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Wahlkampf in Londoner Arbeiterviertel: Angriff der Rattenfänger

Jahrzehntelanger Labour-Klüngel, hohe Einwanderung und Wohnungsmangel sorgen im Londoner Arbeiterbezirk Dagenham für miese Stimmung. Erstmals könnte dort die rechtsradikale British National Party die Macht übernehmen - auch wegen der Fehler der Labour-Partei.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...690678,00.html
  1. #10

    Multi-Kulti

    Multi-Kulti ist a) ein Menschenexperiment und b) ein gescheitertes Menschenexperiment.
    Die Probleme werden immer grösser anstatt das sie kleiner werden, was infolge von Integration eigentlich der Logik entsprechen würde.
    Jeder der in England noch Labour wählt hat den Schuss nicht gehört, mit dieser Partei wird England zugrunde gehen.
  2. #11

    Ich verstehe nicht....

    ... es gibt in England ein Problem. Soweit klar. Dieses Problem wurde durch die Regierung verursacht. Und nun kommt eine Partei daher und sagt "wir machen das besser". Die Regierung, die das Problem verursacht hat, ist zwar noch an der Regierung, tut aber nichts dafür, das Problem zu beseitigen, sondern konzentriert sich darauf, zu erklären, die neue Partei könne es auch nicht besser. Wäre es nicht ganz sinnvoll, einfach die bessere Politik zu machen, wenn man doch schon an der Macht sitzt und diese Politik auch durchsetzen könnte? Schließlich geht es doch eigentlich bei der politik darunm, irgendwas bewegen zu können. oder irre ich mich da und es geht nur darum, an öffentlich bezahlte Pöstchen zu gelangen, in denen man sich wichtig vorkommen darf?
    Ob die "Populisten" nun von rechts, links oder von den Liberalen kommen, ist völlig wurst. Populisten haben nur dann eine Chance, wenn die Regierenden so offensichtlich versagt haben, dass man ihnen nicht mehr abnimmt, es besser machen zu können oder zu wollen. (Richtig albern wird es besonders dann, wenn jemand, der an der Regierung ist, sich als Populist betätigt, ohne seinen markigen Worten auch Taten folgen zu lassen...) Der Prozentsatz überzeugter Hardcore-Rassisten ist übrigens immer so klein, dass er nicht ins Gewicht fällt. Aber wenn sich die Leute von den Nicht-Rassisten verarscht vorkommen, dann wählt man halt die, die einen noch nicht verarscht haben.
    Auch in Deutschland wird das so kommen, es sei denn, unsere Nicht-Regierung entschliesst sich irgendwann mal, die Arbeit aufzunehmen und das zu tun, wofür sie bezahlt werden, nämlich "den Nutzen des deutschen Volkes mehren und Schaden von ihm wenden".
  3. #12

    ist vermutlich mehr als nur ein Denkzettel

    Zitat von delta058 Beitrag anzeigen
    Ist genau wie bei uns hierzu Lande. Die stärksten Vefechter sind seltsamerweise von den Problemen immer am wenigsten betroffen, sei es Schule, Soziales, Auslandseinsätze, ......
    Ich glaube und hoffe, dass sich die Wähler in NRW am 9. Mai eine ähnliche Frage stellen werden. Vielleicht kommen die s.g. Etablierten dann mal zur Besinnung.
  4. #13

    Scheuklappenartikel

    Man muss allein schon aus ökonischer Sicht anerkennen, dass es Unsinn ist sich in großem Stil die Armut ins Land zu holen, dabei muss man überhaupt nichts gegen Ausländer haben, es gibt nur einen Punkt an dem dieser Vorgang zu ernsthaften Problemen auf vielen Ebenen führt und dieser ist in vielen Europäischen Ländern längst überschritten. Dabei haben Länder wie England oder Frankreich ein großes koloniales Erbe zu stemmen, mit dem es geht verantwortungsvoll umzugehen, wieso sich dabei Deutschland selber als EInwanderungsland betrachtet bleibt ziemlich frag.- u. diskussionswürdig. Fakt ist jedenfalls, dass die die Multikultitrompete am lautesten blasen, Ihre Kider niemals auf eine öffentliche Schule in Neuköln, Kreuzberg oder Wedding schicken würden und dass andersdenkende auch Ihr Begründungen haben u. keine "Ratten" sind, der Artikel ist sprichwörtlich für die linke Ignoranz gegenüber riesigen Problemen in Armutsvierteln.
  5. #14

