dapdWolfgang Clement mischt sich in den Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen ein: Nach SPIEGEL-Informationen unterstützt der ehemalige SPD-Ministerpräsident nicht die Sozialdemokraten, die ihn einst zum Landeschef kürten, sondern die Liberalen um Christian Lindner.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826222,00.html
Nun fage ich mich ernshaft ob der Lindner ein "Agent Provacateur" ist dem die CDU überleben zugesichert hat für den Fall, dass er es schafft in NRW seine FDP unter 2,5% zu drücken. Hat Merkel ihm zugesichert Röslers Job in Berlin zu übernehmen und für spätere Wahlen einen sicheren Listenplatz garantiert oder ist der Lindner wirklich so dämlich mit einem der ungeliebtesten und arrogantesten Menschen Deutschlands der von vielen, nicht nur SPD Anhängern, verachtet und verspottet wird in den Kampf zu ziehen ? Wie schlecht muß es um die Chancen der FDP und das Nervenkostüm von Lindner bestellt sein um zu einem derartigen Strohhalm zu greifen ? Fast könnte man Mitleid bekommen.
Nur, für Mitleid ist in dieser Posse kein Platz. Mit Kapitän Clement an Bord wird die FDP untergehen. Leider nicht würdevoll. Der Haifiscch Clement wird überleben und für RWE weiter Verbraucher besch.......
Ausgerechnet Clement - arme FDP
Dummschwätzer ist die Bezeichnung für Leute, die ohne eine Sekunde nachzudenken ihren Mist von sich lassen.
Die SPD und besonders die Parteibasis, hat mit Clement nichts am Hut. Und dass Clement die FDP unterstützt ist nicht dass Problem der SPD, sondern der FDP.
Sie allerdings, versuchen das Nicht-SPD-Mitglied Clement und sein Verhalten der SPD anzuhängen.
Clement ist nicht durch Geburt Mitglied der SPD geworden, und nach seinem Austritt war er eben parteilos.
Jetzt hat sich Clement, der immer schon kapitalaffin war, eine neue politische Heimat gesucht, so what?
einen "Kommafuchser"! Diesen Spitznamen hatte ein Blutsverwandter bei den Kollegen in der Druckerei weg, als er es wagte, redaktionelle Beiträge von W. C. zu korrigieren. Der Chefredakteur soll sich köstlich amüsiert haben, wurde kolportiert.
Hoffe man , das C. dem L. hilft, das Komma hinter der 0 diesmal richtig zu setzen.
Und auf die bundesweite Wiederholung im Herbst. Warum auch immer.
Die Dichtigkeitsprüfung sollte auf Politiker und auch Foristen wie dich und mich ausgeweitet werden. Dann posten wir nicht mehr soviel Unsinn.
Mein Hauseigentümer hat gerade auch mit seiner Hände Arbeit die Abwasserleitung erneuert. Ganz ohne gesetzlichen Zwang. Sie war undicht. Er hat damit nicht Schaden vom Volk abgewandt, sondern von seinem Eigentum. Nun ja, er halt kein Minister. Gar der f.d.P. ...
Wieder einmal wird deutlich, warum der große Johannes Rau seinen Ministerpräsidentenstuhl nicht räumen wollte: Er hat den Charakter seines damals nicht mehr zu verhindernden Kronprinzen Clement durchschaut.
Als ich im Artikel las, dass Clement sich "damit auf die Seite seines einstigen Gegners" schlage, musste ich lachen, denn ich habe genau daran gedacht: an U-Boote. Oder Kuckuckseier, die man anderen Parteien ins Nest gelegt hat, um seine neoliberale, marktradikale Wirtschaftsdoktrin aus dem Hinterhalt durchzusetzen. Dabei hat man es geschafft, die noch echten Sozialdemokraten aus dem Nest zu werfen (WASG-Gründung) und seine eigenen Vögel darin zu platzieren, die sich dann als "Sozialdemokraten" verkaufen. Aber auch hier gilt: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!
Wenn eine Partei wie die SPD das Wirtschaftsprogramm der FDP (Tietmeyer-Lambsdorff-Papier von 1982) noch um einiges verschärft umsetzt und noch eins obendrauf legt, dann kann man schon erkennen, welche Partei seit nunmehr dreißig Jahren die politische Agenda bestimmt. Ich denke schon seit langem: Egal, ob die FDP irgendwo mitregiert, auf der Oppositionsbank sitzt oder aus dem Parlament geflogen ist: Sie regiert dann trotzdem mit - wegen dieser "U-Boote" und weil man es deshalb immer wieder schafft, die Ziele der eigenen Klientel als die Ziele der Mehrheitsgesellschaft zu verkaufen, dass dieses der Gesellschaft als Ganzes zugute käme und sie daraus einen Mehrwert erzielen würde. Das ist sehr komfortable für die FDP, denn auf diese Weise kann diese Klientelpolitik in Form der Gesundheits-, Renten- und Arbeitsmarktreformen, der Agenda 2010, heute der SPD und den Grünen, ja selbst den Gewerkschaften, angelastet werden, die sich auch mit zwei Vertretern mit an den Tisch der Hartz-Kommision gesetzt hatten. Dadurch haben die Gewerkschaften sich mit den Eiferern des Sozialabbaus gemein gemacht und der "Konsenspolitik" Vorschub geleistet.
Dass die FDP als kleine Klientelpartei, die gerade in Richtung "Sonstige" abschmiert, mit ihrer wirtschaftlichen Programmatik solch großen und nachhaltigen Einfluss auf die Politik bekommen hat, verwundert wohl nur auf den ersten Blick. Wenn man nämlich bedenkt, wieviel finanzielle, wirtschaftliche und Medien-Macht sich hinter ihrer Klientel verbirgt, muss man darüber nicht mehr staunen. Nicht darüber, dass sie nach wie vor diesen Einfluss hat und auch nicht, weshalb gerade diese Politik von so vielen Politikern "vertreten" wird. Aus voller Überzeugung wohl weniger. Aber dem Glauben kann ja mit den erforderlichen Mitteln nachgeholfen werden!
Gruß
Janna