll denn dieser Hinweis? In der DDR gab es ja auch keine Wahlmöglichkeiten von demokratischen Parteien. Oder meinen Sie die gleichgeschalteten Blockparteien wären für den Wähler eine Alternative zur kommunistischen SED gewesen?
    Sagen Sie das mal der CDU. Die glaubt nämlich heute noch, sie hätte eine Ost-Oppositionspartei integriert, weshalb sie sich bis heute weigert, sich von ihrer Vergangenheit zu distanzieren, obwohl sie überall mit Ja! dabeigewesen ist. Aber es ist ja soo einfach auf die Linke einzudreschen...
  5. #224

    ...

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Das ist eine Partei liberaler Nerds, ich sehe mittelfristig keine Probleme kompetentes Personal für alle Politikbereiche zu werben.

    Ich versteh bloß nicht, warum sich die Piraten nicht offen zur liberalen Tradition bekennen, in der sie stehen. Nur weil der Begriff "Liberal" von der FDP so missbraucht wurde? Wir sollten der FDP nicht mehr die Lufthoheit über liberalen Haushalten gönnen.

    Auch bei den links- und rechts eingestellten Menschen, gibts etliche die eher dem Liberalismus zugeneigt sind. Diese Gruppen muss man nur noch abholen, und sie überzeugen, dass Liberalismus in heutiger Gesellschaft wieder ein wichtiges Anliegen ist.

    Die soziale Frage in Deutschland ist gelöst. Jeder noch so Arme muss hier weder verhungern noch erfrieren. Die Konzept von Links und Rechts ist veraltet. Diese Parteien nähern sich immer mehr aneinander an. Die aktuell wichtige Frage ist nicht die soziale Frage, sondern die Frage "freier Bürger" gegen "repressiven, sich überall einmischenden Staat".
    Liberale wirds immer brauchen, solange es einen Staat gibt, der naturgemäß seine Fangarme weiter ausbreiten will.

    Die soziale Frage, in Form der sozialen Marktwirtschaft, wurde auch von Liberalen und nicht von Linken oder Rechten gelöst.

    Lasst uns die FDP auf den Müllhaufen der Geschichte befördern und freuen wir uns über eine wirklich liberale Partei.

    Auch wenn sie vor dem Begriff noch zurückschreckt. Wahrscheinlich würden auch viele ehemalige Wähler der Linken, abgeschreckt, wenn sich die Piraten plötzlich als liberale bezeichnen. Da stecken auch viel Vorurteile und Unkenntnis des Liberalismus dahinter.
    Verwechseln Sie nicht Liberalismus mit Hedonismus? Liberal heißt auch Verantwortung übernehmen, siehe Umfrage unter FDP-Parteimitgliedern zum Euro-Rettungsschirm. Die sich jetzt zu Wort melden, dass sind die wirklichen Liberalen in der FDP. Eine FDP, wenn ich diese Partei mit ihrem jetzigen Programm und ihren Führungsfiguren nicht sonderlich mag, gehört nie auf den Müllhaufen der Geschichte! Und sie labbern etwas von Liberalität?

    Liberal heißt andere Meinungen zu dulden und sie zu akzeptieren. Liberal heißt aber nicht, sich zu verbiegen bis zum heutigen Weicheiliberalismus der sich vor lauter Toleranz in die Hosen macht, so wie er sich insbesondere
    bei den Grünen darstellt.

    Nein, eine gewandelte FDP hat seit 1848 ihren Platz im deutschen Volk und wird dies auch für die Zukunft haben. Da spricht über die Piratenpartei niemand mehr.
  6. #225

    Optional

    Transparenz und Direktdemokratie sind einfach sexy, trendy, Zukunft... ;-)
  7. #226

    Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf:

    Zitat von Götternot Beitrag anzeigen
    Nein, eine gewandelte FDP hat seit 1848 ihren Platz im deutschen Volk und wird dies auch für die Zukunft haben. Da spricht über die Piratenpartei niemand mehr.
    Ich wette eine Kiste Sekt oder Wein, dass die FDP bei der Bundestagswahl 2017 schon unter "sonstige Parteien" aufgeführt wird.

    Und wenn sie 2013 schon aus dem Bundestag rausfliegen und die Piraten reinkommen, würde ich ihnen die Kiste Sekt als Trost auch so zukommen lassen.

    Ist die FDP eigentlich noch in Landesparlamenten vertreten? :D
    Als Liberaler konnte man sich bei der heutigen FDP nur noch von Leutheusser-Schnarrenberger vertreten fühlen. Aber eine Person reicht nicht aus, damit eine Lobbyvertretung von Selbstständigen zur liberalen Partei wird.
  8. #227

    Fdp

    Zitat von Götternot Beitrag anzeigen
    Nein, eine gewandelte FDP hat seit 1848 ihren Platz im deutschen Volk und wird dies auch für die Zukunft haben. Da spricht über die Piratenpartei niemand mehr.
    1848? So alt ist ja noch nicht einmal die älteste Partei Deutschlands, das ist die SPD. Die wurde (vermutlich) 1863 gegründet.
    Nein, die FDP ist ein Jahrhundert jünger: 1948.
  9. #228

    ...

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Ich wette eine Kiste Sekt oder Wein, dass die FDP bei der Bundestagswahl 2017 schon unter "sonstige Parteien" aufgeführt wird.
    Und wenn sie 2013 schon aus dem Bundestag rausfliegen und die Piraten reinkommen, würde ich ihnen die Kiste.....
    Frau Leutheuser-Schnarrenberger ist eine sozialliberale Person, keine Liberale im klassischen Sinne.

    Ein Liberaler im klassischen Sinne war Graf Lambsdorff oder Erich Mende, auch Walter Scheel und besonders "Papa" Heuss.
    Ein Zitat von ihm:

    "Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muß sie als Einheit sehen.“ [20]
    Aus Wiki
  10. #229

    "Papa" Heuss

    Zitat von Götternot Beitrag anzeigen
    Ein Liberaler im klassischen Sinne war Graf Lambsdorff oder Erich Mende, auch Walter Scheel und besonders "Papa" Heuss.
    Ein Zitat von ihm:

    "Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muß sie als Einheit sehen.“ [20]
    Aus Wiki
    Aha. Und von welchem Hügel, bitte, ist der Steuersenkungswahn ausgegangen?

    Will sagen: das Zitat erklärt nur die Traditionen, auf denen Papa Heuss fußte, und sonst nichts. Wenn ich mich recht erinnere, hielten sie ihn nicht davon ab, im Reichstag aus, wie es später hieß, Gründen der Fraktionsdisziplin für Hitlers Ermächtigungsgesetz zu stimmen. Kein liberales Ruhmesblatt, sich ausgerechnet in dieser schändlichen Angelegenheit einer Fraktionsdisziplin zu unterwerfen!


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