    Multi-Kulti

    Die etablierten Kräfte haben doch zu einhundert Prozent selbst schuld an dieser Entwicklung.Ich würde in Großbritannien auch die BNP wählen.Die wahren Rattenfänger sind doch wohl die etablierten Parteien mit ihrer gegen das eigene Staatsvolk gerichteten unsozialen und antinationalen Politik.Das alles gilt auch in gleichem Maß für Deutschland.Wir brauchen kein multikulturelles Europa,sondern eigenständige Nationalstaaten.Ich persönlich wünsche mir,daß die gesamte EU zusammenkracht wie ein Kartenhaus.
  6. #15

    Einfältiger und Oberflächlicher Artikel

    Typisch einfältiger und oberflächlicher Artikel eines pc-indoktrinierten Überflieger-Journalisten, der bestimmt nicht aus einem Arbeiterviertel kommt. Die Ausländer sind per se die Guten, die Rechten sind per se "radikal". Rechts und Radikal ist ja im Deutschen seit einiger Zeit ein Wort geworden. Und die weißen Arbeiter sind für ihn, der sich ja zu den sog. Gutmenschen zählt, Ratten.

    Ein perverses und dümmliches Menschenbild, welches sich hier offenbart. Welcher Journalist schickt übrigens seine Kinder in Kreuzberg, Neukölln oder Tiergarten zur Schule ? Und warum nicht ?
  7. #16

    Was geht nur in euch vor?!

    Das ist ja nicht zu glauben, was hier alles geschrieben wird. Wenn das den Zustand Deutschlands widerspiegelt, dann gute Nacht.
    Wieso man die BNP nicht wählen sollte? Weil sie Hass auf Ausländer schürrt, indem sie gezielt Lügen und falsche Behauptungen aufstellt, wie im Artikel beschrieben?!

    Ich lebe seit zwei Jahren in London. Ich kann also aus eigener Erfahrung sagen, dass Multi-Kulti hier in London durchaus funktioniert - und das besser als in den meisten anderen Städten Europas. Hier findet man Menschen aus den verschiedensten Kulturen und Schichten in so ziemlich jeder Lebenslage, also auch in der Berufswelt. Natürlich gibt es hier auch Probleme, schließlich handelt es sich um das reale Leben und nicht um Utopia. Aber von der Offenheit der Leute hier kann Deutschland viel lernen.

    In nahezu jedem Freundeskreis in jeder Bevölkerungsschicht trifft man hier auf die verschiedensten Nationen. Und wenn ich samstags im Park Basketball spiele, sind von Arbeitern über Studenten bis hin zu Managern auch alle Schichten und Kontinente vertreten und die Stimmung und der Kontakt untereinander könnte nicht besser sein. Auch außerhalb des Basketballfelds trifft man sich gelegentlich zu nem gemeinsamen Bierchen. Wer sich keins leisten kann, wird halt auf eins eingeladen. Es spielt schlichtweg keine Rolle, woher jemand kommt.

    Als jemand, der bereits in circa 50 Ländern war und sich folglich ein Bild von der Welt, wie sie wirklich ist, gemacht hat, kann ich echt nur lachen, wenn die Leute in Europa und speziell in Deutschland jammern. In Südafrika habe ich mal einen Dresdner getroffen, der allen ernstes gejammert hat, wie schlecht es ihnen in Ostdeutschland gehe. Einen Urlaub in Südafrika konnte er sich aber offenbar leisten. Und während er sich so schön selbst bemitleidet, sterben die Südafrikaner um ihn herum an Aids oder haben nichts zu beißen. Eine Reise nach Deutschland werden sie in ihrem Leben bestimmt nicht finanzieren können. Was für ein taktvoller, intelligenter junger Mann ...

    Auf einem ähnlichen Niveau ist auch das Gejammer hier. Die bösen Ausländer kommen nach Deutschland und nehmen uns Arbeits- und Kitaplätze weg, unterwandern ferner unsere Kultur. In meinen Augen bereichern sie sie in der Regel. Und selbst ohne Arbeit und Kitaplatz scheint uns vergleichsweise immer noch die Sonne aus dem Allerwertesten. Ohne zu arbeiten bekommt man ein Dach über dem Kopf sowie Geld vom Staat, was in anderen Ländern selbst hart arbeitende Menschen nicht haben. Arbeitslosigkeit ist kein wirklich existenzielles Problem in Deutschland, sondern vielmehr ein soziales. Und genau am sozialen Miteinander scheint es ja zu mangeln.

