Forum: Blogs
Wahlkampf-Spender: Wall Street wendet sich von Obama ab
AFPBarack Obama war im vergangenen Wahlkampf der Favorit der Wall Street. Mit Millionenspenden halfen die Geldprofis ihm ins Präsidentenamt. Jetzt wenden sie sich ab: Aus Empörung über Washingtons Finanzpolitik setzen sie auf den wahrscheinlichen Widersacher - Mitt Romney.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824434,00.html
- #10 29.03.2012 08:54 von
- #11 29.03.2012 09:04 von
- #12 29.03.2012 09:09 von
Kapitalismus
Was haben sie denn gedacht wo sie leben denn, in einem kapitalistischen System entscheidet immer das Kapital über die Grundzüge der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung, wer an die Macht der Wähler glaubt der ist nur ein Fantast.
Wer die Wall Street kritisiert, oder ihnen Probleme bei der Ausübung ihrer Macht bereitet, der ist sehr schnell abgemeldet, aber das müsste auch Barak Obama selbst wissen.
Auch bei uns in Deutschland regiert das Fianzakapital, das können wir gerade mit den vielen sogenannten Rettungsschirmen erleben.
HR - #13 29.03.2012 09:10 von
Weg der Besserung
Gratuliere, Pitzke.
Das ist der erste Artikel ueber Obama in den letzten drei bis vier Jahren mit einem Hauch von Realitaetssinn.
Ach so, ja. Die beiden Punkte zu Obama:
1.) Wenn man in die Hand beisst, die einen fuettert,
2.) wenn man seine Sympathisanten mit polarisierender Rhetorik, Marke Chicago Street Level vergraetzt,
dann ist die Klippe nicht mehr weit. - #14 29.03.2012 09:10 von
Es ist ohnehin ein perverses Wahlsystem, welches den US-Präsidenten fast ein halbes Jahr lang komplett lähmt, weil er von Wahlveranstaltung zu Wahlverantstaltung tingeln muss. Die zig-Millionen, die dabei verbrannt werden, gehen zu großen Teilen für "negative campaigning" drauf, welches den Gegenkandidaten mit einer Schmutzschicht überzieht, die selbst die lotusglatte reine Weste nicht unbeschadet überstehen.
Die US-Amerikaner sollten sich mal fragen, ob dieses System nicht langsam eingedämmt gehört, ob der Zirkus nicht zu weit geht. Kernfragen bleiben auf der Strecke, Parolen statt Inhalte. So war es immer, aber sollte es deswegen für immer so bleiben? Mal ganz davon abgesehen, hat Romney einige der schlechtesten Umfragewerte eines Gegenkandidaten überhaupt. Wenn Obama da ansetzt, wird es ihm eventuell gelingen, die "Unterschichtenwähler", die ihn ins Amt brachten, erneut zu mobilisieren. - #15 29.03.2012 09:15 von
- #16 29.03.2012 09:20 von
Zukunft
- #17 29.03.2012 09:22 von
Nun - der Mensch ist nahrhaft!
Die Exposées liegen doch schon in den Schubladen.
Erste Testanlagen werden in China und Indien gebaut werden.
Das Prinzip - vorne kommt Überfluss hinein - hinten kommt Zeug raus, um den Rohstoff am Leben zu erhalten.
Der perfekte Kreislauf!
Was man davon hat?
Nun - noch braucht man Menschen - noch können nicht Maschinen alleine den Lebenshaltungsaufwand der relevanten Menschenklasse bereitstellen - noch sind Geldkreislauf und Rendite Begriffe über die man nachdenkt - die gelbt werden müssen.
Ein Mensch - geboren in Kalkutta - ist etwas wert!
Er ist ein potentieller Arbeitssklave, er ist ein potentieller Organlieferant, er ist ein potentielles Sexobjekt, er ist ein potentieller Rohstofflieferant als Grundprodukt von Soylent Green - letzteres ist - noch dyspotisch - oder? - #18 29.03.2012 09:26 von
Ist es tatsächlich so einfach?
Obama hat (zugegebenermaßen) das Land mit riesiger Verschuldung übernommen. Inzwischen ist die Verschuldung desaströs - monströs geworden. Vom gut gemachten Job kann da wirklich keine Rede mehr sein, helfen kann ihm nur noch die Gesundheitsreform, die quasi nicht finanzierbar ist. Was die Spenden anbetrifft: das versteht man in Deutschland nicht, weil es hierzulande weder eine Lobby, noch irgendwelche andere Interessenvertretung gibt...
- #19 29.03.2012 09:26 von
Schade nur, dass
die deutschen SPON-Leser an der US- Presidentenwahl nicht teilnehmen können und alle SPON- Anteilnahme somit für die Katz ist.
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

