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Wahlkampf in Ägypten : Favoriten im Alptraum-Duell

AFPEs war als Großereignis angekündigt und geriet zum Eklat für den Sender: Zum TV-Duell der beiden ägyptischen Präsidentschaftskandidaten kam einer zu spät, dann hielten sich die Kontrahenten nicht an die Debattenregeln - bis zum denkwürdigen Tiefpunkt des vierstündigen Spektakels.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...832633,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war als Großereignis angekündigt und geriet zum Eklat für den Sender: Zum TV-Duell der beiden ägyptischen Präsidentschaftskandidaten kam einer zu spät, dann hielten sich die Kontrahenten nicht an die Debattenregeln - bis zum denkwürdigen Tiefpunkt des vierstündigen Spektakels.

    TV-Duell von Ägyptens Präsidentschaftskandidaten Mussa und Futuh - SPIEGEL ONLINE
    Alptraum-Duell mit Alptraum-Kandidaten. Diejenigen die die Revolution auf dem Tahrir-Platz losgetreten haben, und Mubarak zur Abdankung zwangen, haben besseres verdient, als am Ende die Wahl zwischen einem tumben Islamisten und einem opportunistischen Wendehals kurz vor dem Verfallsdatum zu haben.
  2. #2

    Der Artikel ist einfach lächerlich und diskriminierend. Das Fernsehduell war ein großer Schritt für Ägypten in richtung Demokratie und mit diesen Artikel wurde das ganze Duell als lächerlich und dumm dargestellt. Und weiters ist der Artikel inhaltlich total falsch. Die Aussagen von den Kandidaten wurden komplett verdreht. Sie beleidigen mit diesen Artikel ganz Ägypten.
  3. #3

    Ägypten, die ganze Arabische Welt und die Demokratie...

    Also ich habe ca. 27 Jahre im Nahen Osten gelebt. In meinen Augen passt Demokratie und die arabische Welt nicht zusammen. Man mag zwar an der Demokratie die Rechte die man hat, von den Pflichten die eine Demokratie aber auch mit sich bringt möchte man aber nichts wissen.
  4. #4

    Falsche Freunde.

    Wieder typisch, mit welcher Arroganz westliche Medien über den Rest der Welt berichten. Für die verarmten Ägypter war das Duell ein wichtiger Schritt in Richtung Demokratie. Die deutschen Politiker sind kaum besser, ganz zu schweigen von den Stimmtischparolen der CSU.
  5. #5

    Und die Pyramiden sind prämitiv

    Dieses Duell mit amerikanischen Maßstäben zu bewerten ist nicht sachlich und lässt die Unerfahrenheit der Ägypter außer Acht:
    Abgesehen davon, werde ich das Gefühl nicht los, dass Frau Salloum der arabischen Sprache nicht mächtig genug wäre, um Inhalte originaltreu wieder zu geben; Hier scheint die Herkunft nicht sonderlich hilfreich
    Als Araber fand ich das Duell– beurteilt nach westischem Maßstab übrigens- bei weiten nicht so schlecht wie hier dargestellt ist.
  6. #6

    Ganz Ägypten beleidigt

    Habe gerade mit meinem ägyptischen Kollegen telefoniert.
    Er findet den Artikel bei weitem nicht so schlimm, wie von einem Foristen hier geschildert. Und was das ganze ägyptische Volk betrifft, das jetzt beleidigt sein soll - meinen Kollegen können sie streichen, er ist nicht beleidigt, sondern hofft immer noch auf die Demokratie. Nur ob es dann klappt, da ist er weiterhin sehr skeptisch.

    Grüße Kalle Bond
  7. #7

    ++###

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war als Großereignis angekündigt und geriet zum Eklat für den Sender: Zum TV-Duell der beiden ägyptischen Präsidentschaftskandidaten kam einer zu spät, dann hielten sich die Kontrahenten nicht an die Debattenregeln - bis zum denkwürdigen Tiefpunkt des vierstündigen Spektakels.