    Ich verdiene alles andere als gut. Aber ich habe kein Problem damit, von unserem vergleichsweise sehr hohen (finanziellen) Lebensstandard einen Teil abzugeben, wenn es anderen Leuten die Möglichkeit gibt, ebenfalls ein besseres Leben zu führen. In meinen Augen gewinne ich dadurch. Ich umgebe mich nämlich lieber mit freundlichen, offenen Leuten, von denen ich was lernen kann über die Welt und das Leben, als mit engstirnigen Deutschen, die rein zufällig in einem reichen Land geboren sind und alles für sich behalten wollen.

    Was ich in den ärmsten Gegenden für eine Gastfreundlichkeit erlebt habe: So behandeln die meisten Europäer nicht mal ihre Freunde. Man muss sich echt schämen für so manche Leute hier.
  8. #17

    ---

    Rassistische Sprüche sind den Leuten nicht peinlich

    Das wäre auch in Deutschland nicht anders, hätte das Land nicht die Nazi-Geschichte gehabt. Seitdem äußert sich Rassismus nur noch verschämt und zurückhaltend, außer in ganz dunklen Ecken. Kann man ja in diesem Thread wieder in Reinkultur studieren, da ist plötzlich nicht mehr der Rassismus das Problem, sondern Einwanderung und Multi-Kulti...

    Ist doch immer und überall das gleiche: Deklassierte oder von Deklassierung bedrohte Menschen klammern sich an das, was ihnen niemand nehmen kann: Hautfarbe, nationale, gelegentlich auch religiöse Identität. Und die hilflosen Reaktionen der etablierten Politik - hilflos, weil man die Ursachen, nämlich Nationalismus und soziale Verwerfungen, nicht angehen kann und will - sind auch immer die gleichen: die Warnung vor einer Schädigung des Standorts ("wenn die BNP hier die Kontrolle übernimmt, ziehen Unternehmen, Ärzte, Lehrer weg") und schließlich die Annäherung an die rechten Forderungen ("die Abgeordnete Hodge plädiert nun dafür, Wohnungen nicht mehr nur nach Bedürftigkeit zu vergeben, sondern alteingesessenen Bewohnern vor Zuzüglern den Vortritt zu geben"). Um so mehr muss man Respekt haben vor der Forderung nach einer "Amnestie" für illegalisierte Einwohner - etwas, was in Deutschland schlicht undenkbar erscheint.

    Interessanter Nebenaspekt: Die Politik wurde in den letzten Jahren von einer alten Garde pensionierter Ford-Gewerkschafter dominiert, die sich im Stadtrat komfortabel eingerichtet hatten. Aus ideologischen Gründen lehnten sie es ab, den Bau von Sozialwohnungen an gemeinnützige Immobiliengesellschaften auszulagern. Dies hatte die nationale Labour-Regierung zur Bedingung für Zuschüsse gemacht. Demnach ist die "alte Garde" Schuld an dem Zustand, und nicht etwa die neoliberale Labourregierung, die aus ideologischen Gründen das outsourcing befohlen hat? Schon klar...
  9. #18

    Woraus besteht denn die Bereicherung?

    Zitat von entengruetze Beitrag anzeigen
    Das ist ja nicht zu glauben, was hier alles geschrieben wird. Wenn das den Zustand Deutschlands widerspiegelt, dann gute Nacht.
    Wieso man die BNP nicht wählen.....
    Da bitte ich doch wirklich um konkrete Erklärung.
  10. #19

    The trouble with socialism

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jahrzehntelanger Labour-Klüngel, hohe Einwanderung und Wohnungsmangel sorgen im Londoner Arbeiterbezirk Dagenham für miese Stimmung. Erstmals könnte dort die rechtsradikale British National Party die Macht übernehmen - auch wegen der Fehler der Labour-Partei.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...690678,00.html
    Dagenham ist ein typischer Fall des fehlgeleiteten Sozialismus, der Untaetigkeit belohnt und Erfolg bestraft.
    Wie sagte doch Margaret Thatcher so schoen? The trouble with socialism is that sooner or later you will run out of other peoples' money. Besset haete es nie gesagt worden koennen.








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