    TV-Duell von Ägyptens Präsidentschaftskandidaten Mussa und Futuh - SPIEGEL ONLINE
    Bei unseren Debatten geht es manchmal noch schlimmer zur (Elefanten Runde mit Gerd,Angela und den Guido..einer war verwirrt)
    In Egypten ist es erste freie Debatte über die Zustände im Land,da demokratische und Political Korrektheit fehl ist doch nur normal.
    Wenn man die Debatten der Republikaner verfolgt hat,dann wird mit klar.."USA- etwa eine Milliarde Dollar muss du an Spenden haben,sonst nix mit Werbespots im TV der grössten TV Anstalten der USA CNN,ABS,FOX8den finde ich am besten,jede noch so eine vernünftiger Vorschlag,wird zu grössten Irrtum debattiert.
    Egypten hat Angst und mit Egypten meine ich einfache Menschen,die sehen was in Libyen passiert,Tunesien...deswegen will die junge Generation auf die Hilfe des Westens...Aufklärung,Vorteile aufzeigen..Perspektivcen für die Menschen und nicht das Land den radikalen überlassen.
    Und nicht kurz vor den Wahlen eine nackte Egypten in allen Medien presentieren und als ein Erfolg und Fortschritt der Rev. von Egypten zu feieerrn.
    Das ist nur das ÖL ans Feuer der radikalen,die damit werben..."wollt ihr so leben".
    Araber und Muslime insgesamt haben eigene Tradition und Kultur,da muss man den radikalen in die Hände spielen und sowas machen und zeigen..es ist noch zu früh,es sind Menschen die 40 Jahre unter einer Diktatur gelebt haben,ausserdem sehen Egypter was in Libyen nach der Macht-Übernahme passieren kann. Wir sollten Nord Afrika helfen,so wie uns damals nach dem 2 Weltkrieg geholfen haben..nämlich den richtigen Weg zeige und helfen.
    Momentan passiert alles umgekehrt...Ein Krieg wird zum Frieden,Freiheit bedeutet Sklaverei, Rationales Denken,wird zu Spinnerei..
  8. #8

    ##23was

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war als Großereignis angekündigt und geriet zum Eklat für den Sender: Zum TV-Duell der beiden ägyptischen Präsidentschaftskandidaten kam einer zu spät, dann hielten sich die Kontrahenten nicht an die Debattenregeln - bis zum denkwürdigen Tiefpunkt des vierstündigen Spektakels.

    TV-Duell von Ägyptens Präsidentschaftskandidaten Mussa und Futuh - SPIEGEL ONLINE
    USA haben mehr,als 100 Jahre gebraucht,um die Sklaverei abzuschaffen und erst seit knapp 50 Jahren sind die Schwarzen und Weissen
    gleichberechtigt.
    In Egypten wird die erste Debatte seit 40 Jahren, sofort von unseren Medien zerrissen.die armen Egypter brauchen Hilfe
    Wenn Europa weiterhin diese Politik verfolgt,die von anderen diktiert wird aber deutsches Volk spürt,dass uns nicht die ganze Wahrheit berichtet wird,sondern nur grausame Anschläge an Busse,an Angehörige der Armee,die auch Mütter haben wird kein Wort des Bedauern gefallen,das wird in der ARD und ZDF gezeigt,als ob es das normalste auf der Welt wäre...vermummte Gestalten töten Angehörige der Armee und es wird,als Aufstand der Syrier verkauft,obwohl sogar deutsche Reporter in der Region waren aber ausser Bauern auf den Feld und Bazaren im Zentrum keine Schüsse zu hören waren und kein Rauch +über die Stadt.
    Aber UNO Beobachter werden seitens Rebellen beschossen..und auch das ist kein Problem..Assad muss weg,das ist das Ziel egal was kommt,alsdie Bewohner auf die Strassen gelaufen sind,um den Beobachtern ihrer Situation zu schildern.."sie werden nicht raus gelassen aus dem Viertel",es werden Wohnungen von vermummten besetzt ,die Checkpoints der Armee beschossen und dann abhauen,um zu filmen,wie einfache Gebäude beschossen werden. Die Bewohner sitzen im Keller,wenn sie eins besitzen..
  9. #9

    Ich bin für Abdel Moneim Abul Futuh

    "... Nach Aussagen von Seymour Hersh im Februar 2011 wurde Mussa von US-Diplomaten als "Plan B" für das Präsidentenamt favorisiert, falls Mubarak zurücktreten sollte. Das Arabic Network for Human Rights Information (ANHRI) (Teil der International Freedom of Expression Exchange) kritisierte außerdem, dass Mussa z.B. keine Unterstützung für die Proteste in Saudi Arabien und Bahrain zeigte. ..." (Amr Mussa)

    Amr Mussa sehe ich skeptisch, weil er zu viele Top-Positionen inne hatte, mutmaßlich USA-freundlich ist. Die Arabische Liga hat im derzeitigen Syrienkonflikt zu sehr die die Position der USA unterstützt.

    Abdel Moneim Abul Futuh ist vermutlich der bessere Kandidat. (alles imho)


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